Erfolgsfaktor Innovation Untersuchung der Adolf Würth GmbH & Co. KG bietet umfassende Betrachtung über das deutsche Handwerk und praxisnahe Tipps für Betriebe

25.04.05

Künzelsau. Der Weltmarktführer für Montage- und Befestigungstechnik stellt am Montag, 25. April 2005 im Rahmen des 1. Handwerks-Gipfels in Künzelsau eine Untersuchung über Chancen und Herausforderungen des Handwerks in Deutschland vor. "manufactum - Chancen. Profile. Lösungen. Der Reinhold Würth Handwerks-Spiegel" ist eine umfassende Betrachtung des Handwerks, basierend auf einer Umfrage und Gesprächen mit deutschen Handwerksbetrieben.

Untersuchung zeigt Stellschrauben für unternehmerischen Erfolg von Handwerksbetrieben

Hohe Innovationsbereitschaft, eine engagierte Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation, überzeugende Außendarstellung sowie intensive Kundenpflege - das sind laut einer Untersuchung der Adolf Würth GmbH & Co. KG erfolgsentscheidende Faktoren für Handwerksbetriebe.

Die Studie zeigt beispielsweise, dass immerhin 78 % der befragten Betriebe die Bedeutung der Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg erkannt haben und regelmäßige Gespräche mit den Mitarbeitern über deren Arbeitsleistung führen. Die eigens ausgewiesene Antwort der Top-10%-Betriebe, also der erfolgreichsten Betriebe unter den Befragten, verdeutlicht die Bedeutung der Mitarbeiterentwicklung: Unter den Top-10%-Betrieben geben 90 % an, regelmäßig Gespräche mit den Mitarbeitern zu führen. Ähnlich verhält es sich beim Thema Weiterbildung: Während 55 % aller Betriebe ihre Fachkräfte regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen lassen, sind es unter den Top-10%-Betrieben bereits 83 %.

Die Entwicklung und Einführung innovativer Produkte und Dienstleistungen hat erst bei einem Drittel der Betriebe einen hohen Stellenwert erlangt. Dass bei den Top-10%-Betrieben bereits knapp die Hälfte verstärkt auf Innovationen setzen, zeigt das Potenzial, das der Erfolgsfaktor "Innovation" birgt.

In Bezug auf die Außenwirkung ergibt der Handwerks-Spiegel unter anderem, dass nur rund ein Drittel aller Betriebe ihr Leistungsangebot im Internet vorstellen oder über ein aktuelles Hausprospekt zur Darstellung der Leistungen verfügen.

"Als eine große Chance kristallisiert sich in der Untersuchung das Kundenverhältnis heraus. Wer auf die Kundenwünsche eingeht und sie erfüllt, gewinnt nicht nur einen zufriedenen Kunden, sondern stellt auch deutlich seine Kompetenz und sein Fachwissen unter Beweis. Die Mehrleistung des Handwerkers gegenüber der Selbstbedienung im Baumarkt liegt auf der Hand", erläutert Reinhold Würth, Vorsitzender des Beirats der Würth-Gruppe, ein wichtiges Ergebnis der Untersuchung.

Spiegel des deutschen Handwerks

Der Reinhold Würth Handwerks-Spiegel ist eine umfassende und facettenreiche Betrachtung des deutschen Handwerks. Er basiert auf Gesprächen mit Handwerkern und ihren Kunden sowie auf einer Umfrage unter 432 Betrieben der Bau- und Holzbranche. Porträts erfolgreicher Handwerksbetriebe bieten Beispiele dafür, wie Handwerksbetriebe trotz Konsumzurückhaltung und hoher Lohnnebenkosten auf Erfolgskurs liegen können. "Der Reinhold Würth Handwerks-Spiegel bietet aufschlussreiche Einblicke ins Handwerk. Er beschäftigt sich mit der Frage, warum es manchen Handwerksbetrieben bei vergleichbarer Unternehmensgröße und vergleichbarem Angebot besser geht als anderen. Er zeigt die verschiedenen Stellschrauben des Erfolgs eines Betriebs auf und erläutert beispielhaft, wie die Erfolgsfaktoren ineinander greifen. Der Leser kann die Beispiele jederzeit auf seinen eigenen Betrieb übertragen und so neue Ideen und Ansätze für seine Arbeit gewinnen", erläutert Bernd Herrmann, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG, die Zielsetzung der Untersuchung.

1. Handwerks-Gipfel in Künzelsau

Rund 2.400 Gäste - Kunden und Geschäftspartner der Adolf Würth GmbH & Co. KG - nehmen am 1. Handwerks-Gipfel teil, der heute in Künzelsau stattfindet und in dessen Mittelpunkt die Präsentation der Untersuchung steht. Im weiteren Verlauf des Gipfels finden Talkrunden mit Gästen aus Industrie und Handwerk statt, unter anderem mit Rolf Leuchtenberger, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und Thilo Bräuninger, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Außerdem sind zu den Würth-Divisionen Auto, Holz, Metall und Bau anschauliche "Erlebniswelten" gestaltet, die zum Flanieren einladen und einen Eindruck von der Vielfalt des Leistungsspektrums von Würth vermitteln.

Würth - Partner des Handwerks

Die Würth-Gruppe ist ein zuverlässiger Partner des Handwerks und betrachtet mit Sorge die vielfältigen Probleme der Branche. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten möchte die Würth-Gruppe das Handwerk nach Kräften unterstützen und konkrete Anregungen geben, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Reinhold Würth sieht im Handwerk eine große Kraft: "Trotz schwieriger Rahmenbedingungen überwiegt heute der Optimismus mehr denn je. Immer mehr Handwerker warten nicht auf staatliche Regelungen, sondern verlassen sich wieder auf die eigenen Stärken. Diese auszuloten und zu schärfen - dazu wollen wir heute auf dem Handwerks-Gipfel und vor allem mit unserem Handwerks-Spiegel Anregungen geben." Nicht umsonst steht das Jahr des 60-jährigen Firmenjubiläums bei Würth unter dem Motto "Ein Hoch dem Handwerk". Mit dem Handwerks-Gipfel als zentraler Kundenveranstaltung möchte die Adolf Würth GmbH & Co. KG dem Handwerk ein Forum zum Austausch bieten und allen Kunden für die über viele Jahre andauernde Zusammenarbeit danken.

"manufactum - Chancen. Profile. Lösungen. Der Reinhold Würth Handwerks-Spiegel.
ISBN 3-89929-064-X (Schutzgebühr: 150.- Euro)