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Schutzbrillen: Wie Sie Ihre Augen wirksam schützen

Rund 70 Prozent aller Augenverletzungen werden von mechanischen Einwirkungen verursacht. Bohren, schleifen, sägen: Auf der Baustelle kann durch herumfliegende Späne und Splitter schnell etwas ins Auge gehen. Wir erklären, worauf Sie achten müssen.

Felix Zimmermann

Felix Zimmermann

Mo., 02.10.2017

Lesezeit

3 Minuten

Rund 70 Prozent aller Augenverletzungen werden von mechanischen Einwirkungen verursacht. Heißt, durch Schläge, Stöße – oder Fremdkörper, die ins Auge eindringen. Auf Baustellen ist die Gefahr hierfür besonders hoch, da beim Bohren, Schleifen oder Sägen nicht nur die Funken fliegen, sondern auch jede Menge Späne und Splitter. Schutzbrillen beugen vor. Folgendes müssen Sie dabei beachten:

1. Brille ist nicht gleich Brille

Der Einsatz bestimmt das Modell.

Augenschutz ist auf der Baustelle ein absolutes Muss. Arbeitgeber sind nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie nach den Unfallverhütungsvorschriften dazu verpflichtet zu ermitteln, welche Gefahren (mechanisch, optisch, chemisch, thermisch, biologisch oder elektrisch) für Augen und Gesicht bestehen. Dementsprechend müssen Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Welche Schutzbrille sich für welchen Zweck eignet, finden Sie unter anderem in den Berufsgenossenschaftlichen Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BGR), in diesem Fall in der BGR 192.

2. Optimaler Schutz, optimaler Komfort

Die beste Brille nützt nichts, wenn sie nicht getragen wird. Achten Sie daher bei der Wahl des Modells unbedingt auf den Tragekomfort. Der fängt beim Gewicht an. Moderne Schutzbrillen wie beispielsweise LIBRA von Würth wiegen weniger als 20 Gramm – sind im Gesicht also kaum zu spüren.

Verstellbare Nasenauflagen und Bügel sorgen für eine optimale Passform. Für eine dauerhaft uneingeschränkte Sicht sollten die Scheiben außen kratzfest und innen beschlagfrei sein. Hierfür kommt eine spezielle Beschichtung zum Einsatz. Und last but not least animiert ein ansprechendes Design zusätzlich zum Tragen der Schutzbrille.

Zur Schutzbrille LIBRA

3. Scheibe ist nicht gleich Scheibe

Die Sicherheitsklassen

Die Anforderungen an eine Schutzbrille regelt unter anderem die DIN-Norm EN 166. Brillen für den mechanischen Schutz gibt es mit klaren und getönten Kunststoffscheiben. In der Regel bieten auch die ungetönten Exemplare den vollen Schutz vor schädlicher UV-Strahlung. Hinsichtlich der mechanischen Festigkeit gibt es fünf unterschiedliche Klassen:

  • Ohne Kennzeichnung: mechanische Grundfestigkeit
  • Klasse S: erhöhte mechanische Festigkeit bis zu 5,1 Meter pro Sekunde Aufprallgeschwindigkeit
  • Klasse F: Stoß mit kleiner Energie mit bis zu 45 m/s
  • Klasse B: Stoß mit mittlerer Energie mit bis zu 120 m/s
  • Klasse A: Stoß mit hoher Energie mit bis zu 190 m/s

Würth bietet Schutzbrillen in unterschiedlichsten Ausführungen an. Hier finden Sie Ihr passendes Modell:

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