Adolf Würth GmbH & Co. KG beendet Kurzarbeit

04.06.09

Zum 01. Juni 2009 beenden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Adolf Würth GmbH & Co. KG (AW KG) die seit 01. April 2009 geltende Kurzarbeit und verzichten stattdessen bis auf weiteres auf 5 Prozent ihres Gehalts. Deutschlandweit hatten sich 1.250 der rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit befunden.

Grund für die Änderung sind verbesserte Auftragszahlen gegenüber dem ersten Quartal sowie gestiegene Kundenzahlen. Trotz dieser positiven Tendenzen sind jedoch die Gesamtumsätze der AW KG weiterhin unter den Vergleichswerten des Vorjahres.

„Seit März haben wir in der Adolf Würth GmbH & Co. KG viele Veränderungen durchgeführt. Die daraus resultierenden verbesserten Auftrags- und Kundenzahlen der letzten Wochen sind ein erstes gutes Zeichen, dass unsere eingeleiteten Maßnahmen am Markt greifen. Durch den hervorragenden Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen wir in der Krise unsere Chance, neue Kunden und damit Marktanteile hinzuzugewinnen. Das stärkt uns für den langfristigen Erfolg nach einer Erholung der Wirtschaft“, erklärt Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der AW KG.

Mit der Einstellung der Kurzarbeit reagiert das Unternehmen jetzt schnell und adäquat auf diese veränderten Rahmenbedingungen. Aufgrund der Kaufzurückhaltung der Kunden in der Krise bleiben jedoch die Auftragswerte weiterhin vergleichsweise gering, das heißt: Je Auftrag erzielt das Unternehmen deutlich weniger Umsatz.

„Wir befinden uns nach wie vor in einem sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Im Moment haben wir viel zu tun, auch wenn wir dabei noch immer weniger Umsatz als im Vorjahr erwirtschaften. Um unseren Kunden weiter die gewohnte Qualität zu bieten und Aufträge schnell abzuwickeln, brauchen wir wieder alle Ressourcen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb haben wir in Abstimmung mit dem Vertrauensrat als Mitarbeitervertretung beschlossen, die Kurzarbeit zu beenden. Durch den bereits vereinbarten freiwilligen Solidarbeitrag von 5 Prozent im Innendienst bringen sich unsere Mitarbeiter vorbildlich ein, um die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern“, erläutert Heckmann.