„Rolle vorwärts“: Ausstellung im Institut français zeigt Frauenbilder aus der Sammlung Würth

03.12.19

Stuttgart. Hausfrau, Mutter, Sexsymbol – die Liste der fixen Rollenzuschreibungen für Frauen ist lang. Künstlerinnen und Künstler haben seit jeher interessante und oft überraschende Wege gefunden, sie in Frage zu stellen und neu zu interpretieren. Noch bis 19. Dezember 2019 präsentiert das Institut français unter dem Titel „Rolle vorwärts“ Frauenbilder aus der Sammlung Würth. Rund 20 Fotografien, Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen in der Ausstellung bewegen sich zwischen der Beschäftigung mit der eigenen Identität als Frau und den Zuschreibungen, die die Welt Frauen entgegenbringt.

So schlägt die Ausstellung "Rolle vorwärts" auch eine Rolle rückwärts und seitwärts durch die Kunstgeschichte mit Werken von Heinrich Brummack, Daniele Buetti, Denise Colomb, Jonathan Green, George Grosz, Beate Hamalwa, Anne Hausner, Sabine Hoffmann, Alfred Hrdlicka, Karl Hubbuch, Lore Jahnel, Romane Holderried Kaesdorf, Otto Laible, Othilia Mungoba, Jorge Ornelas/Anabel Quirarte, Arnulf Rainer, Adolfo Riestra, Rosemarie Trockel, Tomi Ungerer und Maria Elena Viera da Silva.

Die Ausstellung ist geöffnet donnerstags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei. Am 19. Dezember, 18 Uhr, führt bei der Finissage Natascha Häutle von der Sammlung Würth durch die Ausstellung. „Rolle vorwärts“ ist ein Kooperationsprojekt des Institut français und der Adolf Würth GmbH & Co. KG.