Lehrkräfte als Lernende: Beim Wirtschaftspraxisprogramm erhalten Pädagogen Einblicke in Unternehmen

14.06.13

Künzelsau. Als Pilotprojekt im Jahr 2009 gestartet, veranstaltete das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung nun bereits zum fünften Mal das Wirtschaftspraxisprogramm für Lehrkräfte. Fünf Unternehmen – Adolf Würth GmbH & Co. KG, Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Ott Fahrzeugbau Verden GmbH, Doll Fahrzeugbau AG und wenglor sensoric GmbH – boten 33 Lehrerinnen und Lehrern aus Baden-Württemberg die Möglichkeit, im Zeitraum vom 10. bis 14. Juni bei einer Hospitanz einen praxisorientierten Einblick in die Abläufe und Prozesse eines Betriebs zu erhalten.

In den Bereichen Marketing, Controlling, Vertrieb und weiteren Abteilungen sammelten die Lehrer Kenntnisse, die sie anschließend im Unterricht an ihre Schüler weitervermitteln können. „Besonders interessant fand ich, wie wichtig der gute persönliche Kontakt des Vertriebsmitarbeiters zu den Kunden ist. Nur wer guten Service bietet, kann seine Produkte erfolgreich verkaufen“, sagt Evi Baum vom Maria von Linden-Gymnasium aus Calw, die bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG hospitierte und einen Verkäufer im Außendienst begleitete.

Das Wirtschaftspraxisprogramm ist eine Fortbildung, die das unter dem Dach der Stiftung Würth angesiedelte Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg einmal jährlich anbietet. Es besteht aus einem E-Learning-Programm, einem Unternehmensplanspiel sowie der daran anschließenden Hospitanz im Unternehmen. Ziel ist, den Lehrkräften Betriebswirtschaftskenntnisse praxisnah zu vermitteln und den Themenbereich Wirtschaft in den Schulen stärker in den Vordergrund zu rücken. Die nächste Runde des Wirtschaftspraxisprogramms findet im Frühjahr/Sommer 2014 statt.

Lehrkräfte als Lernende: Beim Wirtschaftspraxisprogramm erhalten Pädagogen Einblicke in Unternehmen

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