Tipps, Hinweise und wichtige Voraussetzungen für eine optimale Ersatzverglasung

  • Beim Scheibenkleben ist Sauberkeit und exaktes Arbeiten unbedingt erforderlich.
  • Haltbarkeitsdatum der Scheibenklebstoffe immer prüfen (Verfallsdatum befindet sich auf den Kartuschen, bzw. den Umverpackungen).
  • Keine Nitroverdünnung, Bremsenreiniger oder alkoholhaltige Reiniger beim Scheibenkleben verwenden, bzw. keine offenen Behälter dieser Produkte während der Aushärtezeit in der unmittelbaren Umgebung lagern.
  • Auf genügend Luftfeuchtigkeit und Temperatur bei 1K-Scheibenklebern achten.
  • Beim 2K-Scheibenkleber nicht versehentlich zweimal die A oder B- Komponente in einer Doppelkartusche verwenden.
  • Beim 2K-Scheibenkleber sollte die Verarbeitungstemperatur von mind. 5°C eingehalten werden.
  • Beim 2K-Scheibenkleber die ersten 10 cm des Klebematerials nicht verwenden, da hier noch keine exakte Mischung gewährleistet ist.
  • Das Fahrzeug darf nicht auf einer Hebebühne stehen (Gefahr der Verwindung).
  • Seitenscheiben öffnen, da es zu einer Druckerhöhung beim Zuschlagen der Türen kommen kann.
  • Richtige Auftragshöhe des Klebstoffes beachten, damit ein ausreichender Kontakt zu beiden Klebeflächen gewährleistet ist. Angaben der Fahrzeughersteller zur Raupengeometrie beachten. Auftragsdüse entsprechend zuschneiden, bzw. Öffnung ggf. zusammendrücken.
  • Stoßstelle (Verbindung der beiden Enden der Klebraupe) präzise ausführen.
  • Scheibe innerhalb der Verarbeitungszeit des Klebstoffes einsetzen, da nach erfolgter Hautbildung eine Haftung zum Untergrund nicht mehr gegeben ist.
  • Die Scheibe nach dem Einsetzen nicht mehr nachjustieren.
  • Wegfahrzeit unbedingt einhalten.