Reparaturservice: Ausfallzeiten im Handwerk planen und minimieren
Defekte Maschinen sind ein Produktivitätskiller im Handwerk: Lesen Sie, welche Folgen drohen und wie Sie Ausfallzeiten vermeiden.
07/07/2025
Lesezeit
5 Minuten
Defekte Maschinen sind ein Produktivitätskiller im Handwerk: Laut einer Studie des Instituts für Betriebsführung im Handwerk (itb) verlieren Handwerksbetriebe jährlich mehrere Arbeitstage durch Geräteausfälle. Solche Ausfallzeiten haben direkte und indirekte Auswirkungen auf Ihre Termine und Kosten, gleichzeitig kann Ihr Image als Handwerksbetrieb und Ihre Kundenbindung erheblich leiden. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche weitreichenden Folgen defekte Werkzeuge und Geräte haben. Plus: praktische Tipps, wie Sie mit cleverer Organisation und Services wie einem Werkzeugservice für Handwerksbetriebe Ausfallzeiten minimieren und Ihre Effizienz steigern.
Das unterschätze Problem: Wenn Maschinen ausfallen
Der Maschinenstundensatz, also die Kosten einer Maschinennutzung, ist ein fester Bestandteil jeder sauberen Kalkulation. Doch was ist, wenn das Werkzeug nicht wie geplant eingesetzt werden kann, wenn Bohrhammer oder Schlitzfräse auf der Baustelle nicht anlaufen oder die Kreissäge wegen eines gebrochenen Kabels nicht verwendet werden kann? Die Folgekosten sind häufig höher als es auf den ersten Blick scheint: Berücksichtig werden muss zunächst die Ausfallzeit an sich. Arbeiten können nicht wie geplant ausgeführt werden, Personal- und andere Kosten fallen trotzdem an. So entstehen Umsatzeinbußen, denn diese Zeiten können nicht in Rechnung gestellt werden. Auch vermeintlich pragmatische und spontane Lösungen wie die kurze Fahrt von der Baustelle zum Unternehmen, um eine Ersatzmaschine zu holen, verursachen Fahrt- und Lohnkosten. Für die defekten Maschinen fallen ungeplante Reparatur- oder Widerbeschaffungskosten an. Mietgeräte können zwar Stillstandzeiten verkürzen, schlagen aber mit Mietkosten zu Buche. Die Geräte müssen zudem erst beschafft werden, was Organisationsaufwand bedeutet. Unter Umständen sind Einarbeitungszeiten an den Leihgeräten nötig oder es müssen Prozesse angepasst werden.

Maschinenausfälle führen zu Verzögerungen, Zusatzkosten, Imageverlust
Stillstand auf der Baustelle oder in der Produktion zieht weitere Kosten nach sich: Ungeplante Verzögerungen bringen den Zeitplan durcheinander. Insbesondere auf Baustellen, wo verschiedene Gewerke ineinandergreifen, gerät das häufig eng getaktete Timing ins Wanken. In der Folge entsteht ein organisatorischer Mehraufwand, die Kosten dafür werden oft übersehen: Zeitpläne müssen neu erstellt werden, Kunden und andere Gewerke müssen informiert und neue Termine vereinbart werden – all das frisst Zeit und Ressourcen. Im schlimmsten Fall führen Maschinenausfälle und die damit verbundenen Verzögerungen zu Vertragsstrafen oder Auftragsstornierungen. Die Kundenzufriedenheit leidet in jedem Fall. Langfristige Auswirkungen durch Imageverlust und schlechte Internet-Bewertungen sind schwer zu beziffern, dürfen aber nicht außer Acht gelassen werden. Und nicht zuletzt stellen defekte Werkzeuge auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Sie und Ihre Mitarbeitenden dar, zum Beispiel wenn defekte Maschinen Unfälle verursachen.
Service statt Stillstand: Warten, bevor es zu spät ist
Als Handwerker müssen Sie jederzeit darauf zählen können, dass Ihre Werkzeuge problemlos funktionieren. Regelmäßige Überprüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen wie der rechtzeitige Austausch von Verschleißteilen tragen erheblich zur Verlässlichkeit Ihres Maschinenparks bei. Regelmäßige Wartungen verlängern die Einsatzzeit Ihrer Maschinen und erhöhen die Sicherheit für Sie und Ihre Mitarbeiter. Getreu dem Motto "Wartung statt Warten" senkt die regelmäßige Durchsicht Ausfallzeiten, da drohende Defekte rechtzeitig erkannt und die Ursachen behoben werden können. Und: Auch die besten Maschinen müssen irgendwann zur Reparatur. Ob ungeplanter Ausfall oder geplante Instandhaltungsmaßnahmen: Ein kompetenter Ansprechpartner, der alles so schnell wie möglich schnell abwickelt, ist in dieser Situation Gold wert. Der Würth MASTERSERVICE ist Ihr zuverlässiger Partner für die Reparatur, Wartung und Prüfung Ihres Maschinenparks. Über 140 Mitarbeitende, davon ca. 60 Monteure und Monteurinnen kümmern sich um den reibungslosen Ablauf. Ein großes Ersatzteillager mit über 27.000 Teilen ermöglicht, dass rund 98 % aller Arbeiten sofort durchgeführt werden können.
Gesetzliche Vorschriften zur regelmäßigen Überprüfung von Maschinen
Auch die rechtliche Seite ist nicht zu vernachlässigen: Bei einem Großteil der betrieblich verwendeten Geräte und Maschinen sind turnusmäßige Wiederholungsprüfungen gesetzlich vorgeschrieben und im Rahmen der Qualitätsanforderungen nach EN ISO 9000 ff erforderlich. Neben den Wiederholungsprüfungen ortsveränderlicher Elektrogeräte nach DGUV Vorschrift 3 wird jedes Gerät nach der Reparatur einer Funktionsprüfung unterzogen.
So läuft eine Reparatur beim Würth MASTERSERVICE ab

Ihre Vorteile beim Würth MASTERSERVICE
- Reparaturkostenlimit
Für fast alle Maschinen und Geräte ist ein Kostenlimit hinterlegt, mit dem Sie immer den Überblick über die maximalen Reparaturkosten behalten.
- Festpreise für Prüfung und Kalibrierung
Optimale Planungssicherheit und Kostentransparenz durch festgelegte Preise.
- Kostenfrei für ORSY®fleet Kunden
Als ORSY®fleet Kunde profitieren Sie von kostenlosen Reparaturen und Leihgeräten.
Praxis-Tipp: So beugen Sie Ausfällen vor
- Probelauf vor und nach dem Einsatz
Testen Sie jede Maschine vor der Fahrt zum Kunden und nach der Rückkehr. Stellen Sie nach jeder Verwendung sicher, dass die Maschine wieder einsatz- und betriebsbereit ist.
- Verantwortliche benennen
Legen Sie fest, wer für den ordnungsgemäßen Zustand der Maschine zuständig ist – vor, nach und während des Einsatzes.
- Dokumentieren Sie den Zustand Ihres Maschinenparks
Verschaffen Sie sich einen regelmäßigen Überblick über den Zustand Ihrer Maschinen, inklusive aller anstehenden Service-, Wartungs- und Überprüfungsintervalle. Dazu eigenen sich Betriebsmittel-Verwaltungstools wie W-CONNECT in Verbindung mit der ORSY®online App von Würth, ein System, das die digitale Vernetzung und Verwaltung von Betriebsmitteln ermöglicht und den Arbeitsalltag erleichtert.
- Setzen Sie auf professionelle Service-Partner
Berücksichtigen Sie bereits bei der Anschaffung von Maschinen, ob es Wartungsverträge und Instandhaltungsservices sowie einen Reparaturservice für Ihr Werkzeug gibt.
Übrigens: Laut einer repräsentativen Studie von Bitkom und ZDH aus 2022 setzen rund 15 % der befragten Handwerksbetriebe verschiedene digitale Technologien zur Maschinenkontrolle ein, zur präventiven Maschinenwartung nutzen 14% solche Tools, über ein Viertel plant den künftigen Einsatz. Das Institut für Betriebsführung im Handwerk empfiehlt in seiner Fachberichtsammlung „Meisterhaft im digitalen Wandel: Kompetenzaufbau über Künstliche Intelligenz (KI) im Handwerk“ den Einsatz von künstlicher Intelligenz: „Ebenso kann die frühzeitige Erkennung des Verschleißes verschiedener Maschinen, um so einen längeren Ausfall zu vermeiden bzw. den Ausfall aktiv planen zu können durch eine KI gemanaged werden. Oft werden diese Prozesse (bisher) durch vorhandenes Wissen der Beschäftigten umgesetzt. Eine KI-Lösung bringt eine Erleichterung und Sicherstellung der Prozesse sowie der Planbarkeit von Prozessen, gerade in Krisenzeiten, mit sich.“
Fazit:
Ausfallzeiten im Handwerk verursachen hohe Kosten. Der richtige Partner spart Zeit, Geld, Ressourcen und Nerven – Ihre und die die Ihrer Kundschaft. Mit professionellen Partnern wie dem Würth MASTERSERVICE verringern Sie Ausfallzeiten, verhindern ungeplanten Geräteausfall und schaffen bei defekten Maschinen auf der Baustelle schnell Abhilfe.
Weitere Informationen zum Würth MASTERSERVICE finden Sie hier: Würth MASTERSERVICE






