Landessieger von Schüler experimentieren 2008 stehen fest

14.03.08

Schwäbisch Hall. Die Sieger des Landeswettbewerbs Baden-Württemberg 2008 in der Juniorensparte Schüler experimentieren des Wettbewerbs Jugend forscht stehen fest. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG richtete die Veranstaltung vom 12. bis 14. März 2008 im Hangar des Adolf Würth Airport in Schwäbisch Hall aus. Höhepunkt der Veranstaltung war die Preisverleihung am 14. März.

Nach der Übernahme der Ausstellungsstände und einem Rahmenprogramm am Mittwochnachmittag präsentierten die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 13. März, der Jury ihre Projekte. Auch dieses Jahr beeindruckten die Nachwuchsforscher durch kreative Ideen und eine gekonnte Umsetzung. 80 Schüler im Alter bis 14 Jahren zeigten insgesamt 39 Projekte und Erfindungen. Von Mitte Februar bis Anfang März hatten bereits die Regionalwettbewerbe stattgefunden, die als Qualifikation zum Landeswettbewerb Baden-Württemberg dienten.

Bei der offiziellen Feier zur Preisverleihung am Freitag, 14. März, stellte Prof. Dr. Harald Unkelbach, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, in seinem Grußwort die Leistungen der Nachwuchswissenschaftler heraus: „Man ist erstaunt und begeistert über die Leistungen und die Gründlichkeit, die sich in den eingereichten Arbeiten widerspiegeln. Dies zeigt, wie wichtig es ist, diese Begabungen bei allen Schülern weiter zu fördern.“ Sigrid Müller-Balhorn von der Stiftung Jugend forscht e. V. in Hamburg würdigte den Einfallsreichtum der Teilnehmer und lobte zudem das Engagement der Adolf Würth GmbH & Co. KG: „Das Sponsoring durch unsere Patenunternehmen ist ein Eckpfeiler des Wettbewerbs und fördert den natur- und ingenieur-wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland.“ Von der Kreativität der Wettbewerbsarbeiten zeigte sich auch Hans-Peter Werner, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg, in seiner Festrede angetan. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte die Würth Band.

Dr. Marianne Rädle, Wettbewerbsleiterin von Jugend forscht, sowie Thomas Wagner, Ausbildungsleiter der Adolf Würth GmbH & Co. KG und Patenbeauftragter von Jugend forscht, verliehen anschließend die Preise in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.

Die Jury, bestehend aus Vertretern von Universitäten, Instituten sowie Mitarbeitern von Würth und weiteren Patenunternehmen, prämierte in jedem Fach die erst-, zweit- und drittplatzierten Projekte. Die Sieger dürfen sich über ein Preisgeld von 150 Euro freuen. Die zweiten Plätze sind jeweils mit 100 Euro dotiert, die drittplatzierten Schülerinnen und Schüler erhalten 75 Euro. Darüber hinaus wurden mehrere Sonderpreise verliehen wie beispielsweise der Sonderpreis für Umwelttechnik und Naturschutz. In Baden-Württemberg, wie in vier weiteren Bundesländern, endet der Wettbewerb Schüler experimentieren auf Landesebene. Die Gewinner sind damit zugleich Endsieger bei Schüler experimentieren.

Alle Teilnehmer konnten sich der großen Anerkennung durch die Jury, die Veranstalter und die vielen Besucher sicher sein, die am 14. März die Möglichkeit wahrnahmen, die Projekte zu besichtigen. Vor Beginn der Feier zur Preisverleihung öffneten sich die Pforten des Hangars um der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in die Welt der Erfinder und Entdecker zu gewähren.