Herz und Musik am rechten Fleck - Lars Vogt erhält den Würth Preis der Jeunesses Musicales Deutschland

19.10.16

Der mit 15.000 € dotierte Würth Preis der Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) wurde am Dienstag, 18. Oktober 2016, an den Pianisten und Dirigenten Lars Vogt verliehen. Ausgezeichnet wurde er insbesondere für seine Initiative „Rhapsody in School“, die seit 2012 hochkarätige Künstler in ganz Deutschland in Schulen bringt.

Überreicht wurde die Auszeichnung durch Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stiftung Würth und JMD-Präsidentin Daniela Stork in Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Freien Schule Anne-Sophie Künzelsau.

„Die Sprache der Musik ist universal und schafft eine Verbindung über Generationen hinweg“, betonte Reinhold Würth bei der Preisverleihung in Künzelsau und bezeichnete Vogts Schul-Initiative „Rhapsody in School“ als zukunftsweisend. Stork hob Vogts Verdienste um die Zukunft der Klassischen Musik hervor. Mit ihm zeichne die JMD einen Menschen aus, der „völlig uneitel und unprätentiös an der Musik und ihrem Gehalt interessiert ist“ und Jugendlichen auf Augenhöhe begegne. Mit dieser zugewandten Haltung sei er bei der Jeunesses Musicales Deutschland „am rechten Fleck“. Storks Einladung zu einer Persönlichen Mitgliedschaft in der JMD nahm Vogt spontan an.

Der Würth Preis der Jeunesses Musicales Deutschland ist seit 1991 eine der exklusiven Auszeichnungen in der deutschen Musiklandschaft. Er wird an Künstler, Ensembles oder Projekte verliehen, die Werte und Zielsetzungen der JMD vorbildhaft verwirklichen. Ihn erhielten Persönlichkeiten wie der Dirigent Gustavo Dudamel oder der Percussionist Martin Grubinger, Ensembles wie das Bundesjugendorchester oder Projekte wie das Education-Programm der Berliner Philharmoniker.