Zwischen Konstruktion, Kommunikation und kleinen Aha-Momenten
Wie zwei Praktikanten bei Würth herausgefunden haben, dass Teamarbeit mehr ist als Aufgabenverteilung.
09/26/2025
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5 Minuten
Wer wir sind – und warum wir hier gelandet sind
Wir sind Cornelius und Luis und machen gerade unser Praktikum bei Würth in der Forschung & Entwicklung, genauer gesagt im Bereich Konstruktion und Mechanik. Zwei Praktikanten, zwei Studienrichtungen, zwei Blickwinkel, aber mit derselben Neugier und Motivation hinter die Kulissen echter Produktentwicklung zu schauen. In diesem Beitrag nehmen wir euch mit in unseren Arbeitsalltag, zeigen, wie unterschiedlich wir ticken, und warum genau das unser größter Vorteil ist.
Cornelius: Technik trifft Unternehmergeist
Ich bin Cornelius, 22 Jahre alt, und studiere Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Reutlingen mit dem Schwerpunkt Sustainable Production and Business. In meinem Studium geht es darum, wie innovative Produkte entstehen – nicht nur technisch, sondern auch strategisch: Welche Ideen haben Potenzial? Wie wird daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell? Und wie verbindet man Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und technologische Innovation?
Am Anfang zählt für mich immer die Idee aber erst der Weg zur Umsetzung macht sie wirklich wertvoll. Genau dieser Prozess, aus einer Vision ein marktfähiges Produkt zu entwickeln, fasziniert mich. Denn dort entscheidet sich, ob Innovation echten wirtschaftlichen Erfolg bringen kann. Langfristig sehe ich mich an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft – dort, wo Entscheidungen getroffen und Perspektiven zusammengeführt werden.
Deshalb war für mich klar: Mein Pflichtpraktikum sollte technisch geprägt sein. Ich wollte verstehen, wie Produkte wirklich entstehen und wo wirtschaftliches Denken in Entwicklungsprozesse einfließt. Ich habe nach einem Umfeld gesucht, in dem Ideen ernst genommen werden und man aktiv mitgestalten kann. Genau diese Kombination aus
technischem Tiefgang und unternehmerischem Denken war es, die ich mir vom Praktikum erhofft habe – und bei Würth gefunden habe.
Luis: Im Maschinenraum der Ideen
Ich bin Luis, 23 Jahre alt, studiere Maschinenbau an der Hochschule Aalen und wollte schon immer verstehen, wie Technik nicht nur funktioniert, sondern wie man sie erschafft. Die Möglichkeit, eigene Ideen, Gedanken und Wünsche in etwas Reales umzusetzen, etwas, das man anfassen, testen und weiterentwickeln kann, begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Ich kann mir keinen Beruf vorstellen, der besser zu mir passt.
Besonders motivierend finde ich Aufgaben, bei denen nicht von Anfang an klar ist, wie sie zu lösen sind. Wenn eine Idee auf den ersten Blick schwierig erscheint, ist genau das oft der Anstoß, sich intensiver damit zu beschäftigen, bis man Schritt für Schritt zu einer funktionierenden Lösung kommt. Dieses Gefühl, wenn aus einer vagen Vorstellung ein greifbares Ergebnis wird, ist für mich etwas Besonderes.
Mit genau dieser Motivation bin ich in mein Praxissemester bei Würth gestartet. Ich wollte miterleben, wie echte Produktentwicklung abläuft, nicht aus dem Lehrbuch, sondern mitten im Geschehen. Mein Ziel war es, mehr als nur Konstruktion zu sehen. Ich wollte verstehen, wie aus einer Idee ein fertiges Produkt wird, wie Teams zusammenarbeiten, wie technische Entscheidungen getroffen werden und wo mein eigener Beitrag in diesem großen Ganzen liegen kann.
Zwei Perspektiven, ein Schreibtisch – und ziemlich viele Ideen
Was passiert, wenn ein Maschinenbauer und ein Wirtschaftsingenieur nebeneinandersitzen? Richtig: Man tauscht sich viel aus. Und genau daraus ist etwas Besonderes entstanden. Obwohl wir nicht immer am selben Projekt gearbeitet haben, waren wir doch ständig im Austausch: Feedback, spontane Ideen, gegenseitige Fragen. All das gehört bei uns zum Arbeitsalltag dazu. Besonders wertvoll war, dass wir nach kurzer Einarbeitung unsere eigenen Projekte betreuen durften. Mit Verantwortung, aber auch viel Rückendeckung.
Wir haben gelernt, wie sich unsere Stärken ideal ergänzen: Während Luis tief in die Konstruktion eintaucht, bringt Cornelius den Blick für Analyse und Bewertung mit ein. Aus dieser Kombination entsteht etwas Greifbares. Der direkte Austausch am Arbeitsplatz hat uns dabei nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch zwischenmenschlich. Wir haben gemeinsam gelacht, diskutiert, ausprobiert und verbessert.
Kurz gesagt: Teamwork heißt für uns nicht, alles gemeinsam zu machen – sondern gemeinsam besser zu werden.
Was wir mitnehmen – außer neuen Skills
Unser Praktikum bei Würth war mehr als nur ein Pflichtbaustein im Studium. Es war eine Chance, über den eigenen fachlichen Tellerrand hinauszuschauen und gleichzeitig zu erleben, wie viel gute Zusammenarbeit ausmacht. Wir haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, konstruktiv zu diskutieren, Dinge umzusetzen und auch mal umzudenken. Und ja – zwischendurch gab’s auch jede Menge Lacher und spontane „Was wäre wenn“-Momente am Schreibtisch.
Was bleibt, ist nicht nur fachliches Wissen, sondern auch das gute Gefühl, als Praktikanten wirklich Teil eines Teams gewesen zu sein.


