„Ein neuer Blickwinkel auf das Leben“ – Würth Auszubildende arbeiteten eine Woche lang in Sozialeinrichtungen mit

03.07.08

Künzelsau. 20 Auszubildende der Adolf Würth GmbH & Co. KG arbeiteten im Rahmen der Projektwoche „Soziales Lernen“ vom 23. bis 27. Juni in verschiedenen sozialen Einrichtungen der Region und darüber hinaus mit. Das Unternehmen initiierte die Projektwoche, um den Nachwuchskräften ein Kennenlernen von anderen Lebenswelten zu ermöglichen und auf diese Weise den Ausbau ihrer sozialen Kompetenzen zu fördern.

Die Auszubildenden verschiedener Logistik-, IT- und kaufmännischer Berufe sowie BA-Studenten begleiteten während des Projekts den Alltag von alten, behinderten oder kranken Menschen. Sie trafen mit Menschen in besonderen sozialen Situationen wie zum Beispiel Asylbewerbern und Obdachlosen zusammen. Unter den insgesamt acht sozialen Einrichtungen waren beispielsweise die Beschützende Werkstätte Ingelfingen, die Künzelsauer Beratungs- und Aufnahmestelle „Erlacher Höhe“ für wohnungslose Menschen und das Wohn- und Pflegestift für ältere Menschen „Gottlieb-Weißer-Haus“ in Schwäbisch Hall. „Das Projekt öffnet für den ein oder anderen einen komplett neuen Blickwinkel auf die Realitäten des Lebens. Viele im Alltag scheinbar unwichtige Situationen bekommen eine Bedeutung und im Gegenzug wird Einiges, dem man bisher viel zu viel Bedeutung beigemessen hat, als Nichtigkeit angesehen“, sagt Tamara Molitor, verantwortliche Projektleiterin der Ausbildungsabteilung bei Würth. Ziel sei es, Verständnis für Menschen in anderen Lebenssituationen zu entwickeln und damit das eigene Verantwortungsbewusstsein zu schärfen. Aufgrund der positiven Erfahrungen in den vergangenen Jahren veranstaltete das Künzelsauer Unternehmen die Projektwoche „Soziales Lernen“ in diesem Sommer bereits zum fünften Mal.

Im Anschluss an die Projektwoche „Soziales Lernen“ fand für die Auszubildenden ein zweieinhalbtägiges Outdoor-Wochenende in Waldenburg statt, um das Erlebte gemeinsam Revue passieren zu lassen. Während verschiedener Aktivitäten tauschten die Auszubildenden ihre gesammelten Erfahrungen aus und entwickelten ihr Teamverständnis weiter.

Ausbildung bei Würth
Würth versteht die Nachwuchsförderung als grundlegende zukunftsgerichtete Aufgabe und betreibt daher eine intensive und umfangreiche Ausbildungsarbeit. Zurzeit bietet das Unternehmen über 20 verschiedene Berufsbilder zur Ausbildung an. Zusätzlich zu den kaufmännischen sowie den Logistik- und IT-Berufen können Nachwuchskräfte Studiengänge an den Berufsakademien Mosbach, Bad Mergentheim, Mannheim und Stuttgart absolvieren. Zusammen mit der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und der Comgroup GmbH sind im Ausbildungsverbund der Adolf Würth GmbH & Co. KG aktuell 423 Auszubildende tätig. Bundesweit gehören hierzu auch 86 Auszubildende in den Würth Verkaufsniederlassungen. Deutschlandweit beschäftigt die Würth-Gruppe derzeit 1024 Auszubildende.

Neben dem Erwerb fachlicher Fertigkeiten und Kenntnisse kommt der Förderung der sozialen Kompetenzen und der Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen der Ausbildung bei Würth ein großer Stellenwert zu. Bausteine wie die Mitreise im Außendienst, die internationale Horizonterweiterung durch Praktika in europäischen Würth Gesellschaften sowie die Mitarbeit in Sozialeinrichtungen sind fest im Ausbildungsplan verankert. In diesem Rahmen haben die Berufsanfänger die Möglichkeit, an der Projektwoche „Soziales Lernen“ teilzunehmen.