Weitere Informationen zu allen Normteilen bei Würth

Im Dschungel der Normungen und verschiedensten Oberflächen den Überblick zu behalten ist äußerst schwierig. Diese Seite zeigt Ihnen alles Wichtige rund um das Thema Normteile, damit Sie die richtigen Normteile für Ihren Zweck zu finden und auch die Dokumentationen in Zugriff zu haben. Unser Produktmanagement ist stets dabei die Seite zu aktualisieren und neue Informationen zu integrieren. Hier finden Sie wichtige Informationen zum Thema Normteile, darunter auch aktuelle Beiträge sowie technische Hintergrundinformationen.

Die neuen Bedienelemente von Würth

Schnelles fixieren und lösen, Spann- und Arretieraufgaben sicher und einfach erledigen? Dies ist mit den neuen Bedienelementen von Würth möglich.

In der neuen Broschüre informieren wir Sie über das neue Produktsortiment. Hier finden Sie zahlreiche Produkte, die in der täglichen Arbeit benötigt werden.

Gewindefurchende Schrauben – Die Würth GEFU Taptite® 2000

Die Direktverschraubung in Metalle und Kunststoffe ist eine Technologie die zunehmend weiter auf dem Vormarsch ist.

Die Hauptvorteile dieser Technologie sind einerseits Zeitersparnis durch Reduzierung von Fertigungsschritten, andererseits die Reduzierung der Anzahl der notwendigen Einzelkomponenten. Durch die Reduzierung der für die Herstellung einer Schraubverbindung notwendigen Komponenten lässt sich das Gewicht einer Baugruppe reduzieren. Daraus ergeben sich meist weitere Vorteile wie geringerer Energiebedarf zur Bewegung der Baugruppen. Ein Beitrag zur Co² Reduzierung lässt sich somit auch mit Innovativen Montageverfahren erzielen.

Gerade das Thema, Co²-Reduzierung durch Leichtbau und die damit zusammenhänge Verwendung neuer Werkstoffe und Werkstoffkombinationen, wie zum Beispiel Magnesium- und Aluminiumlegierungen, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe ist untrennbar mit dem Thema Direktverschraubung verbunden.

Neben den technischen Vorteilen gibt es auch betriebswirtschaftliche Vorteile durch den Wegfall von Fertigungsschritten die zur Herstellung klassischer Schrauben und Muttern Verbindungen zwingend notwendig sind. Die Direktverschraubung in Metalle ist mittlerweile auch ein weit verbreitetes Mittel zur Reduzierung von Montagekosten.

Durch die Verwendung der gewindefurchenden Schrauben von Würth, mit Taptite® Gewinde lassen sich die Herstell-Prozesskosten einer Schraubverbindung, im Vergleich zu einer konventionellen „Schrauben, Scheiben, Muttern-Verbindung“ deutlich senken. Im optimalen Fall lässt sich die Prozesszeit zur Herstellung einer Schraubverbindung um 50% senken, wie am nachfolgenden Beispiel dargestellt.

Konventionelle Verschraubung 
Kernloch herstellen8 sec
Muttergewinde herstellen10 sec
1 Schraube kommissionieren6 sec
1 Scheibe kommissionieren6 sec
Montagevorgang10 sec
Gesamtzeit für die Herstellung einer Schraubenverbindung40 sec
Einsparpotential Furchschrauben 
Kernloch herstellen8 sec
1 Schraube kommissionieren6 sec
Montagevorgang6 sec
Gesamtzeit für die Herstellung einer Schraubverbindung

50% Einsparung an Herstell- und Montagekosten
20 sec

Grafische Darstellung des oben gezeigten Beispiels:

Veranschaulichung der Zeiteinsparung mit gewindefurchenden Schrauben

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG bevorratet eine breite Produktpalette an gewindefurchenden Schrauben mit Taptite® Gewinde in den Werkstoffen Stahl und nichtrostendem Stahl.

Gewindefurchende Mutter TRIMNUT
Trimnut Rost

Kennen Sie das Problem, dass alte und verwitterte Schrauben so sehr zerstört sind, dass sie unbrauchbar sind?

Egal ob stark beschädigtes Gewinde oder Schlagstellen, mit TRIMNUT® können Sie diese wieder in eine optimale Verfassung bringen.

Trimnut Mutter

Die Gewindefurchende Mutter TRIMNUT® bietet eine Prozesssichere Verschraubung, eine Reparaturlösung für beschädigte Gewinde und dies ohne Spanbildung.

Trimnut Mutter top

Optimieren Sie ihre Produktion mit der TRIMNUT® Gewindefurchenden Mutter, indem sie auf einen entsprechenden Bolzen das metrische ISO – Gewinde furchen.

Bringen sie Gewinde mit Schlagstellen oder stark beschädigte Gewinde wieder in Gang.

Insert Coil Drahtgewindeeinsätze

Die Drahtgewindeeinsätze sind die perfekte Kombination aus platzsparender und widerstandsfähiger Gewindeverstärkung in metallischen Werkstoffen mit geringer Festigkeit oder Kunststoffen.

Das Produktspektrum beinhaltet die Varianten „free running“ und „screw grip“ in verschiedenen Nenndurchmessern und Längen für Schrauben mit Regel- oder Feingewinde.

Drahtgewindeeinsatz

W.Tec Insert Coil Typ: "free running"

W.TEC Gewindeeinsätze sind aus austenitischem Chrom-Nickel-Stahl (1.4301) gefertigt. Der Draht wird in der Produktion zu einem rautenförmigen Querschnitt kaltverformt, wodurch Leistungsfähigkeit mit geringem Platzverbrauch kombiniert wird. Mit W.TEC Drahtgewindeeinsätzen erzeugen Sie eine Gewindeverbindung, die in Verschleißfestigkeit, Gewindereibung, Oberflächengüte, Korrosions- und Wärmebeständigkeit durch keine andere Einzelschraubverbindung getoppt werden kann. Die Variante „free running“ sind nicht eingefärbt und besitzen nach dem Einbau auf der gesamten Länge ein frei durchlaufendes, lehrenhaltiges Gewinde. Die Maßhaltigkeit des ISO-Gewindes entspricht 6H nach dem Einbau.

Drahtgewindeeinsatz screw grip

W.Tec Insert Coil Typ: "screw grip"

Zusätzlich zu den Eigenschaften von „free running” Drahtgewindeeinsätzen haben W.TEC „screw grip“ Gewindeeinsätze eine oder mehrere polygon geformte Windungen, die klemmend auf die Gewindeflanken der eingedrehten Schraube wirken. Die dadurch enstehenden Klemmdrehmomente sind vergleichbar mit den Angaben aus der ISO 2320. Durch die rote Einfärbung der Drahtgewindeeinsätze lassen sich diese leicht von der „free running“ Variante unterscheiden.

Verbindungselemente mit Zollgewinde
Borschüre Verbindungselemente

Neue Broschüren zu Verbindungselmenten in deutsch und englisch

Finden Sie hier

Allgemeine Informationen

Normen werden im Normalfall alle fünf Jahre dahingehend überprüft, ob sie noch dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Dies ist eine wichtige Maßnahme, auch aus rechtlicher Sicht. Durch Unkenntnis oder Nichtbeachtung aktueller Normen und der darin enthaltenen Querverweise entstehen oft Reklamationen oder gar Schadensfälle. In den vergangenen Jahren wurde eine Vielzahl von DIN-Normen durch international gültige DIN EN ISO-Normen ersetzt. Produkte nach zurückgezogenen Normen sollten maximal nur noch für den Ersatzteilbedarf verwendet werden. In Fällen, in denen Normen ersatzlos zurückgezogen wurden, weil beispielsweise die Funktion nicht gewährleistet war, oder in den Fällen, in denen Normen aus Sicherheitsgründen überarbeitet wurden, ist es zwingend notwendig, den Stand der Technik zu beachten.

Dieser Abschnitt dient als Hilfsmittel bei der Umstellung von zurückgezogenen DIN-Normen auf aktuelle EN und/oder ISO Normen. Es enthält Informationen darüber, welche Änderungen bei der jeweiligen Produktnorm für die Verwendung relevant sind.

Eine Übersicht welche DIN-Normen zurückgezogen und durch EN und/oder ISO ersetzt wurden, können Sie der PDF entnehmen.

Streckgrenze
Ausgeprägte Streckgrenze Normteile

Ausgeprägte Streckgrenze Re (N/mm² / MPa)

Die Streckgrenze Re ist der Übergang eines Werkstoffes von der elastischen in die plastische Verformung. Unterhalb dieses Wertes längt sich die Schraube und geht nach der Entlastung wieder in ihre ursprüngliche Länge zurück. Die ausgeprägte Streckgrenze lässt sich durch das Spannungs-Dehnungs-Diagramm anschaulich ermitteln.

Unsausgprägte Streckgrenze

Unausgeprägte Streckgrenze (Dehngrenze 0,2%)

Bei Werkstoffen ohne ausgeprägter Streckgrenze wie z. B. bei vergüteten Werkstoffen hat die Spannungs– Dehnungskurve keine ausgeprägte Streckgrenze. Die Kurve steigt von Beginn an Gerade an, geht dann übergangslos in eine gekrümmte Kurve über und fällt nach Überschreitung der Zugfestigkeit wieder bis zum Bruch ab. Da bei Werkstoffen mit diesem Spannungs- Dehnungs- Verlauf eine Streckgrenze fehlt, wurde als Ersatz die 0,2% Dehngrenze ermittelt. Sie definiert die Spannung, bei dem ein Werkstoff nach Entlastung eine bleibende Dehnung von 0,2 % aufweist.

Zugfestigkeit Rm (N/mm² / MPa)

Die Zugfestigkeit Rm gibt an, ab welcher Zugspannung es zu einem Bruch bzw. zu einer Einschnürung der Schraube kommen darf. Die Zugfestigkeit ergibt sich aus der max. Zugkraft F und dem Spannungsquerschnitt (mm²) einer Schraube und definiert die Höchstkraft die ein Werkstoff entgegensetzen kann.

Werkstoffe für Verbindungsmittel aus Stahl

Der eingesetzte Werkstoff ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität der Verbindungselemente (Schrauben, Muttern und Zubehörteile wie z.B. Scheiben). Die wichtigsten Normen für Schrauben und Muttern sind:

  • DIN EN ISO 898-1 (mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus Kohlenstoffstahl und legierten Stahl, Teil 1: Schrauben
  • DIN EN ISO 898-2 (mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen, Teil 2: Muttern

Diese Normen legen den einzusetzenden Werkstoff, die Kennzeichnung, die Eigenschaften der fertigen Teile, sowie deren Prüfungen und Prüfmethoden fest. Je nach Festigkeitsklasse, werden unterschiedliche Werkstoffe eingesetzt, um die in der Norm enthaltenen Eigenschaften zu erreichen. Für den Anwender ist die Belastbarkeit der Verbindungsteile und damit ihre mechanischen Eigenschaften entscheidend. Diese Eigenschaften werden nicht nur den verwendeten Werkstoff bestimmt, sondern auch durch den Herstellungsprozess, bei dem sich die Materialeigenschaften verändern können.

Festigkeitsklassen und Mindestbruchkräfte von Schrauben

Mit Hilfe der Festigkeitsklassen werden die mechanischen und physikalischen Eigenschaften von Schrauben und Muttern beschrieben. Jede Festigkeitsklasse hat ihre ganz individuellen mechanischen Eigenschaften wie z. B. Zugfestigkeit, Streckgrenze, Härte, Bruchdehnung.

Paarungen von Schrauben, Muttern, Scheiben

Die richtige Kombination von Schrauben, Scheiben und Muttern ist für eine funktionierende Schraubverbindung von Ausschlaggebender Bedeutung. Wird eine Schraube mit der Festigkeitsklasse 8.8 verwendet so sollte darauf geachtet werden, dass die Scheibenhärte ausreichend und die Festigkeitsklasse der Mutter mit der Schraubenfestigkeitsklasse übereinstimmt. Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über mögliche Kombinationen von Schraube- Mutter- Scheibe

Schrauben
(Festigkeitsklasse)
Mutter
(Festigkeitsklasse)
Scheibe
(Härte)
≤ 5.8min. 5140 HV
8.8min. 8200 HV
10.9min.10300 HV
12.912-
A2/A4-50A2/A4-50200 HV
A2/A4-70A2/A4-70200 HV
A2/A4-80A2/A4-80200 HV
Hochwertige Alternativen für gängige Chrom(VI) - haltige Oberflächen

Aufgrund des drohenden Chrom(VI)-Verbots wird dazu geraten, von den in der Tabelle aufgeführten Oberflächen auf zukunftssichere und nachhaltige Oberflächensysteme umzustellen. Dadurch können größtenteils Verbesserungen im Hinblick auf Korrosionsschutz und Montageeigenschaften erzielt werden.

Zink-Nickel Beschichtungen

Zink-Nickel Beschichtungen in Schwarz (ZNBHL/ZNBH) und Silber (ZNSHL/ZNSH)

Die Zink-Nickel Beschichtungen in den Farben Silber (ZNSH/ZNSHL) und Schwarz (ZNBH/ZNBHL) zählen wie die Zinklamellenüberzüge (ZNSHL) zu den Chrom (VI) - freien Oberflächen. Verbindungselemente mit dieser Oberfläche sind für Anwendungen mit höchster Korrosionsbeanspruchung geeignet. Die Beschichtungen setzt sich zusammen aus einer Zink-Nickel-Legierungsschicht und einer Versiegelung (Topcoat mit integrierten Schmierpartikeln).

Die Vorteile im Überblick:

  • Korroionsbeständigkeiten bis zu 720h gegen Grundmetallkorrosion (Rotrost) nach DIN EN ISO 9227 NSS
  • Eingestelltes Reibwertfenster (μ) von 0,09 – 0,14 durch Topcoat mit integrierten Schmierpartikeln
  • Thermische Belastbarkeit bis 120 °C
  • Gleichmäßige Schichtverteilung
  • Funktionell und dekorativ
Mutter Zinklamellenbeschichtung

Zinklamellenbeschichtung (ZFSH/ZFSHL)

Die Zinklamellenbeschichtung in Silber (ZFSH/ZFSHL) und in schwarz (ZFBH/ZFBHL) sind Chrom (VI)-freie Korrosionsschutzbeschichtungen für alle Bereiche die Korrosionsschutzanforderungen auf Fahrzeugbauniveau fordern. Der Zinklamellenüberzug basiert auf einer nichtelektrolytisch aufgebrachten Beschichtung aus Zink- und Aluminiumlamellen, die durch eine anorganische Matrix miteinander verbunden sind. Nähere Informationen können der ISO10683 (Verbindungselemente – Nichtelektrolytisch aufgebrachte Zinklamellenüberzüge) entnommen werden.

Die Vorteile im Überblick:

  • Für Anwendungen mit hoher Korrosionsbeanspruchung
  • Keine Gefahr der Wasserstoffversprödung
  • Beschichten von Verbindungselementen der Festigkeitsklasse 12.9 möglich
  • Korrosionsbeständigkeit bis zu 720 h gegen Grundmetallkorrosion (Rotrost) im Salzsprühnebeltest ISO 9227 NSS
  • Eingestelltes Reibwertfenster (μ) bei der Oberfläche ZFSHL von 0,09– 0,14 durch Topcoat mit integrierten Schmierpartikeln
Zinklamellenbeschichtung

Zink-Dickschichtpassivierungen (ZSML)

Unsere galvanische Chrom(VI) - freie Dickschichtpassivierung (ZSM/ZSML) besteht aus einer Zinkschicht mit Passivierung auf Chrom-(III) Basis und einer Versiegelung (Topcoat mit integrierten Schmierpartikeln). Diese Beschichtung bietet einen höherwertigen Ersatz von gängigen galvanischen Beschichtungen wie. Z.B. A3C.

Die Vorteile im Überblick:

  • Höherwertiger Ersatz von gängigen galvanischen Beschichtungen wie z.B. A2C oder A3C
  • Korrosionsbeständigkeiten bis zu 264h gegen Grundmetallkorrosion (Rotrost) nach DIN EN ISO 9227 NSS
  • Eingestelltes Reibwertfenster von 0,09 μ – 0,14 μ durch Topcoat mit integrierten Schmierpartikeln
  • Thermische Belastbarkeit bis 120 °C
  • Gleichmäßige Schichtverteilung
  • Funktionell und dekorativ
Sicherungselemente für Schraubverbindungen

Detailreiche Informationen zum Thema Schraubensicherungen finden Sie in unserer Broschüre Connect V - Sichern von geschraubten Verbindungen.

Das Sichern von Schraubverbindungen bekommt in der heutigen Zeit immer mehr Bedeutung.

Frühere geltende DIN – Normen für mitverspannte Sicherungselemente sind teilweise seit über 30 Jahren zurückgezogen. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass diese Sicherungselemente bei Schrauben der Festigkeitsklassen > 8.8 keine Sicherungswirkung und bei Festigkeitsklassen < 8.8 nur eine unzureichende Sicherung gegen ein selbsttätiges Losdrehen aufweisen.

Es muss klar zwischen einer Verliersicherung und einer Losdrehsicherung unterschieden werden. Untenstehend ein Überblick.

SicherungsartFunktionsartSicherungselemente
Losdrehsicherungsperrend, z. T. mitverspannt- Rippschrauben
- Rippmuttern
  - profilierte Spannscheiben
- Keilscheibenpaar
- Sperrkantscheibe
- Profilring (Werkstoff A2)
 klebend- mikroverkapselter Klebstoff, entsprechend DIN 267-27
  - Flüssigklebstoff
Verliersicherung

klemmend- Muttern mit Klemmteil
- DIN EN ISO 7040
- DIN EN ISO 7042
- Gewindeeinsätze W.TEC InsertCoil
- Schrauben mit Kunststoff Beschichtung im Gewinde nach 267-28

Unwirksame Sicherungselemente

Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Unterlegelemente haben in Verbindung mit vergüteten Schrauben (Festigkeitsklassen 8.8, 10.9, 12.9) keine Sicherungswirkung gegen selbsttätiges Losdrehen

Nachfolgende Tabelle zeigt einige Elemente die das selbsttätigen Losdrehen von Schraubenverbindungen nicht vermeiden können.

ProduktbezeichnungNormen
FederringeDIN 127, DIN 128, DIN 6905, DIN 7980
FederscheibeDIN 137, DIN 6904
ZahnscheibenDIN 6797, DIN 6906
FächerscheibenDIN 6798, DIN 6907
SCheieben mit Außennase bzw. 2 "Lappen"DIN 93, DIN 432, DIN 463
Kronenmuttern mit SplintDIN 935, DIN 937

Unsere Empfehlung: Verwenden Sie zur Sicherung die Keilsicherungsscheiben von Würth

Mit den Keilsicherungsscheiben bieten wir Ihnen ein qualitativ hochwertiges Sicherungssystem für anspruchsvolle Schraubenverbindungen an, das auch bei extremen Vibrationen oder dynamischen Belastungen eine verlässliche Losdrehsicherung bietet und Ihnen somit ein Maximum an Sicherheit gewährleistet! Ein wichtiger Unterschied der Keilsicherungsscheiben zu anderen bereits erhältlichen Systemen ist die Sicherung der Schraubenverbindung durch Vorspannkraft anstatt durch Reibung.

Die Keilsicherungsscheiben besitzen auf den Außenseiten Radialrippen und auf den Innenseiten Keilflächen. Die bereits paarweise verklebten Scheiben werden unter den Schraubenkopf und/oder die Mutter gelegt. Beim Anziehen der Schraube prägen sich die Radialrippen in die jeweilige Gegenauflage, so dass bei Beanspruchung nur noch zwischen den innenliegenden Keilflächen eine Bewegungsmöglichkeit besteht. Durch die Verschiebung der Keilflächen kommt es in der Schraubenverbindung zu einer erhöhten Klemmkraft.

Vorteile

- Einfache Montage und Demontage (Keilsicherungsscheiben sind bereits paarweise verklebt)

- Geprüftes System zur Schraubensicherung (Losdrehsicherung), bei hoher als auch niedriger Vorspannung

- Besonders für dynamische Belastung – auch beim Einsatz von Schmiermitteln

- Mehrfach wiederverwendbar, ohne Verlust von Qualität

- Oberflächenschonend

- Anwendung auch bei hochfesten Schrauben 8.8, 10.9 und 12.9 und den dazugehörigen Muttern möglich

- In Stahl oder Edelstahl verfügbar (andere Werkstoffe sind auf Anfrage erhältlich)

- Mit schmaler und breiter Auflagefläche

Kennzeichnung von Schrauben und Muttern aus Stahl

Schrauben mit voller Belastbarkeit, die entsprechend den Anforderungen der DIN EN ISO 898-1 entsprechen, müssen mit dem Herstellerkennzeichen und der Festigkeitsklasse gekennzeichnet sein.

Die Kennzeichnung kann der Tabelle entnommen werden.

Festigkeitsklasse4.64.85.65.86.88.89.810.912.9
Kennzeichen
(der Punkt im Kennzeichen darf entfallen)
4.64.85.65.86.88.89.810.912.9
Kennzeichnung Sechskantkopf

Sechskantschrauben und Sechskantschrauben mit Flansch müssen mit dem Herstellerkennzeichen und dem Kennzeichen der Festigkeitsklasse nach Tabelle 1 gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung ist vorgeschrieben für Schrauben aller Festigkeitsklassen und ab einem Gewindenenndurchmesser d ≥ 5mm.

Die Kennzeichnung muss vorzugsweise auf der Kopfstirnfläche erhöht oder vertieft angebracht werden. Bei Schrauben mit Flansch muss die Kennzeichnung auf dem Flansch angebracht werden, sofern der Herstellprozess eine Kennzeichnung auf dem Kopf nicht zulässt.

Kennzeichnung von Zylinderkopfschrauben

Zylinderkopfschrauben mit Innensechskant und Innensechsrund müssen mit dem Herstellerzeichen und mit dem Kennzeichen der Festigkeitsklasse nach Tabelle 1 gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung ist vorgeschrieben für Schrauben aller Festigkeitsklassen mit einem Gewindedurchmesser d ≥ 5mm.

Die Kennzeichnung muss vorzugsweise auf der Zylinderfläche des Kopfes vertieft oder auf der Kopfstirnfläche erhöht oder vertieft angebracht werden.

Kennzeichnung von Muttern

Sechskantmuttern müssen nach DIN 898-2 ebenfalls eine Kennzeichnung tragen.

Wussten Sie, dass wir auch im Bereich der Zollgewinde vertreten sind?

Bereits heute bieten wir unseren Kunden ein breites Sortiment bei Verbindungselementen wie z. B Schrauben, Muttern und Scheiben mit bzw. für metrische Gewinde an.

Broschüre Verbindungselement mit Zollgewinde

Broschüre deutsche Version

Mit dieser kleinen Broschüre möchten wir Ihnen das Zollgewinde (UNC / UNF ) näher bringen und Ihnen bei der richtigen Auswahl der ANSI – Normen unterstützen.

In der Broschüre finden Sie unter anderem die verschiedenen Gewindearten sowie die Umrechnungstabellen von mm in Zoll als auch die wichtigsten ANSI Normen.

Von Amerikanische Gewinde bis Voll- bzw. Teilgewinden. In dieser Broschüre finden Sie wichtige Informationen.

Paper Inch englisch Version

Broschüre englische Version

Begriffserklärung Niettechnik

Becherblindniet:

Auch Dichtblindniet genannt. Seine Blindniethülse ist mit dem Kopf Becherförmig verbunden und weist gegenüber offenen Blindnieten Spritzwasserfestigkeit auf.

Klemmbereich:

Der Bereich, in dem ein Blindniet mit einer vorgegebenen Niethülsenlänge seine Nietaufgabe einwandfrei erfüllt. Der Klemmbereich der Bauteile ist die Summe aller zu verbindenden Bauteile

Mehrbereichsblindniet:

Blindniet, der mehrere Klemmbereiche in einem Niet vereinigt.

Niethülsendurchmesser:

Der Außendurchmesser der Niethülse. Wird häufig auch als Schaftdurchmesser bezeichnet.

Niethülsenlänge:

Bei der Blindnietausführung mit Flachrundkopf ist die Niethülsenlänge bis zum Anfang der Flachrundkopfes zu messen. Bei der Senkkopfausführung ist die Niethülsenlänge die Gesamtlänge einschließlich des Senkkopfes und der Hülse.

Schließkopf:

Der Teil einer Blindniethülse, der nach der Verarbeitung durch den Kopf des Nietdornes verformt wird.

Setzkopf:

Der werkseitig angeformte Kopf an der Blindniethülse, der nicht verformt wird. Er wird als Rund- oder als Senkkopf ausgeführt.

Sollbruchstelle:

Jeder Dorn besitz Einkerbungen, an denen er bei maximaler Verformung der Niethülse abreißt.lindniet genannt. Seine Blindniethülse ist mit dem Kopf Becherförmig verbunden und weist gegenüber offenen Blindnieten Spritzwasserfestigkeit auf.

ISO Niete bei Würth

Warum einen genormten Niet einsetzen, wo es seit Jahren doch auch ohne Norm funktioniert hat?

Ganz klar, genormte Produkte schaffen Sicherheit. Vor allem im Bereich der Niete gibt es erstmals die Möglichkeit auf allgemein gültige Werte zurückzugreifen.

  • Einheitliche Bemaßung
  • Geregelte Versagenswerte der Niete
  • Einheitliche Bezeichnungen
  • Einheitliche Prüfvorschriften nach EN ISO 14589

Aluminium / Stahl

Blindniet geschlossen

ISO 15974 - Geschlossene Blindniete mit Sollbruchdorn und Senkkopf Alu/Stahl

Normteile

z.B.: Art.-Nr. 51415244

ISO 15977 - Offene Blindniete mit Sollbruchdorn und Flachkopf Alu/Stahl

Normteile

z.B.: Art.-Nr. 09386406

ISO 15978 - Offene Blindniete mit Sollbruchdorn und Senkkopf Alu/Stahl

Aluminium / Aluminium

Normteile

ISO 15975 - Geschlossene Blindniete mit Sollbruchdorn und Flachkopf Alu/Alu

ISO 15981 - Offene Blindniete mit Sollbruchdorn und Flachkopf Alu/Alu

z.B.: Art.-Nr. 51458406

ISO 15981 - Offene Blindniete mit Sollbruchdorn und Flachkopf Alu/Alu

Stahl / Stahl

ISO 15976 - Geschlossene Blindniete mit Sollbruchdorn und Flachkopf

ISO 15976 - Geschlossene Blindniete mit Sollbruchdorn und Flachkopf Stahl/Stahl

Normteile Blindniete

ISO 15979 - Offene Blindniete mit Sollbruchdorn und Flachkopf

Prüfung von Blindniete

Die DIN EN ISO 14589 regelt die mechanische Prüfung von Blindniete. Alle ISO Niete unterliegen diesen mechanischen Prüfanweisungen. Die internationale Norm legt die mechanischen Prüfungen fest. Folgende Prüfungen sind hierbei geregelt.

  • Der Scherversuch
  • Der Zugversuch
  • Die Prüfung der Restdorn-Verriegelungsfähigkeit
  • Die Prüfung der Nietdornausdrückkraft
  • Die Prüfung der Nietdornbruchkraft

Bei einer Umgebungstemperatur von 10 °C bis 35°C. Sie gilt für Blindniete mit Nenndurchmessern bis 6,4 mm.

CAD-Daten

Optimieren Sie Ihren Konstruktions- und Planungsprozess, indem Sie sich das zeitaufwendige Erstellen von CAD-Daten sparen: Laden Sie sich hochwertige CAD-Daten bequem und kostenfrei aus unserer Online-Bibliothek herunter. Für diesen Service müssen Sie angemeldet sein. Jetzt im Online-Shop anmelden und loslegen.