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Freie Werkstatt: Fünf Tipps für Ihren Geschäftserfolg

Die deutschen Autofahrer setzen derzeit auf die freien Werkstätte. Das heißt aber nicht, dass das Geschäft von alleine läuft. Es herrscht ein starker Konkurrenzkampf und ständig verändert sich was im eigenen Betrieb.

Felix Zimmermann

Felix Zimmermann

Do., 13.07.2017

Lesezeit

4 Minuten

In der Gunst der deutschen Autofahrer liegen freie Werkstätten derzeit knapp vor den markengebundenen. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Geschäft von alleine läuft. Der Konkurrenzkampf verschärft sich. Dazu kommt die Digitalisierung. In der Werkstatt 4.0 verändern sich sämtliche Abläufe, intern wie extern. Mehr denn je kommt es daher darauf an, dass Sie Ihren Betrieb optimal organisieren und Kunden mit attraktiven Zusatzangeboten bei der Stange halten. Unsere Tipps helfen Ihnen, Ihre Werkstatt fit für die Zukunft zu machen:

1. Verbessern Sie Ihr Werkstattmanagement

Viele Werkstätten verzetteln sich bei Lagerhaltung, Warenbereitstellung sowie dem Beschaffungsprozess von Klein- und Verbrauchsteilen. Das kostet Zeit und Geld. Setzen Sie daher in Sachen Werkstattplanung auf professionelle Systemlösungen. Am effektivsten lassen sich Full-Service-Pakete einsetzen. Sie unterstützen den Betrieb von der Bedarfsanalyse über die Neuorganisation interner Abläufe und Bestellungen bis zum Bevorratungssystem. Benötigen Sie nicht das komplette Paket, helfen Ihnen flexible Einzellösungen weiter.

Eine Broschüre zum Thema Lagerhaltung finden Sie hier

2. Bringen Sie Ihre Ausstattung auf Vordermann

Mehr Marken bedeuten oftmals mehr Aufwand bei der Ausstattung der Freien Werkstatt. Speziell in den Bereichen Mehrmarkendiagnose, Abgasuntersuchung und Klimaservice sowie beim Werkzeug sind clevere Lösungen gefragt.

  • Mehrmarkendiagnose:
    Verwenden Sie Diagnosesysteme, die über eine möglichst breite Datenbasis verfügen. Sie sollten alle Fahrzeugtypen abdecken. Lassen Sie sich bei der Auswahl am besten von einem Verkaufsberater unterstützen. Mehr Infos
  • Abgasuntersuchung:
    Abgaswerte sind ein heikles Thema. Die strengen Vorgaben, den Abgasausstoß zu reduzieren, stellen hohe Anforderungen sowohl an die Fahrzeugtechnik als auch an die Überprüfungsgeräte. Im Sinne der gesetzlichen Vorschriften und der Kundenzufriedenheit muss das von Ihnen verwendete Equipment dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Mehr Infos
  • Klimaservice: Die Wahl des passenden Klimagerätes fällt nicht immer leicht. Altes Kältemittel oder neues? Mit oder ohne Analysegerät? Standard- oder Premiumausstattung? Mit einem Anbieter, der das komplette Portfolio bietet und Sie kompetent berät, gehen Sie auf Nummer sicher. Mehr Infos
  • Werkzeug: Die Mehrmarkenreparatur stellt eine enorme Herausforderung für freie Werkstätten dar. Achten Sie bei Ihrem Spezialwerkzeug auf Qualität und Vielfalt sowie auf einen leistungsstarken Service des Herstellers. Mehr Infos

3. Setzen Sie auf Leasing

Sie können Ihre Werkstatt auch ohne große Investitionen optimal ausrüsten. Ein individuelles Leasingpaket bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:

  • Sie erhalten sich Ihre Liquidität.
  • Sie belasten nicht Ihre Kreditlinie bei der Bank.
  • Sie sparen Steuern – Leasinggraten gelten als Betriebsausgaben.
  • Mit „Pay as you earn“ finanziert sich das Leasingobjekt quasi von selbst: Hier fallen die Leasing-Raten parallel zur Nutzung an, damit verteilt sich der finanzielle Aufwand über die Nutzungsdauer und Sie benötigen keine Vorausfinanzierung.

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4. Erweitern Sie Ihr Angebot

Machen Sie Ihre Werkstatt für Kunden attraktiver. Erhöhen Sie gleichzeitig ohne großen Aufwand Ihre Auslastung mit folgenden Angeboten:

  • Scheibenreparatur:
    In Deutschland werden jedes Jahr ungefähr drei Millionen Windschutzscheiben repariert oder ausgetauscht. Der Autoglas-Service ist gefragt – springen Sie auf den Zug auf und sichern Sie sich dadurch zusätzliche Einnahmen. Ihre Mitarbeiter können Sie in Fachseminaren zum zertifizierten Autoglaser schulen lassen. Online-Tools helfen bei der korrekten Schadenabwicklung beziehungsweise Rechnungserstellung – schließlich handelt es sich in der Regel um Versicherungsfälle. Mehr Infos
  • Fahrzeugaufbereitung und Smart Repair:
    Die professionelle Fahrzeugaufbereitung zahlt sich für Sie doppelt aus: Einerseits bieten Sie Ihren Kunden in der Werkstatt eine weitere Dienstleistung, die hoch im Kurs steht. Andererseits steigern Sie damit zum Beispiel den Wiederverkaufswert Ihrer Gebrauchtwagen.

    Auch mit Smart Repair erschließen Sie sich zusätzliche Aufträge. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Kleiner Schaden, kleine und vor allem günstige Reparatur. Vorteil: Kunden lassen auch Schäden reparieren, bei denen mit herkömmlichen Methoden Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis stünden. Smart Repair bietet sich bei-spielsweise an für Steinschläge, zerkratzte Kunststoffteile, Parkschrammen oder kleine Dellen und verwitterten Lack. Mehr Infos

5. Achten Sie auf die Arbeitssicherheit

Zu einer erfolgreichen Werkstatt gehören nicht zuletzt zufriedene und gesunde Mitarbeiter. Regelmäßige Schulungen sensibilisieren Ihre Angestellten für die Arbeitssicherheit. Checklisten helfen, die für die jeweilige Tätigkeit nötigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Grundsätzlich zählen dazu:

Auch der Umgang mit Gefahrstoffen gehört in der Freien Werkstatt zum Arbeitsalltag. Die Gefahrstoffverordnung gibt vor, was Sie zum Schutz von Mensch und Umwelt beachten müssen. Die Vorschriften einzuhalten, setzt Fachwissen voraus. Zudem erfordert der korrekte Arbeitsschutz Zeit und Aufwand. Online-Tools helfen Ihnen, alle rechtlichen Anforderungen einfach und zeitsparend zu erfüllen – von der Dokumentation bis zur Betriebsanweisung.

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