Mehr als nur Sport

Special Olympics – sportlich auf dem Weg zu Verständnis und gemeinsamer Stärke.

Das große Ziel: Alle Menschen mit geistiger Behinderung sollen die Chance haben, produktive Bürger zu werden, die von ihrem gesellschaftlichen Umfeld akzeptiert und respektiert werden.

Dies versucht Special Olympics International erfolgreich über das Angebot sportlicher Aktivitäten konkret umzusetzen. Die Organisation verhilft Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Angehörigen über ein Sporttraining und Wettbewerbe, mehr soziale und gesellschaftliche Anerkennung, mehr Selbstvertrauen und mehr Lebensfreude zu gewinnen. Mit 175 Länderorganisationen und 3,1 Millionen Kindern und Erwachsenen als Mitglieder ist Special Olympics International weltweit die größte Sport-Organisation für Menschen mit geistiger Behinderung.

Diese Organisation verdient für ihre Arbeit höchsten Respekt. Leider ist in der breiten Öffentlichkeit die Arbeit und Tätigkeit von SOD noch nicht hinreichend bekannt.
Deshalb hat Würth gerne die Aufgabe übernommen aktiv mitzuarbeiten, den Bekanntheitsgrad dieser wirklich außergewöhnlichen Organisation zu steigern.

Carmen Würth engagiert sich seit vielen Jahren für behinderte Menschen. Sie war lange Zeit Vizepräsidentin im Präsidium von SOD.

Die positiven Effekte sind vielfältig. Das Programm von Sporttraining und Wettbewerb hilft Menschen mit geistiger Behinderung körperlich fit zu werden und sich geistig, psychisch und im sozialen Bereich weiterzuentwickeln.
Special Olympics ist der Überzeugung, dass der Wettbewerb unter Sportlern mit gleichen Voraussetzungen der beste Weg ist, um ihre Fähigkeiten zu testen, ihren Fortschritt zu messen und sie zu höheren Leistungen anzuspornen.
Neben verbesserter körperlicher Fitness und motorischen Fähigkeiten entwickeln die Teilnehmer ein größeres Selbstvertrauen, ein besseres Selbstwertgefühl. Sie knüpfen Freundschaften und erfahren wachsende Unterstützung durch die Familien. Auf lange Sicht fördern die Anteilnahme und das gemeinsame Erleben das Verständnis für Menschen mit geistiger Behinderung und lassen so eine Gemeinschaft entstehen.

Die Erlebnisse wirken nachhaltig. Die Sportler können die positiven Erfahrungen in ihr tägliches Leben zuhause, in ihr schulisches Umfeld, den Beruf und die Gemeinde übertragen. Teilhabende Familien werden stärker, da sie die Wertschätzung der Talente ihrer Athleten erfahren. Jeder lernt letztendlich mehr über die positiven Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung.

Der wachsende Zuspruch gibt Special Olympics Deutschland in ihrem Ansatz Recht: 1991 gegründet, trainieren heute rund 40.000 Menschen in Deutschland nach dem Special Olympics Regelwerk. Die ersten National Summer Games fanden 1998 in Stuttgart statt. Seitdem werden im Zweijahres-Rhythmus abwechselnd Sommer- und Winterspiele veranstaltet.

www.specialolympics.de