Einweihung des Schwarzen Stegs im Kupfertal

02.07.12

Würth übernahm die Hälfte der Baukosten

Künzelsau/Niedernhall. Der wiederaufgebaute Schwarze Steg zwischen Hermersberg und Schwarzenweiler auf dem bekannten Hauptwanderweg 8 des Schwäbischen Albvereins wurde am Samstag, 30. Juni 2012, mit rund 100 geladenen Gästen eingeweiht. Der Feier um 10 Uhr ging ein gemeinsamer Spaziergang der Gäste vom Hermersberger Waldrand zum Steg voraus. Emil G. Kalmbach, Bürgermeister der Stadt Niedernhall, Erbprinz Kraft zu HohenloheÖhringen und Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, konnten bei der Einweihung auch Vertreter des Schwäbischen Albvereins und Mitglieder der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG begrüßen. Anschließend sorgte ein Buffet des Panorama Caterings für das leibliche Wohl der Gäste.

Der Schwarze Steg zur Überquerung der Kupfer im Zug des Hauptwanderwegs 8 war am 26. April 2012 aus Sicherheitsgründen abgebaut worden. Prof. Würth, selbst passionierter Wanderer, setzte sich daraufhin persönlich für den schnellstmöglichen Wiederaufbau des Stegs im Kupfertal ein. „Wir wollen einen Beitrag zur Lebensqualität in Hohenlohe liefern, dazu gehören auch die wunderbaren Wanderwege“, erklärte Reinhold Würth sein Engagement. Dies und die zielstrebige Arbeit aller Beteiligten führte dazu, dass der Schwarze Steg ungewöhnlich schnell wiederaufgebaut wurde. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG übernahm die Bauführung des Stegs und die Hälfte der anfallenden Kosten von 20.000 Euro.

Im Zuge des Wiederaufbaus wurde das Brückenlager erneuert und betoniert. Anschließend wurde aus dem vom Fürst zu HohenloheÖhringen gestifteten Baumstamm einer Douglasie mit einem Durchmesser von einem Meter ein Trittweg hergestellt und Geländer montiert. An den Bauarbeiten waren das Ingenieurbüro Wieland aus Öhringen, die Firma Gerst, die Firma Kerl aus Niedernhall und der städtische Bauhof Niedernhall maßgeblich beteiligt.

Über den Schwarzen Steg

Der Schwarze Steg ist schon seit vielen Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Wanderlandschaft im Kupfertal. Sein Name geht auf eine alte Sage zurück. Demnach wurde der Köhler Hans aus dem Hermersberger Forst von Graf Robert zu Hermersberg für ein Jagdvergehen gezüchtigt. Aus Rache soll dieser das Kind des Grafen am Kupfersteg ermordet haben. Vor Entsetzen starb auch die Gräfin und Köhler Hans richtete sich an selber Stelle. So hat der Schwarze Steg diesen Gräueltaten seinen Namen zu verdanken.

Einweihung des Schwarzen Stegs im Kupfertal

Einweihung des Schwarzen Stegs im Kupfertal