Lehmbau: 6 Gründe, warum er beim Hausbau eine echte Alternative ist

Titelbild Lehmbau: 6 Gründe, warum er beim Hausbau eine echte Alternative ist

Lehm – Baustoff mit Tradition und Zukunft

Lehm als Baustoff ist fast so alt wie die Menschheit. Warum er auch der Baustoff der Zukunft ist - oder es zumindest sein sollte, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Vorbei sind die Zeiten, als Lehm noch als „Matschpampe“ belächelt wurde. Der älteste natürliche Baustoff der Welt hat inzwischen Hochkonjunktur bei Bauherren und Architekten. Kein Wunder, denn die Mischung aus Ton, Sand und gröberen Bestandteilen wie Kies oder Schotter zeichnet sich durch eine hervorragende Energiebilanz sowie vielfältige Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten aus. Für Handwerker, Bauträger und alle, die sich für Lehmbau interessieren, haben wir alles Wissenswerte zum Trendthema zusammengestellt.

Das Bauen mit Lehm hat eine jahrhundertealte Tradition. Etwa ein Drittel der Menschheit lebt heute in Häusern aus Lehm. Pferde- oder Kuhmist gehören beim modernen Lehm der Vergangenheit an. Heute werden Mischungen verwendet, die umweltfreundlich sind und über eine weiterentwickelte Konsistenz verfügen. Dass der Lehmbau eine gute, moderne und ökologische Alternative zu herkömmlichen Baustoffen wie Stahl oder Beton ist, zeigt die Praxis.

Lehmbau-Beispiel: die Alnatura-Zentrale in Darmstadt

Beispiel Alnatura: Der Bio-Anbieter baut in Darmstadt Europas bislang größtes Bürogebäude aus Lehm. Etwa 500 Mitarbeiter finden hier auf drei Etagen Platz. Beim Bau der Zentrale setzt Alnatura auf eine speziell angefertigte Mischung aus Schotter, geschäumtem Altglas, Kies und Lehm. Der organische Baustoff wird unter Hochdruck in Holzverschalungen gepresst. Die Lehmelemente sind durch den Glasschaum mit einer Art Dämmschicht versehen und von Heizspiralen durchzogen, die als Wandheizung fungieren. Im August 2018 soll die Zentrale eröffnet werden.

Weitere Beispiele für erfolgreich umgesetzte Lehmbauten sind die Kapelle der Versöhnung, Deutschlands erstes öffentliches Neubauprojekt in Stampflehmbauweise und die Kräuterhalle von Ricola im schweizerischen Laufen. Des Weiteren das Kolumba Kunstmuseum in Köln, bei dessen Neubau beeindruckende 6.500 m2 Lehmputz auf teilweise über 14 m hohen Wänden verarbeitet wurde.

Bauen mit Lehm: 6 Gründe, warum er beim Hausbau eine echte Alternative ist

Foto: © CLAYTEC

Bauen mit Lehm: nachhaltig und umweltschonend

Seit den 80er Jahren wird in Deutschland beim Bau von Immobilien mehr und mehr Wert auf energiesparendes, ressourcen- und umweltschonendes Bauen gelegt. Der gesundheitliche Aspekt spielt dabei ebenso eine große Rolle wie die Wiederverwendbarkeit von Baustoffen. Für den Einsatz von Lehm als bauaufsichtlich anerkanntem Baustoff wurden im August 2013 mit der Einführung neuer DIN Normen die nötigen Voraussetzungen geschaffen.

Wir zeigen, warum der Lehmbau an Nachhaltigkeit, Baubiologie und Wohnqualität nur schwer zu toppen ist und welche Nachteile er hat.

 

 

 

 

Bauen mit Lehm: 6 Gründe für den wiederentdeckten Baustoff

1. Nachhaltigkeit

Als natürlicher Baustoff ist Lehm beliebig wiederverwendbar, ressourcenschonend und fast überall verfügbar. Lange Transportwege entfallen, die Verarbeitung erfolgt ohne den Zusatz von chemischen Stoffen. Die wärmespeichernden Eigenschaften reduzieren den Heizaufwand und helfen, Energiekosten einzusparen.

2. Dämmung

Lehmbaustoffe sind zwar keine Dämmstoffe, aber mit Ihnen lassen sich optimale Techniken insbesondere zur Innendämmung von Fachwerkhäusern und anderen Altbauten ausführen. Solche modernen Innendämmsysteme in Kombination mit Lehm sorgen in Sommer und Winter für angenehme Temperaturen.

3. Raumklima

Lehmbaustoffe sind diffusionsoffen und haben eine optimale Sorptionsfähigkeit. Das macht sie zu natürlichen Klimaanlagen: Die relative Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent sollte in Wohnräumen nicht überschritten werden. Lehmputze nehmen Wasserdampf auf und geben diesen wieder an die Raumluft ab. Damit regulieren sie selbständig und auf völlig natürliche Weise das Raumklima. Die relative Luftfeuchtigkeit pendelt sich zwischen 45 und 55 Prozent ein. Das verhindert Schimmelbildung. Die im Lehm enthaltenen Tonminerale lassen unangenehme Gerüche gar nicht erst entstehen.

Mehr Tipps und Informationen zum wohngesunden Bauen finden Sie in unseren beiden Online-Magazinbeiträgen:

4. Kreativität

Individuelle Formen, raffinierte Oberflächenstrukturen: Lehm ist ein Verwandlungskünstler. Er verfestigt sich, indem er trocknet. Durch Zugabe von Wasser wird er wieder plastisch und formbar. Das eröffnet Bauherren und Hausbauern vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für den Innen- und Außenbereich.

5. Einfache Verarbeitung

Moderne Mischungen des alten Baustoffs erleichtern die Verarbeitung und Anwendung. Das macht Lehm zur attraktiven Alternative für Neu- und Umbauarbeiten. Da der Baustoff nicht chemisch abbindet, sondern physikalisch trocknet, ermöglicht er Handwerkern ein zeitunabhängiges und flexibles Arbeiten. Das Material ist hautfreundlich und kann mit klarem Wasser leicht abgewaschen werden.

6. Holzschutz

Die Gleichgewichtsfeuchte von Lehm ist niedrig. Dadurch werden Hölzer, die in Verbindung mit Lehm eingebaut sind, trocken gehalten. Der Lehm hält Holz trocken und sorgt dafür, dass es nicht von Pilzen oder Insekten befallen wird.

3 Aspekte, die Sie beim Lehmbau im Blick behalten sollten

Den vielen Vorteilen stehen wenige Nachteile gegenüber. Diese sollten Sie in Ihre Überlegungen bei der Auswahl des Baustoffs einbeziehen.

1. Lehm schwindet beim Austrocknen

Bei selbst hergestellten Mischungen ist zu beachten: Durch die Verdunstung des Anmachwassers reduziert sich das Volumen von Lehm. Es entstehen sogenannte Trocken- und Schwindrisse. Das lineare Trockenschwindmaß beträgt bei Naßlehmverfahren etwa 3 bis 12 Prozent und bei Stampflehm 0,4 bis 2 Prozent. Was hilft gegen das Schwinden? Zum einen kann der Wasser- und Tonanteil reduziert werden, zum anderen lässt sich die Zusammensetzung des Korns optimieren. Bei im Werk hergestellten Produkten sind die Mischungen bereits nach DIN optimiert.

2. Lehm ist nicht wasserfest

Lehm muss, ähnlich wie Gips, vor Regen und vor Frost geschützt werden. Ein dauerhafter Schutz von Lehmaußenwänden kann durch konstruktive Maßnahmen wie einen Dachüberstand sowie durch Behandeln der Lehmoberfläche erreicht werden. Jedoch werden Lehmbaustoffe heutzutage fast ausschließlich im Innenbereich eingesetzt

3. Lehm hat eine vergleichsweise hohe Eigenstrahlung

Mineralische Stoffe können natürliche Radioaktivität aufweisen. Manche Ton-Rohstoffe der keramischen Industrie haben eine vergleichsweise hohe Eigenstrahlung. Die in Deutschland für das Bauen genutzten Lehmsorten sind aber aller Erfahrung nach unauffällig. Die Lehmbaustoffnormen DIN 18945-47 fordern die Hersteller zur Prüfung auf, die meisten lassen ihre Produkte entsprechend untersuchen.

Lehmbaustoffe: Wandgestaltung

Foto: © CLAYTEC

Lehmbaustoffe: So werden sie beim Hausbau richtig eingesetzt

Moderne Lehmmischungen, wie Hausbauer und Handwerker sie heutzutage bestellen können, sind das Ergebnis aktueller Forschungsmethoden. Die Mischungen lassen sich perfekt auf die Anforderungen des jeweiligen Hausbaus abstimmen. Ähnlich wie für andere Baumaterialien wie Beton oder Ziegel wählen Sie beim Lehm aus einem breiten Angebot. Dabei unterliegen die Baustoffe den selben Anforderungen an Schallschutz, Brandschutz, Druckfestigkeit, Biegefestigkeit und Wärmedämmung wie andere mineralische Baustoffe. Wir zeigen Ihnen, welche Lehmbaustoffe auf dem Markt erhältlich sind und wie Sie diese beim Hausbau richtig einsetzen.

  • Stampflehm ist der schwerste Lehmbaustoff, er kann zu tragenden Lehmbauteilen verarbeitet werden.
  • Stroh- oder Faserlehme sind Mischungen aus aufbereitetem Baulehm und pflanzlichen Faserstoffen. Sie werden insbesondere für die Sanierung verwendet.
  • Leichtlehm wird in breiiger bis flüssiger Konsistenz mit organischen oder mineralischen Komponenten wie Stroh, Holzhackschnitzeln oder Blähschiefer gemischt. Eingesetzt wird Leichtlehm für Innendämmschalen.
  • Lehmschüttung besteht aus aufbereitetem Baulehm vermischt mit organischen oder mineralischen Zuschlägen. Die Mischung dient zum Auffüllen von Hohlräumen.
  • Lehmmörtel (DIN-genormt) ist eine Mischung aus Lehm und Sand. Lehmmauermörtel wird genutzt, um Lehmsteine zu vermauern. Lehmputzmörtel ist der bei Weitem wichtigste Baustoff im modernen Lehmbau. Es werden grobe und feine, dick- und dünnlagige sowie farbige Lehmputze angeboten.
  • Lehmsteine (DIN-genormt) entstehen aus erdfeuchtem oder plastischem zusammengepresstem Lehm. Sie werden beispielsweise für Fachwerkausfachungen, Innenwände oder Deckenauflagen genutzt. Handwerkern steht eine große Vielfalt an Lehmsteinen in unterschiedlichen Rohdichteklassen, Zuschlägen und Formaten zur Verfügung.
  • Lehmplatten (in Kürze DIN-genormt) können durch verschiedene Verfahren der Aufbereitung und der Zugabe von Tonmehl aus den bereits genannten Lehmbaustoffen hergestellt werden. Sie werden etwa zur Erstellung von Wand- und Deckenverkleidungen verwendet.
 FußbodenWand tragendWand nichttragendDecken & DachTrockenbauPutz
Strampflehmxxx   
Wellerlehm xx   
Strohlehm  xx x
Leichtlehm  xx x
Lehmschüttungx  x  
Lehmmörtel xx  x
Lehmsteine xxxx 
Lehmplatten  xxx 

Lehm kann in allen Bereichen des Haus- oder Wohnungsbaus zum Einsatz kommen. In den diversen Bauteilen eines Hauses wird er jedoch mit unterschiedlichen Techniken verarbeitet. So lässt sich eine Wandkonstruktion beispielsweise vollständig aus Lehm oder in Kombination mit Holz als Fachwerk errichten.

Eine ausführliche Übersicht der einzelnen Techniken finden Sie in der Broschüre „Lehmbau Info: Verbraucherinformation“ des Dachverbands Lehm e.V.

Würth und CLAYTEC: Innovative Befestigung im Lehmbau

Würth und CLAYTEC: Innovative Befestigung im Lehmbau

Das Befestigen von Regalen in Lehm- oder Dämmstoffplatten stellte Handwerker und Planer lange Zeit vor eine große Herausforderung. Zusammen mit dem Lehmbaustoffpionier CLAYTEC hat Würth über zwei Jahre unterschiedlichste Befestigungen im Lehmbau untersucht. Erarbeitet wurden passende Lösungen für alle Befestigungsfragen im Lehmbau, insbesondere für den Trockenbau und die Innendämmung.

Das umfassende Angebot an Befestigungsmöglichkeiten finden Sie in der Broschüre von Würth und CLAYTEC.

Küche, Bad und Heizung: So funktioniert der technische Ausbau bei Lehmbauten

Beim technischen Ausbau eines Lehmhauses müssen Handwerker und Hausbauer verschiedene Aspekte beachten. Es gilt, die besonderen Eigenschaften der Lehmbaustoffe bei der Planung von Küche, Bad oder Heizung zu berücksichtigen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen:

  • Küchen und Bäder
    Lehm ist wasserempfindlich. Achten Sie in Spritzwasser beanspruchten Bereichen von Küchen und Bädern darauf, dass Wände und Böden mit wasserfesten Materialien wie Fliesen bekleidet werden. An spritzwassergeschützten Stellen dagegen, ist Lehmputz sogar empfehlenswert. Denn durch seine Sorptionsfähigkeit ist er in der Lage, große Mengen Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen und langsam wieder abzugeben, sodass Spiegel im Bad praktisch nicht mehr beschlagen.
  • Dämmung
    Soll die Fassade außen sichtbar bleiben, ist möglicherweise eine Innendämmung gefordert. Lehm ist dafür der ideale Baustoff. Er puffert Luftfeuchtigkeit und ist kapillar leitfähig. Sein Erhärtungsverhalten sorgt für sichere und kontaktschlüssige Verbindungen. Angeboten werden Schütttechniken und gemauerte Schalen. Besonders effektiv ist die Kombination von Lehm und Holzfaserdämmplatten (HFD). Schon 6 cm dicke Lagen können den Wärmefluss verglichen mit einer nicht gedämmten Wand auf bis zu 25% reduzieren.
  • Wandheizungen
    In der Regel bestehen Wandheizungen aus Kupfer- oder Kunststoffrohren, die auf der unverputzten Innenwandoberfläche angebracht werden. Sie erzeugen eine flächenhafte Strahlungswärme in den Räumen. Eine Trockenbaulösung bieten Lehmplatten mit integriertem Rohrheizsystem.
  • Leitungen
    Wasser- und Heizungsleitungen werden im Lehmbau wie üblich gedämmt. Je nach Putzstärke verlegen Sie elektrische Leitungen in Schlitzen oder mit Führungsrohr. Unterputzdosen bohren Sie mit einem Kronenbohrer vor und befestigen sie anschließend mit Gipsplomben.
  • Kantenschutz
    Achten Sie besonders an Tür- und Fensterleibungen auf einen ausreichenden Kantenschutz. Verwenden Sie dafür beispielsweise Eckschienen aus Leichtmetall.

Potenzielle Kunden: private Bauherren, Gewerbe, Verwaltungen

Die Vorteile des Lehmbaus haben Handwerker, Planer und Hausbesitzer überzeugt. Nachhaltiges Bauen, ökologisches Denken und gesundes Wohnen sind für Privatpersonen ebenso wie für große Unternehmen und öffentliche Verwaltungen zu entscheidenden Faktoren geworden. Die Bandbreite potentieller Kunden ist groß und wächst stetig.

Privat
Der Traum von den eigenen vier Wänden: Für private Hausbauer bedeutet neben dem optimalen Raumklima die individuelle Gestaltung mit Details wie der Auswahl von Oberflächenstrukturen einen großen Vorteil. Hier können Ihre Kunden bzw. deren Architekten ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Gewerbe
Der Lehmbau bietet im Vergleich zu herkömmlichen Baustoffen vielfältige Möglichkeiten, Arbeitsplätze und deren Umgebung gesünder zu gestalten. Unternehmen nutzen Lehmbaustoffe für elektrosmogarme Installationen, natürliche Lichtqualität und ein angenehmes Raumklima. Solche Faktoren gewinnen an Bedeutung, da Mitarbeiter immer mehr Wert auf gesunde Arbeitsplätze legen.

Öffentliche Verwaltung
Lehm als natürlicher Baustoff ermöglicht es, die Energiebilanz öffentlicher Gebäude entscheidend zu verbessern. Damit kann die Verwaltung Pluspunkte sammeln: Sie wirkt nachhaltiger, senkt ihre Energiekosten und verzichtet dabei auf jegliche Art von Chemie.

Fachkraft für Lehmbau: So werden Sie Experte

Handwerker, die Lehmbaustoffe verarbeiten wollen, müssen die dafür nötigen Sachkenntnisse nachweisen. Diese sind definiert in den eingeführten Lehmbau-Regeln sowie in den im August 2013 in Kraft getretenen DIN-Vorschriften.

In dem Pilotprojekt „Fachkraft für Lehmbau“ hat der Dachverband Lehm e.V. (DVL) gemeinsam mit der thüringischen Handwerkskammer die Vorraussetzungen für eine anerkannte handwerkliche Weiterbildung geschaffen. Sie ist unterdessen bundesweit etabliert und wird an mehreren Standorten angeboten. Der Lehrgang ist modular aufgebaut und besteht aus einem fachtheoretischen Abschnitt sowie praktischen Übungen. Eine große Rolle spielt die Vermittlung von Kalkulationsgrundlagen, Arbeitszeitwerten und baugewerblichen Aspekten.

Teilnehmer müssen eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Ausbildung im Bauhandwerk mit Abschluss Gesellenbrief
  • Hochschulstudium in einem baubezogenen Studiengang
  • Ausbildung im Bauhandwerk ohne Gesellenbrief plus 3 Jahre nachgewiesener Berufserfahrung im Lehmbau
  • Abgeschlossene Ausbildung in einem beliebigen Beruf plus 5 Jahre nachgewiesener Berufserfahrung im Lehmbau.

Die Prüfung zur Fachkraft Lehmbau (DVL) wird bei der zuständigen Handwerkskammer abgelegt. Liegt ein von der Handwerkskammer anerkanntes Prüfungszeugnis vor, kann sich der Teilnehmer als Lehmbauunternehmer in die Handwerksrolle eintragen lassen. Die Fortbildung mit Abschluss ist mit vergleichbaren Handwerkerausbildungen gleichzusetzen.

Weitere Informationen zu den Modulen und der Anmeldung erhalten Sie auf der Homepage des Dachverbandes Lehm e.V. (DVL).

Fazit: Baustoff mit Zukunft

Heutzutage haben Stahl, Beton und Glas beim Hausbau die Nase vorne. Das kann sich künftig ändern: Als ältester Baustoff feiert der Lehm ein beeindruckendes Comeback. Die natürlichen Eigenschaften des erdigen Baumaterials bieten passende Lösungen für die aktuellen Herausforderungen in der Energiediskussion. So hilft die optimale Oberflächentemperatur dabei, Energiekosten erheblich einzusparen. Außerdem ist Lehmbau ein Regulativ für beste Luftfeuchtigkeit, sodass ein angenehmes Raumklima erzielt wird. Das und die vielen weiteren Vorteile überzeugen immer mehr Hausbauer, Architekten und Planer.

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