Um eine kraftschlüssige Verbindung von Metallzuglaschen im Holzbau herzustellen, müssen die Holzschraubenköpfe in Ihrem gesamten Umfang am Metall anliegen. Diese Vertiefungen für die Senkköpfe in der Metallzuglasche mussten bisher eingefräst werden. Aus diesem konstruktiven Grund müssen die Metallzuglaschen dicker ausgeführt werden als dies statisch erforderlich ist.
Für die 45° Winkelscheibe müssen nur einfache Löcher bzw. Langlöcher gebohrt, gefräst oder gelasert werden. Die Winkelscheiben werden einfach eingesetzt und garantieren die optimale 45° Neigung der Holzschrauben. Der Senkfrästaschenkopf der Vollgewindeschraube ASSYplus VG, 8mm ermöglicht eine ideale Passung zur Winkelscheibe. Im Vergleich zu 90° eingedrehten Schrauben werden durch die 45° Neigung der Schrauben deutlich höhere Belastbarkeiten erreicht. Prüfungen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ergaben immer ein Versagen der Schraube und nicht der Winkelscheibe.
Die Zugkraft in der Metalllasche bewirkt eine Zugkraft in der Holzschraube und eine Druckkraft auf das Holz. Der Tragfähigkeitsnachweis wird durch den Nachweis auf Stahlversagen und Herausziehen der Holzschrauben erbracht. Die Situation kann mit der Würth technical Software gerechnet werden.