Automatisierte Materialbestellung: NOHRD sichert Produktion mit ORSY®-Systemen
Bei WaterRower NOHRD in Nordhorn entstehen Fitnessgeräte aus Holz. Fehlende Schrauben und Handschuhe brachten die Produktion ins Stocken. ORSY ® mat WGT und Sensorregal von Würth bestellen Verbrauchsmaterial automatisch nach.
09/28/2026
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In Nordhorn produziert WaterRower NOHRD Sport- und Fitnessgeräte aus Holz, die weltweit verkauft werden. Entwicklung, Produktion, Verpackung, Versand – alles läuft am Standort. Was lange nicht reibungslos lief: die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien. Schrauben, Unterlegscheiben, Handschuhe – Kleinteile, die kaum auffallen, solange sie da sind. Und die alles zum Stillstand bringen, wenn sie fehlen.
„Ein einschneidender Moment für mich war, als wir nicht mehr produzieren konnten – weil ein bestimmter Schraubentyp fehlte“, erinnert sich Jessica Heitland, verantwortlich für Einkauf und Systempflege bei NOHRD. „Und am Ende des Tages ist natürlich Produktionsstillstand unfassbar teuer.“

Ein einschneidender Moment für mich war, als wir nicht mehr produzieren konnten.
Manuelle Materialbestellung führte zu Produktionsverzögerungen bei NOHRD
Jeden Morgen führte das Team einen Rundgang durch die Produktion, notierte fehlende Materialien und löste Bestellungen manuell aus. Doch bei schwer planbaren Lieferzeiten und einem wachsenden Betrieb stieß dieser Prozess schnell an seine Grenzen.
Parallel dazu lief ein aufwendiger Prozess für Verbrauchsmaterialien wie Handschuhe: Wer welche brauchte, musste den ganzen Weg durch die Hallen bis zum Lager laufen. Dort wartete ein verschlossener Schrank und ein Lagerist, der aufschloss, ausgab und dokumentierte. „Dann sind zwei Leute mit einem Handschuh beschäftigt, der vielleicht zwei Euro kostet“, beschreibt Dirk Konermann, Spezialist für digitale Beschaffung bei Würth, die Situation.
Für Produktionsleiter Daniel Hopp war die Konsequenz klar spürbar: „Das frisst sehr viel Zeit.“

Automatische Materialbestellung: Wiegeautomat ORSY®mat WGT und Sensorregal von Würth als Lösung
Als Jessica Heitland ihren langjährigen Würth-Außendienstler Fritz Schnelle anrief und das Problem schilderte, hatte der schnell einen Vorschlag: einen Kollegen, der sich mit digitalen Versorgungssystemen auskennt. „Fritz sagte, er habe da einen Kollegen, der Spezialist für digitale Beschaffung ist. Kurz darauf hatten wir schon ein Gespräch mit Dirk Konermann in unserem Büro“, so Heitland. „Es wurde uns toll erklärt, welche Vorteile die Umstellung auf den Wiegezellenautomaten ORSY®mat WGT und das Sensorregal haben, welche Kosten gegebenenfalls auf uns zukommen und was wir vor allen Dingen an Einsparungen haben.“
Heute stehen bei NOHRD zwei ORSY®-Systeme von Würth im Einsatz. Im Lager ein Sensorregal für Schrauben und Kleinteile: Sobald der Füllstand unter einen definierten Wert sinkt, lösen eingebaute Lichtsensoren automatisch eine Nachbestellung aus – einmal pro Woche, zuverlässig. Direkt am Eingang zur Produktion steht der ORSYmat, ein Wiegezellenautomat ORSY®mat WGT für Verbrauchsmaterialien wie Handschuhe. Jeder Mitarbeiter kann sich mit seinem Chip Zugang verschaffen, entnehmen was er braucht – und das System registriert per Gewichtsmessung, was genommen wurde, von wem und wann. Die Nachfüllware bestellt der Automat vollautomatisch nach.

[...] und was wir vor allen Dingen an Einsparungen haben.

ORSY®-Systeme verhindern Produktionsstillstand: Zuverlässige Versorgung mit Verbrauchsmaterialien
Für Lagerleiter Leon Lünding hat sich der Alltag grundlegend verändert. Früher musste er regelmäßig selbst Bestandsaufnahmen machen, Barcodes an Scanner halten und riskieren, dass ein übersehenes Fach zur leeren Produktion führte. „Das Risiko war, dass man vielleicht was übersehen hat oder zu spät nachbestellt wurde und somit im Worst Case dann die Produktion stand.“ Heute bestellt das Sensorregal automatisch nach. „Seit wir das Sensorregal und den ORSYmat haben, sind wir noch nie leer gelaufen.“
Für Lagerleiter Leon Lünding hat sich der Alltag grundlegend verändert. Früher musste er regelmäßig selbst Bestandsaufnahmen machen und riskieren, dass ein übersehenes Fach zur leeren Produktion führte. „Das Risiko war, dass man vielleicht was übersehen hat oder zu spät nachbestellt wurde und somit im Worst Case dann die Produktion stand.“ Heute bestellt das Sensorregal automatisch nach. „Seit wir das Sensorregal und den ORSYmat haben, sind wir noch nie leer gelaufen.“
Auch Produktionsleiter Daniel Hopp zieht eine klare Bilanz: „Durch das Sensorregal ist es quasi ausgeschlossen, dass die Produktion durch fehlende Verbrauchsmaterialien blockiert wird.“

Durch das Sensorregal ist es quasi ausgeschlossen, dass die Produktion durch fehlende Verbrauchsmaterialien blockiert wird.
Digitaler Überblick und Zeitersparnis dank automatisierter Beschaffung
Jessica Heitland hat sich mit den Systemen auch ihre eigene Rolle neu definiert. „Meine Aufgaben haben sich dahingehend verändert, dass ich nicht mehr überwachen muss, wann die Schrauben kommen – das wird jetzt sehr automatisch alles ausgelöst. Ich kann mich dann mit anderen Aufgaben beschäftigen, wie beispielsweise die Marktüberwachung oder Stammdatenpflege.“
Wenn die Produktion nachfragt, ob eine bestimmte Schraube noch verfügbar ist, wählt sie sich einfach online ein, sucht nach der Artikelnummer und kann den entsprechenden Regalturm per App aufleuchten lassen – damit das Lager direkt weiß, wo es schauen muss.
Für Fritz Schnelle, der NOHRD seit über zehn Jahren betreut und das Wachstum des Unternehmens hautnah miterlebt hat, ist diese Entwicklung exemplarisch: „Die Zeiten, dass ich mit dem Block irgendwo beim Kunden stehe und Artikel aufschreibe, die sind vorbei. Diese digitalen Systeme sind einfach nicht mehr wegzudenken.“

Diese digitalen Systeme sind einfach nicht mehr wegzudenken.
