Seminar Fachkundiger für HV-eigensichere Systeme

Hochvolttechnik in Kraftfahrzeugen gemäß BGI8686

Hybrid- und Elektrofahrzeuge werden innerhalb des Fahrzeugbestandes in den nächsten Jahren stark anwachsen und damit den Werkstattalltag verändern. Bei vielen mechanischen Arbeiten entsteht ein risikoreicher Kontakt zum Hochvoltsystem. Dazu ist es oftmals erforderlich eine Freischaltung durchzuführen. Damit Ihr Betrieb durch mögliche Regressansprüche bei Arbeitsunfällen durch die BG/DGUV abgesichert ist, sollte das Werkstattpersonal diese zweitägige Qualifizierung durchlaufen.

Seminarinhalt:

  • Auswirkungen von gesetzlichen Vorgaben zur CO2-Minderung auf das Werkstattgeschäft
  • Rechte und Pflichten beim Arbeiten am HV-System
  • Schutzmaßnahmen gegen elektrische Körperdurchströmung und Störlichtbögen
  • Elektrotechnische Arbeiten nach Unfallverhütungsvorschrift BGV/GUV-V A3 und DIN VDE 0150-100
  • Moderne eigensichere HV-Konzepte (Elektrofahrzeuge, Hybridantriebe, Brennstoffzelle)
  • HV-Systeme im Fahrzeug spannungsfreischalten, gegen Wiedereinschalten sichern und Spannungsfreiheit überprüfen

Ihr Nutzen:

Die Teilnehmer erlernen, welche Gefahrenpotenziale durch moderne Hochvoltsysteme im Fahrzeug vorhanden sind und wie man sach- und fachgerecht das Hochvoltsystem in einen spannungslosen Zustand bringt, um alle „normalen“ Servicearbeiten gefahrlos durchführen zu können und um verschiedene Komponenten des HV-Systems tauschen zu dürfen. Weiterhin darf der Teilnehmer die übrigen Mitarbeiter in der Werkstatt in diesem Thema unterweisen.

Teilnehmerkreis

Abgeschlossene Berufsausbildung als: Kfz-Mechaniker, Kfz-Elektriker, Kfz-Mechatroniker ab 1973, Karosserie- u. Fahrzeugbauermechaniker, Mechaniker für Karosserieinstandsetzung ab 2002, benötigen diese zweitägige Zusatzausbildung gemäß Vorgabe BGI 8686.

Seminargebühr: 410,-
Seminardauer: 2 Tage; 9.00 - 16.30 Uhr

Alle Preise in Euro, zzgl. gesetzliche MwSt.

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