Ausstellung „Zwischen Pathos und Pastos. Christopher Lehmpfuhl in der Sammlung Würth“ im Museum Würth wird verlängert – Großes Besucherinteresse

11.02.20

Künzelsau. Das Museum Würth in Künzelsau verlängert die Laufzeit seiner Ausstellung „Zwischen Pathos und Pastos. Christopher Lehmpfuhl in der Sammlung Würth“ bis 10. Januar 2021. Die Werkschau stößt auf große Besucherresonanz. Das Museum Würth ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Mit bloßen Händen verarbeitet der Berliner Freiluftmaler Christopher Lehmpfuhl Stadtansichten und Landschaften zu plastischen Gemälden. Auf den Spuren der Impressionisten dokumentiert er den Augenblick und fängt Lichtstimmungen ein. So spielt der Wandel seiner Heimatstadt Berlin in seinen kraftvollen, plastischen Großstadtmotiven eine zentrale Rolle, etwa rund um das Alte Schloss. Momentaufnahmen von Island bis Indien lassen den Museumsbesucher den Künstler auf seinen Malreisen in alle Welt begleiten. Persönlichster Teil der Ausstellung ist eine Serie von Kabinettstücken, die Lehmpfuhl im Katalog als Hommage an seine 2018 verstorbenen Eltern einführt, gemalt nach alten Schwarz-Weiß-Fotografien des Vaters. Auch mit diesen Werken versucht der 48-jährige die Zeit dem Vergehen zu entreißen.

Die Schau mit rund 70 überwiegend großformatigen Exponaten aus den letzten zwei Jahrzehnten wurde am 21. Oktober 2019 eröffnet. Sie hat bisher bereits über 12.000 Besucherinnen und Besucher angezogen. Sie wird im letzten Ausstellungsraum ergänzt um die Präsentation „Skulptur als Unterbrechung des Raumes“ der irischen Bildhauerin Eva Rothschild mit drei Neuerwerbungen der Sammlung Würth. Die 1971 in Dublin geborene und heute in London lebende Künstlerin bespielte nicht nur den irischen Pavillon auf der Biennale 2019 in Venedig, sie erhielt am 30. Oktober 2019 auch den 13. Robert-Jacobsen-Preis der Stiftung Würth.

Blick in die Lehmpfuhl-Ausstellung im Museum Würth

Blick in die Lehmpfuhl-Ausstellung im Museum Würth

Bildnachweis: Julia Schambeck

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