Von der Garagenfirma zum Weltmarktführer: ANSMANN AG, Spezialist für mobile Energielösungen und E-Bike-Technologie erhält Würth Future Champion Award

24.01.13

Künzelsau/Schwäbisch Hall. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG verlieh anlässlich des 3. Deutschen Kongresses der Weltmarktführer den mit 10.000 Euro dotierten Würth Future Champion Award. Mit diesem Preis zeichnet der Spezialist für Montage- und Befestigungsmaterial zusammen mit der Fachzeitung Produktion ein rasch und nachhaltig wachsendes und international erfolgreiches deutsches Mittelstandsunternehmen aus, das in den letzten Jahren den Sprung an die Weltspitze geschafft hat. Die Wahl der Jury fiel auf die Ansmann AG aus Assamstadt (Baden-Württemberg). Das Unternehmen ist auf mobile Energielösungen sowie E-Bike-Technologie spezialisiert.

Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe überreichte den Preis an Firmengründer und Aufsichtsratsvorsitzenden Edgar Ansmann und die beiden Vorstände Markus Fürst und Georg Schifferdecker. Er zeigte sich vom innovativen Produktportfolio von Ansmann begeistert. „Mit Ihrem guten Gespür für den Bedarf der Zukunft haben Sie Ihrem Unternehmen eine kontinuierlich positive Umsatzentwicklung seit der Gründung 1991 gesichert“, nimmt Friedmann Bezug auf die erfolgreiche Einführung des E-Bikes als Neuprodukt. „Als Energiespezialist haben Sie das Potential dieser Nische erkannt“, begründet er auch die Entscheidung der Jury. „Wir sehen den Preis als Anerkennung für das in der Vergangenheit geleistete, als Motivation in der Gegenwart und Ansporn für die Zukunft“, freut sich Markus Fürst. „Mit dem Würth Future Champion Award möchten wir Unternehmern Mut machen, den bisher erfolgreichen Weg weiter zu verfolgen und auch in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren und nach vorne zu blicken“, beschreibt Friedmann die Motivation für den Preis.

Die Jury betonte die herausragende Umsatzentwicklung des Unternehmens. Seit dem Geschäftsjahr 2000 hat die Ansmann AG ihren Umsatz mehr als vervierfacht: Von elf Millionen auf 47,9 Millionen Euro. Bemerkenswert ist die hohe Eigenkapitalquote von über 70 Prozent. Damit finanziert Ansmann sein Wachstum komplett aus eigener Kraft. Beeindruckt hat die Jury auch das Mitarbeiterbeteiligungsmodell des Unternehmens. Durch die Umwandlung in eine AG haben Mitarbeiter die Möglichkeit, sich am Eigenkapital des Unternehmens zu beteiligen. Diese langfristige Bindung an das Unternehmen ist nur auf der Basis gegenseitigen Vertrauens möglich und spricht für die Unternehmenskultur von Ansmann. Offenheit, Ehrlichkeit und Fairness sind die Leitgedanken der Unternehmenskultur bei Ansmann.

Über die ANSMANN AG

Alles begann in einer Garage. Dort gründete Edgar Ansmann 1991 das Unternehmen. Heute gehört die Ansmann AG zu den bekanntesten Herstellern im Bereich mobiler Energie. Weltweit beschäftigt Ansmann über 400 Mitarbeiter und ist mit Niederlassungen in England, Frankreich, Schweden, China und den USA international vertreten. Hervorragende Produkte zu einem fairen Marktpreis mit perfektem Service anzubieten, ist bei Ansmann der Schlüssel zum Erfolg. Durch intensive Marktbeobachtung und Marktanalysen erkennt Ansmann frühzeitig neue Trends und Veränderungen am Markt. In der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit insgesamt 27 Mitarbeitern können diese Erkenntnisse sehr schnell in innovative Neuprodukte umgesetzt werden.

Die Ansmann AG teilt sich in die Geschäftsbereiche Konsum, Industrielösungen und E-Bike auf: Im Bereich Konsum bietet das Unternehmen ein umfangreiches Sortiment an Batterien, Akkus, Ladegeräten, Netzteilen, Taschenlampen und Nachtlichtern an. Im Bereich Industrielösungen bietet Ansmann mit der Konfiguration, Entwicklung und Produktion kundenspezifischer Akku- und Ladetechnik komplette Systemlösungen aus einer Hand. Mit der erfolgreichen Einführung des E-Bikes bewies der Energiespezialist erneut Gespür für das Potenzial einer Nische, der anfangs eher ein negatives Image anhaftete. Neben der Entwicklung und dem Vertrieb einzelner Komponenten in Form von Pedelec-Nachrüstsets produziert Ansmann auch komplette Fahrräder.

Der Würth Future Champion Award

Der Würth Future Champion Award wurde anlässlich des 3. Deutschen Kongresses der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall übergeben, zu dem sich Geschäftsführer und Repräsentanten von Top-Unternehmen mit Wirtschaftsexperten sowie Vertreter aus Wissenschaft und Politik zusammenfinden, um die Herausforderungen zu erörtern, denen sich Weltmarktführer stellen müssen. Der Preis ist von der Adolf Würth GmbH & Co. KG mit 10.000 Euro dotiert und wird gemeinsam mit der Fachzeitung Produktion verliehen. Er richtet sich an junge, dynamische Industrieunternehmen, die mit hoher Ingenieurskunst in ihren jeweiligen Marktsegmenten in die Fußstapfen der etablierten deutschen Weltmarkführer treten. Die Festlegung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury, die sich wie folgt zusammensetzt: Prof. Dr. Bernd Venohr (Managementexperte und Vorsitzender der Jury), Eduard Altmann (Chefredakteur der Fachzeitung Produktion), Claus Wilk (stellvertretender Chefredakteur der Fachzeitung Produktion), Dr. Walter Döring (ehemaliger Wirtschaftsminister Baden-Württemberg), Robert Friedmann (Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe).

ANSMANN AG, Spezialist für mobile Energielösungen und E-Bike-Technologie erhält Würth Future Champion Award

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