Werkfeuerwehr der Adolf Würth GmbH &. Co. KG erhält neues Gerätefahrzeug

09.03.09

Künzelsau. Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 6. März übergab die Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG ein neues Gerätefahrzeug an ihre Werkfeuerwehr unter Leitung des Kommandanten Fritz Haag. Mit dem neuen Fahrzeug sichert sich die Werkfeuerwehr der Adolf Würth GmbH & Co. KG den technischen Standard, der notwendig ist, um weiterhin als anerkannte Werkfeuerwehr zu gelten.

Der Mercedes-Benz 816 F Atego mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen ist ein Fahrzeug in Sonderausführung, trägt den Namen Florian Würth 1/59 und ist für eine Staffelbesatzung aus Fahrer, Beifahrer und vier Kameraden im Mannschaftsraum ausgelegt. Das Fahrzeug rückt bei Alarm als erstes aus, um die Gefahrenquelle zu erkunden. Es ist darauf ausgelegt, Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen zu retten.

Im Oktober 2008 feierte die Werkfeuerwehr 25-jähriges Jubiläum. Sie war 1983 auf Initiative von Reinhold Würth gegründet worden, nachdem er erlebt hatte, wie der PKW eines Mitarbeiters abbrannte. Personen kamen nicht zu Schaden, doch die Gewalt eines Feuers wurde sehr deutlich.

Mit dem Ziel, bei Gefahrensituationen schnell und ortskundig am Einsatzort sein zu können und damit dem Schutz von Menschenleben zu dienen, wurde die Betriebs-Selbstschutzgruppe kontinuierlich professionalisiert und ausgebaut. Die Ausbildung und die regelmäßigen Übungen der Mannschaft beinhalten nach wie vor Schwerpunkte, die für einen Betrieb „lebensrettend“ sein können: unter anderem die Hilfeleistung und schnelle Beseitigung von Gefahrstoffen bei Unfällen, Einsatz bei Hochwasser- und Sturmschäden und natürlich das frühzeitige Unterbinden von Brandausbreitung.