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Sommer, Sonne, Sonnenschein - so schützen Sie sich!

Wer berufsbedingt über lange Zeiträume nicht ausreichend geschützt der Sonne ausgesetzt ist, hat ein erhöhtes Hautkrebsrisiko. Lesen Sie hier wie Sie sich am besten schützen.

Anne Sutanto

Anne Sutanto

Di., 13.06.2017

Lesezeit

3 Minuten

Wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter vor der Sonne schützen

Unter freiem Himmel zu arbeiten, hat gewiss einen Reiz. Wer aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit Tag für Tag hautnah den Wechsel der Jahreszeiten erlebt, kennt im wahrsten Sinne die Sonnen-, aber auch die Schattenseiten seines Berufs.
Jetzt, wo uns die Sonne wieder so richtig einheizt, muss bei Arbeiten im Freien besonders auf entsprechenden Hautschutz geachtet werden.

Die Schattenseite der Sonne

Zu starke Sonneneinstrahlung und damit eine zu hohe Dosis an UV-Strahlung führt ohne Schutzvorkehrungen nicht nur zu vorzeitiger Hautalterung, sondern auch zu einem erhöhten Risiko an Hautkrebs oder anderen lichtbedingten Hautkrankheiten. Unser betriebseigener Arbeitsmediziner Dr. Rene Chahrour weiß, welche Gefahren die Sonne mit sich bringt.

„Die Berufsgruppen, die in der Praxis am häufigsten mit Sonnenschäden an der Haut konfrontiert sind, sind Bauarbeiter, Dachdecker und Landwirte. Die gefürchtetste Veränderung ist der dunkle Hautkrebs, das Melanom. Daneben gibt es eine Reihe weniger gefährlicher Hauttumore, vor allem im Gesicht und an den Händen. Der dunkle Hautkrebs ist meistens am Rücken oder auf der Brust lokalisiert. Sie alle entstehen durch UV-Exposition über einen längeren Zeitraum. Für Menschen, die sich berufsbedingt viel im Freien aufhalten, ist ein effektiver Hautschutz essentiell. Gesundheitliche Schäden sind nur eine Frage der Zeit!“
Arbeitsmediziner Dr. Rene Chahrour

Um Hautschäden zu vermeiden, helfen wenige einfache, aber wirkungsvolle Tipps

Das A und O - Sonnenschutzmittel richtig verwenden

  • Alle Hautstellen schützen, die sich nicht durch Kleidung abdecken lassen, wie Hände, Stirn, Nase, Lippen und Ohren.
  • Auf hochwertige Sonnenschutzmittel wie Sonnenschutzlippenstifte, Sonnencremen und Sonnenschutzsprays ist setzen.Diese sollten Ihrem Hauttyp entsprechen und mindestens 20 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne dick aufgetragen werden.
  • Das Auftragen des Sonnenschutzes regelmäßig wiederholen.

Wählen Sie eine geeignete Sonnenbrille

UV-Schutzbrillen sollten das Auge von allen Seiten schützen, um Augenentzündungen zu vermeiden. Die Stärke der Abdunkelung sollte den Lichtverhältnissen der Arbeitsumgebung entsprechend gewählt werden.

Tragen Sie konsequent geeignete Kleidung

Diese sollte möglichst viel Haut bedecken, leicht und atmungsaktiv sein und idealerweise ebenfalls über einen UV-Schutz verfügen, wie z. B. diese Funktions-Shirts.

Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung

Halten Sie Ihre Mitarbeiter dazu an, nie länger als unbedingt notwendig in der Sonne zu bleiben und wenn möglich, den Arbeitsbereich zu beschatten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Würth Österreich Online-Magazin und wurde von Ingrid Reichenauer erfasst.

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