Luft- und Winddicht
Gebäudehüllen müssen heute mehr leisten als nur Schutz vor Witterung. Sie sind zentrale Bestandteile energieeffizienter Baukonzepte und beeinflussen maßgeblich die Lebensdauer und Funktionalität eines Bauwerks. Mit den Systemlösungen von Würth für Luft- und Winddichtheit sowie Fassadenbahnen lassen sich Anforderungen an Luftdichtheit, Witterungsschutz und Bauphysik im Gebäudehüllenbereich unterstützen – von der Gebäudeinnenseite bis zur äußeren Fassadengestaltung.
Dabei unterstützen wir Sie
- Systemlösungen aus einer Hand:
Durch die Kombination von Luftdichtheitssystemen und Fassadenbahnen entstehen abgestimmte Lösungen für die gesamte Gebäudehülle. - Sicherheit durch geprüfte Qualität:
Alle Komponenten erfüllen aktuelle Normen und Anforderungen. Sie wurden bauphysikalisch geprüft und sind für Anwendungen zum Schutz vor Feuchteeintrag, Windbeanspruchung und zur Reduzierung von Wärmeverlusten vorgesehen. - Gestaltungsfreiheit bei gleichzeitiger Funktionalität:
Die Stamisol Fassadenbahnen ermöglichen unterschiedliche Fassadengestaltungen mit hinterlüfteten Systemen und unterstützen gleichzeitig die Berücksichtigung bauphysikalischer Anforderungen. - Effiziente Verarbeitung auf der Baustelle:
Praxisgerechte Produktlösungen, klare Kennzeichnungen und technische Unterstützung unterstützen die Verarbeitung auf der Baustelle.
Sie haben Fragen zu unserem Luft- und Winddichtprogramm?
Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei der Anwendung!
Die Fassade ist weit mehr als nur Hülle – sie ist Ausdruck, Identität und Charakter eines Gebäudes. Besonders hinterlüftete Fassaden bieten Architekten ein breites Spektrum an gestalterischen Möglichkeiten: Holz, Glas, Streckmetall, Metallgewebe oder Faserzementplatten erzeugen durch Transparenz, Schattenfugen und Tiefe eine eindrucksvolle visuelle Wirkung.
Farbige Fassadenmembranen erweitern dieses kreative Potenzial und setzen gezielte Akzente – subtil oder expressiv, je nach architektonischer Vision.
Doch wo Gestaltung begeistert, darf die Funktion nicht zurückstehen. Gerade bei offenen Fassadenlösungen sind der Schutz vor Witterungseinflüssen und die Ableitung von Feuchtigkeit wichtige Anforderungen an die Gebäudehülle. Fassadenmembranen unterstützen die Umsetzung dieser Anforderungen.
Offene und transparente Fassadenlösungen stellen hohe Anforderungen an die technische Gebäudehülle. UV-Strahlung, Feuchtigkeit und thermische Belastungen wirken auf die Konstruktion ein. Zum Schutz der Wärmedämmung und zur Unterstützung der bauphysikalischen Funktion kommen Fassadenmembranen zum Einsatz. Stamisol Fassadenmembranen leiten Restfeuchte kontrolliert nach außen ab und können dazu beitragen, das Risiko von Kondensatbildung zu reduzieren. Ihre diffusionsoffene Struktur unterstützt den Feuchtetransport innerhalb der Konstruktion und trägt zur Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen bei.
Dank hochfester Polyestergarne und einer mehrschichtigen Polyacrylat-Beschichtung sind Stamisol Membranen für Anwendungen mit Witterungsbeanspruchung ausgelegt. Die Freibewitterungsfähigkeit ermöglicht einen temporären Einsatz als Notfassade. Bei der Variante Stamisol Extrem Color ist dies gemäß den Produktspezifikationen für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten vorgesehen.
Die Verlegung erfolgt direkt auf die Unterkonstruktion aus Holz oder Metall und ermöglicht die Umsetzung unterschiedlicher Fassadenkonzepte. Mit Systemkomponenten und Zubehör lassen sich auch komplexe Details technisch und gestalterisch umsetzen.
Stamisol Fassadenmembranen verbinden Anforderungen an Witterungsschutz und Feuchtemanagement mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in der Fassadenplanung.
Stamisol DW
Holzlamellenfassade als "abstrakter Wald"
Die Holzlamellenfassade der Mehrzweckhalle in Lahr inszeniert einen „abstrakten Wald“ aus gestaffelten Kanthölzern – eine architektonische Hommage an die Nähe zum Schwarzwald. Mit ihrer durchdachten Struktur und variierenden Dichte schafft sie ein spannendes Spiel aus Licht, Schatten und Tiefe.
Weiterführende Informationen und Downloads
Für den Einsatz in Steildachkonstruktionen stehen Dachbahnen der Produktlinien WÜTOP® und Stamisol für unterschiedliche Anforderungen an Feuchteschutz, Witterungsschutz und Verarbeitungsbedingungen zur Verfügung.
Die WÜTOP® Dachbahnen basieren auf diffusionsoffenen Polypropylen-Membranen. Je nach Produktausführung unterstützen sie den Feuchtigkeitstransport aus der Konstruktion und tragen zum Schutz vor eindringendem Wasser bei. Varianten mit integrierten Klebezonen ermöglichen die Verklebung von Bahnüberlappungen. Die mehrlagige Konstruktion weist produktspezifische Eigenschaften wie Reißfestigkeit, UV-Beständigkeit und Witterungsbeständigkeit auf. Das Sortiment umfasst Lösungen für unterschiedliche Dachaufbauten und Anwendungsbereiche.
Produktübersicht mit technischen Datenblättern
Die Stamisol Dachbahnen sind je nach Produktausführung für Dachneigungen ab 5° bzw. ab 15° vorgesehen. Die Membranen verfügen über Eigenschaften wie Diffusionsoffenheit, Schlagregensicherheit, UV-Beständigkeit sowie definierte Freibewitterungszeiten. Angaben zu den zulässigen Dachneigungen, Anwendungsbereichen und der Kompatibilität mit Dämmstoffen und Baumaterialien sind den jeweiligen technischen Produktunterlagen zu entnehmen.
Zum technischen Datenblatt
Beide Produktlinien bieten unterschiedliche Systemeigenschaften für Anwendungen im modernen Dachbau. Die Auswahl des geeigneten Produkts erfolgt entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens sowie den technischen Produktunterlagen und Verarbeitungsrichtlinien.
Sicherheit und Zuverlässigkeit unter extremsten Bedingungen
Bergrestaurant Weisshorn auf 2.653 m Höhe
Mit dem Neubau des Gipfel-Restaurants auf dem Weisshorn erhielt Arosa in Graubünden ein beeindruckendes, neues Wahrzeichen in 2.653 m Höhe. Wie ein Felsmonolith integriert sich die besondere Form aus gekanteten und abgeschrägten Wand- und Dachflächen in die felsige Umgebung. Mit dabei: 600 qm Stamisol Extreme Pack 500, das auch überhöhte Konterlatten der Sonderkonstruktion sicher abdichtet, sowie für eine frei bewitterte, sichere Dachabdichtung während der Bauzeit vom Sommer bis zur Eindeckung im Herbst sorgt.
Sicherheit und Zuverlässigkeit unter extremsten Bedingungen
Schutzhütte Cabane de Tracuit auf 3.256 m Höhe
Die Cabane de Tracuit ist eine alpine Schutzhütte, welche imposant auf 3.256 m am Rand des Turtmanngletschers gelegen ist. Innerhalb eines Ersatzneubaus für das ursprüngliche Gebäude aus 1929 wurde hinsichtlich einer langlebigen und nachhaltigen Lösung Stamisol Extreme Pack 500 ausgewählt, das extremsten Witterungsbedingungen standhält. Ein weiterer Vorteil ist die vielfältige Möglichkeit der Verarbeitung von Stamisol Extreme Pack 500. Neben Verklebung kann das Produkt auch bei niedrigen Temperaturen verschweißt werden.
Weiterführende Informationen und Downloads
Bei vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden mit offenen Fugen oder perforierten Bekleidungen sind gestalterische, bauphysikalische und brandschutztechnische Anforderungen gleichermaßen zu berücksichtigen. Stamisol Safe One ist eine diffusionsoffene Fassadenbahn mit der Klassifizierung Euroclass A2, s1-d0 und wurde für den Einsatz in entsprechenden Fassadenkonstruktionen entwickelt.
Die Fassadenbahn ist für Fugenbreiten bis zu 50 mm beziehungsweise einen Öffnungsanteil der Bekleidung von bis zu 50 % ausgelegt. Sie kann unter anderem bei mehrgeschossigen Gebäuden sowie Projekten mit erhöhten brandschutztechnischen Anforderungen eingesetzt werden.
Stamisol Safe One verfügt über Eigenschaften wie UV-Beständigkeit, Witterungsbeständigkeit und Diffusionsoffenheit. Die diffusionsoffene Membran unterstützt den Feuchtigkeitstransport aus der Konstruktion nach außen.
Weiterführende Informationen und Downloads
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