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Unser Ziel - Kreislauffähig wirtschaften

Die Welt kann als Lager mit wertvollen Rohstoffen verstanden werden, aus dem wir uns täglich bedienen. Bereiten wir Rohstoffe nach ihrer Nutzung nicht wieder auf und führen sie dem Kreislauf zu, stehen wir in Zukunft vor leeren Regalen. Um unseren Beitrag zu leisten, haben wir uns ein klares Ziel gesetzt: Bis 2030 werden wir weitestgehend kreislauffähig wirtschaften. Rohstoffe sollen dabei möglichst lange im Umlauf bleiben und verantwortungsvoll genutzt werden. Auf diese Weise bleibt unser globales Lager auch für nachfolgende Generationen gut gefüllt.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir auf drei zentrale Transformationsfelder: Klima, Stoffkreisläufe und Soziale Standards. Fundierte Daten und die Fähigkeiten der Mitarbeitenden, diese zu interpretieren, bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Transformation. Daten ermöglichen es uns, Fortschritte zu messen und begründete Entscheidungen zu treffen. Auf dieser Basis können wir unseren Transformationsprozess steuern, bewerten und weiterentwickeln. Um die Daten zu interpretieren und daraus konkrete Projekte abzuleiten, braucht es das Wissen, Engagement und die Umsetzungskompetenz der Mitarbeitenden. Sie sind die grundlegenden Treiber der Transformation.

Ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zur Kreislauffähigkeit: Unsere Power Tools ABS 18 Compact und Subcompact sind die weltweit ersten nach Cradle to Cradle® Bronze zertifizierten Akku-Bohrschrauber. Die ORSY® System-Koffer, in denen unter anderem Power Tools aufbewahrt werden, wurden ebenfalls mit dem Cradle to Cradle®-Zertifikat in Silber ausgezeichnet. Für die Strategie, unsere Power Tools zunehmend kreislauffähig zu gestalten, wurden wir mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet – Europas bedeutendste Auszeichnung für ökologische und soziale Spitzenleistungen.

Wie wir unsere Transformation Schritt für Schritt voranbringen, zeigen wir in unserem Fortschrittsbericht:

Fortschrittsbericht 2022/2023

Unser Weg – Transformationsfelder

Um unser Ziel zu erreichen, bis 2030 weitestgehend kreislauffähig zu wirtschaften, setzen wir auf eine Transformationsstrategie mit drei zentralen Transformationsfeldern: Klima, Stoffkreisläufe und Soziale Standards.

Klima

Wir leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, indem wir unsere direkten und indirekten Treibhausgase, auch entlang der Lieferkette, langfristig auf ein Minimum reduzieren. Dafür setzen wir auf Datentransparenz und bilanzieren unsere Klimabilanz nach dem GHG-Protocol.
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Stoffkreisläufe

Stoffkreisläufe sind entscheidend, um Wirtschaftswachstum von endlichen Ressourcen zu entkoppeln. Wir nutzen Ressourcen effizienter, erhöhen den Einsatz sekundärer Rohstoffe und verlängern die Lebensdauer von Produkten und Verpackungen.
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Soziale Standards

Nachhaltigkeit geht über ökologische Verantwortung hinaus. Wir setzen uns für soziale Standards entlang der Lieferkette ein und bringen die Bedürfnisse von Mensch, Umwelt und Wirtschaft in Einklang. Ziel: Lebensbedingungen stärken und faire Arbeitsbedingungen fördern.
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Nachhaltigkeit geht über unsere drei Transformationsfelder hinaus. Ergänzend dazu finden Sie hier weitere Themen: praxisnahe Lösungen für digitale Prozesse, elektronische Beschaffung und neue Lernangebote sowie vertiefende Informationen zu Biodiversität, kreislauffähigen Produkten nach Cradle to Cradle® und Produkt- und Umweltinformationen. Diese Themen erweitern unsere Strategie und zeigen Ansätze für nachhaltiges Handeln.

Digitale Prozesse

Digitale Lösungen helfen, Ressourcen zu sparen und Abläufe effizienter zu gestalten – ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiges Arbeiten.

Jetzt digitale Prozesse kennenlernen

Elektronische Beschaffung

Mit smarter E-Beschaffung reduzieren Unternehmen nicht nur Kosten und Zeit, sondern auch Papierverbrauch und CO₂-Emissionen.

Mehr zu elektronischer Beschaffung

Neues Lernen

Nachhaltiges Wissen ist die Basis für unsere Zukunft: Mit innovativen Lernangeboten machen wir Menschen fit für morgen.

Unsere Seminare entdecken

Produkt- und Umweltinformationen | PCF & EPD

Transparente Umweltinformationen: EPDs und PCFs zeigen die ökologischen Auswirkungen unserer Produkte.

Mehr erfahren Sie demnächst hier.

Biodiversität

Die Vielfalt der Natur ist unsere wichtigste Lebensgrundlage – wir engagieren uns dafür, sie konsequent zu schützen und zu bewahren.

Unsere Maßnahmen zur Biodiversität

Kreislauffähige Produkte

Kreislauffähige Produkte: designt für eine Zukunft, in der Materialien im Kreislauf bleiben.

Jetzt kreislauffähige Produkte kennenlernen

  Nachhaltigkeit im Fokus

Entdecken Sie Beispiele, die zeigen, wie wir Nachhaltigkeit im Alltag und in unserer Unternehmenspraxis leben.

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Lieferanten Verhaltenskodex

 

FAQ

Ja, sowohl die Adolf Würth GmbH & Co. KG als auch die Würth-Gruppe veröffentlichen einen Nachhaltigkeitsbericht. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG berichtet seit dem Geschäftsjahr 2017 über die Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit in einem zwei-Jahres Turnus. Der Nachhaltigkeitsbericht der Würth-Gruppe erscheint seit 2023 in einem jährlichen Turnus und deckt die Geschäftsjahre 2020-2023 ab. Ab 2026 wird der Nachhaltigkeitsbericht in den Geschäftsbericht integriert.

Im Download-Bereich finden Sie die Nachhaltigkeitsberichte bzw. Fortschrittsberichte der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Den Nachhaltigkeitsbericht der Würth-Gruppe finden Sie hier.

Uns erreichen immer wieder Fragen zur Verpackung – insbesondere, wenn Bestellungen in mehreren Paketen oder in größeren Kartons mit zusätzlichem Füllmaterial ankommen. Das verstehen wir – und möchten Ihnen die Hintergründe sowie unsere Lösungen dazu transparent erklären:

Wir setzen auf standardisierte Verpackungsgrößen und digitale Lieferscheine, um Lieferprozesse effizient und ressourcenschonend zu gestalten. Dennoch kann es vorkommen, dass das Volumen eines Kartons nicht immer exakt dem Inhalt entspricht. Genau hier setzen wir an: In den ersten Versandzentren haben wir sogenannte Höhenreduzierer eingeführt. Diese schneiden die Kartonhöhe passgenau auf den zu verpackenden Paketinhalt zu. Dadurch werden die benötigte Menge an Füllmaterial und das Transportvolumen deutlich reduziert. Künftig sollen diese auch an weiteren Standorten eingesetzt werden.

Gut zu wissen: Mit dem Service Würth Liefertag bieten wir Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, Bestellungen gebündelt an einem Wochentag Ihrer Wahl zu erhalten – anstatt mehrmals pro Woche. So reduzieren wir gemeinsam Verpackungsmaterial und entlasten die Umwelt.

Da der Versand Ihrer Bestellung abhängig von der Produktspezifikation (z.B. Größe, Gefahrgut) aus verschiedenen Lagerstandorten erfolgt, ist es uns nicht immer möglich, alle Produkte gebündelt in einem Paket zu versenden.

Auch beim Füllmaterial gehen wir neue Wege:
Statt Polyurethan-Schaum setzen wir mittlerweile auf Luftpolsterfolie mit einem Recyclinganteil von 50 %. Dieses Material lässt sich besonders effizient einsetzen – es schützt zuverlässig bei geringem Gewicht.

Würth verfolgt konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Scope 1 und 2 Treibhausgasemissionen. Dazu gehören unter anderem die Umstellung auf E-Mobilität, der Einsatz von HVO (hydriertem Pflanzenöl) an unserer Tankstelle, der Ausbau unserer Eigenstromproduktion sowie die Umstellung auf Ökostrom.

Weitere Infos finden Sie im Bereich „Klima".

Würth setzt konsequent auf erneuerbare Energien. Seit 2021 wird an allen deutschen Standorten ausschließlich Ökostrom genutzt. Parallel dazu baut das Unternehmen die eigene Stromproduktion kontinuierlich aus – unter anderem durch Photovoltaikanlagen auf Dächern und Parkhäusern. Zukünftig sollen zudem eine Freiflächen-PV-Anlage und ein Windrad hinzukommen.

Ein neues Energiekonzept für den Campus sieht zudem eine strombasierte Wärmeversorgung vor, die den Erdgasverbrauch deutlich senken soll. Ergänzt wird dies durch ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (ISO 50001) und umfassende Energieeffizienzanalysen in den Niederlassungen.

Weitere Infos finden Sie im Bereich „Klima".

Für den Würth Campus in Künzelsau-Gaisbach haben wir eine Biodiversitätsstrategie erarbeitet, die sukzessive über die nächsten Jahre umgesetzt wird. Ziel der Strategie ist der Erhalt sowie die langfristige Förderung der biologischen Vielfalt am Standort. Die Strategie umfasst unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Anpassung der Grünflächenpflege
  • Einbringung natürlicher Strukturelemente wie Totholz, Steinhaufen und Benjeshecken
  • Schaffung neuer Biotope wie zum Beispiel permanenter Wasserflächen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Für die Optimierung unseres Produktportfolios ist es von Relevanz, die Umweltwirkungen unserer Produkte über den gesamten Lebenszyklus zu betrachten. Mithilfe von CO₂e-Fußabdrücken (Product Carbon Footprints, PCF) und Umweltproduktdeklarationen (Environmental Product Declarations, EPD) schaffen wir über den Lebenszyklus hinweg Transparenz – für uns selbst, unsere Lieferkette und unsere Kunden.

Für unser Standardsortiment haben wir einen klaren Fahrplan zur Erstellung von EPDs sowie für PCFs entwickelt, wobei Produkte mit hoher Nachfrage und großem Umsatzvolumen priorisiert werden.

Weiterführende Informationen finden Sie demnächst hier.

Für die Optimierung und Reduktion der ökologischen Wirkung unserer Produkte (u.a. auch der Klimawirkung) haben wir einen internen Kriterienkatalog, mit dem wir unsere Produkte ganzheitlich bewerten. Ziel der Bewertungsstrategie ist es, schrittweise Produkte auf ihre Nachhaltigkeitsleistung zu überprüfen, um den aktuellen Stand und Entwicklungsmöglichkeiten transparent aufzuzeigen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ja, Würth verfolgt eine klare Strategie zur nachhaltigen Gestaltung von Produktverpackungen. Grundlage dafür ist ein unternehmensweit gültiger Verpackungsleitfaden, der allgemeine Prinzipien für umweltfreundliche Verpackungen definiert. Er zeigt auf, welche Materialien und Gestaltungsoptionen aus Nachhaltigkeitssicht bevorzugt werden sollten – und welche vermieden werden sollten. Ziel ist es, Verpackungen ressourcenschonend, recyclingfähig und möglichst effizient zu gestalten.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich „Stoffkreisläufe“.

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für uns mehr als nur ökologische Verantwortung. Denn ein Produkt und seine Qualität sind immer nur so gut wie das Rohmaterial und die gesamte Wertschöpfungskette, die zu seiner Herstellung zusammenarbeitet. Unsere Lieferanten sind daher zentraler Bestandteil unseres Zielbilds einer zirkulären Wirtschaftsweise. Unser Handeln folgt klaren Grundsätzen – mit besonderem Fokus auf der Einhaltung internationaler Sozial- und Arbeitsstandards im Unternehmen und bei unseren Lieferanten.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich „Soziale Standards“.

Ja, zur Bewertung unseres Nachhaltigkeitsfortschritts arbeiten wir vorrangig mit den unabhängigen Plattformen EcoVadis und Integrity Next zusammen. Im Dezember 2024 wurden wir von EcoVadis mit der Gold-Medaille ausgezeichnet – und zählen damit zu den besten 5 % aller bewerteten Unternehmen weltweit. Die entsprechenden Zertifikate finden Sie in unserem Download-Bereich.

Unser Managementsystem basiert auf dem integrierten Ansatz (Integriertes Managementsystem IMS), um dynamischen Marktanforderungen bestmöglich begegnen zu können. Dadurch sind wir in der Lage, auf Kundenwünsche rasch zu reagieren und den Geltungsbereich des Managementsystems entsprechend anzupassen. Um unsere Kompetenz auch belegen zu können, bemühen wir uns um ständige Zertifizierungserweiterungen.

Mit unserem prozessorientierten Ansatz haben wir die Grundlage geschaffen, um jederzeit verlässlich außerordentliche Qualität anbieten zu können. Dies bestätigen unabhängige Zertifizierungen durch den TÜV SÜD Managementservice sowie durch unsere Kunden (z. B. KTA 1401, Deutsche Bahn, Volkswagen und andere). Unsere zertifizierten Managementsysteme umfassen:

Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001

Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001

Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001

Arbeitsschutzmanagement nach DIN EN ISO 45001

Weitere Informationen zu Qualität, den Managementsystemen und entsprechenden Zertifikaten finden Sie hier.