Willkommen bei Würth Deutschland Nur für Gewerbetreibende  
Titelbild

#wissenundpraxis

5 Tipps für eine Fenstermontage mit Weitblick

Die Aussichten sind glasklar: Energiesparen wird beim Hausbau immer wichtiger, die Dämmmaßnahmen an der Fassade umfangreicher – daraus ergeben sich neue Herausforderungen für den Fenstereinbau. Mit unseren Tipps lassen sie sich effizient meistern.

Anne Sutanto

Anne Sutanto

Mi., 12.04.2017

Lesezeit

2 Minuten

Früher war alles einfacher. Zumindest bei der Fenstermontage. Ziegelmauerwerksteine beispielsweise waren hohl und stabil, alles hielt perfekt. Heutzutage stoßen Sie immer öfter auf Steine, die mit mineralischen Dämmstoffen gefüllt sind. Ihre geringeren Wandstärken reduzieren nicht nur die Tragfähigkeit, zugleich werden die Fenster zunehmend schwerer.

Aufgrund von Wärme- und Schallschutzvorschriften ist die Dreifachverglasung mittlerweile Standard. Es gibt sogar bereits Varianten mit vier Scheiben. Worauf müssen Sie bei der Montage achten? Und wie gelingt sie ganz einfach und reibungslos? Wir zeigen es Ihnen mit den folgenden praktischen Tipps:

1. Montageplaner nutzen

Gewusst, wie.

Wer sich gut vorbereitet, erlebt keine bösen Überraschungen. „Wir empfehlen, die Montage der Fenster gründlich zu planen“, sagt Wolfgang Jehl vom Institut für Fenstertechnik in Rosenheim (ift). „Auf die Baustelle fahren, Fenster einsetzen, fertig – das funktioniert heutzutage nicht mehr.“

Die Qualität der Planung und die Qualität der Ausführung beeinflussen nach Meinung des Experten die Wärme- und Schalldämmung entscheidend. So könne sich etwa der Rw-Wert (Schalldämmmaß) um mehr als 10 Dezibel verschlechtern, wenn der Baukörperanschluss nicht richtig passe. Das heißt, im Raum wäre es doppelt so laut.

Solche Probleme vermeiden Sie etwa mit dem Montageplaner des ift. In der Online-Anwendung finden Sie geprüfte und zertifizierte Einbaumaßnahmen sowie die dafür geeigneten Materialien.

2. Richtig befestigen

Bauschäden ade.

„Haben Sie es beispielsweise mit Hochwärmedämmziegeln zu tun, sollten Sie sich vor der Fenstermontage unbedingt mit der geeigneten Befestigung auseinandersetzen“, sagt Jehl. Ohne die richtigen Dübel und Schrauben könne es passieren, dass sich die Rahmen mit der Zeit lockern. Undichte Anschlussfugen und Bauschäden wären die Folge.

3. In der Dämmung montieren

Mit dem richtigen Einbausystem kein Problem.

Auch bei der Montage im Falle der nachträglichen Dämmung der Wandaußenseite können Sie die bekannten Schwierigkeiten mithilfe der Technik vermeiden. Bei der Dämmung rücken die Fenster häufig nach hinten ans Mauerwerk.

Das Problem: Eigentlich müsste sich der Taupunkt – also der Punkt, an dem Wasserdampf kondensiert – an der Dämmung befinden. Nun sitzt er allerdings am Rahmen. Schimmel droht. Die optimale Einbauposition von Fenstern mit hohem Wärmeschutz liegt im raumseitig ersten Drittel der Dämmung.

Für eine reibungslose und perfekte Montage können Sie auf moderne Einbausysteme zurückgreifen. Bei diesen lässt sich die Einbauebene entsprechend des Isothermenverlaufs frei wählen.

4. Auf Qualität setzen

Dank zertifizierter Produkte auf der sicheren Seite.

Die beste Planung und Montage nützen nichts, wenn das verbaute Material den hohen Anforderungen nicht gerecht wird. Auf der sicheren Seite sind Sie mit zertifizierten Produkten, die den Richtlinien des Leitfadens für die Montage von Fenstern und Haustüren entsprechen.

5. Ordentlich dokumentieren

Ohne zusätzlichen Zeitaufwand.

Auf der Baustelle ist die Zeit knapp, doch der Fenstereinbau muss dennoch dokumentiert werden. Auch hier hilft der ift-Montageplaner: Ist der Einbau online vorbereitet, können Sie einen Montagepass als PDF-Dokument herunterladen.

Dieses dient einerseits als Anleitung, andererseits können Sie damit den bauphysikalisch korrekten Einbau gemäß aktueller Energieeinsparverordnung (EnEV) und DIN 4108 gegenüber Architekten und Bauherren nachweisen.

Würth hilft Ihnen weiter:

Würth-Produkte für die einfache und schnelle Fenstermontage:

Die aktuellsten Neuigkeiten,
Einblicke und Inspiration von Würth.