Top-Gründer im Handwerk 2008

29.02.08

München, 28. Februar 2008. Sie nutzen Marktchancen dank neuer Gesetze, das Internet als Vertriebskanal, sie profilieren sich mit neuen Produkten oder mit einer innovativen Vermarktungsstrategie. Die Entstehungsgeschichten der „Top- Gründer im Handwerk 2008” lesen sich wie Erfolgsstories aus einem Handbuch zur Unternehmensgründung. Gleich zu Beginn der Internationalen Handwerksmesse in München wird die beliebte Auszeichnung an die folgenden Unternehmen verliehen:

  • Mario Münch mit seinem Unternehmen Elektrotechnik Münch in Weißenbrunn erhält den ersten Preis und damit ein Preisgeld von 10.000 Euro. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die damit einhergehende Förderung für Fotovoltaikanlagen bedeutete den Startschuss für sein Unternehmen, das heute einen Umsatz von 7,5 Mio. Euro erwirtschaftet. www.energetico.de
  • Den zweiten Preis mit 7.000 Euro bekommt Oliver Enderlein mit seiner Dacapo Holzbau GmbH. Enderlein hat einen Online-Konfigurator für Carports entwickelt. Interessenten können sich auf seiner Homepage ihren Fahrzeugunterstand individuell zusammenstellen und bekommen innerhalb von zwei Minuten ein Angebot per E-Mail zugeschickt. www.carporte.de
  • Den dritten Platz mit 5.000 Euro belegt Martin Veit von Gebäudetechnik Veit in Waldkirchen. Der Unternehmer verbindet Gebäudetechnik mit dem Internet und hilft Kunden mit einem größeren Immobilienbestand, Energie zu sparen. www.veit-gebaeudetechnik.de
  • Dirk Ludwig von der Metzgerei Ludwig in Schlüchtern erhält den Sonderpreis Nachfolge mit 3.000 Euro. Seit der Übernahme des Unternehmens von seinen Eltern spricht Ludwig mit neuen Produkten spezielle Zielgruppen an und will seine Produkte mit einem neuen Vermarktungskonzept verkaufen. www.der-ludwig.de

Der Wettbewerb „Top-Gründer im Handwerk” ist auf Initiative von handwerk magazin entstanden, dem Wirtschaftsmagazin für den Mittelstand. handwerk magazin verleiht den Preis in diesem Jahr zum zehnten Mal. Sponsoren des Wettbewerbs sind die Adolf Würth GmbH & Co. KG und die Signal Iduna Gruppe.

Die hochkarätig besetzte Jury aus Handwerk und Wirtschaft hatte die Qual der Wahl. Aus den knapp 100 Bewerbungen wählte sie die Besten aus. Bewertet wurden dabei Vorbereitung, Innovation, Marketing, wirtschaftlicher Erfolg sowie die künftigen Geschäftsaussichten der Bewerber.

Neben den drei Hauptpreisen und dem Sonderpreis Nachfolge verleiht handwerk magazin auch fünf Regionalpreise ohne Rangordnung. Die Regionalpreisträger sind:

  • Heiko Schneider mit seinem Salon H.aarSchneider in Hoyerswerda. Bei der Gründung sorgte sein hochwertiges Friseurkonzept für extrem positive Mundpropaganda, die dank seines ausgefeilten Vermarktungskonzeptes und der Weiterbildungsstrategie für seine Mitarbeiter nach wie vor anhält. www.haarschneider.info
  • Christoph Häusgen, Chef von Häusgenbau in Wunstorf. Der Unternehmer punktet bei seinen Kunden mit innovativen und energiesparenden Dämmkonzepten. Bekannt und beliebt ist er für sein „Betreutes Bauen”, das seinen Kunden hilft, die Baukosten niedrig zu halten. www.haeusgenbau.de
  • Klaus Weiß und Antje Wallraff von der mgw Service GmbH & Co. KG in Kassel bieten Service für Elektroloks, der vor der Liberalisierung des Schienenverkehrs ausschließlich der Deutschen Bahn AG vorbehalten war. www.mgwservice.de
  • Marc Ostmann, Gründer der Ostmann Fahrzeugbau GmbH in Bissendorf. Er hat einen luftdruckgefederten Anhänger entwickelt, mit dem sich Oldtimer wie Motorräder einfach verladen lassen, weil die Anhänger fast bis auf Straßenniveau absenkbar sind. www.ostmann-fahrzeugbau.de
  • Thomas Bauer von der tobaTEC GmbH & Co. KG in Eppingen. Der Unternehmer ist sich sicher, dass sein hochprofessionelles Modellbauunternehmen nicht nur der Automobilindustrie helfen kann, Kosten zu senken und Produktentwicklungsprozesse zu beschleunigen. www.tobatec.net