So geht's online: Social Media - Teil 2

Titelbild So geht's online: Social Media - Teil 2

Nutzen Sie Soziale Medien:
Facebook & Co.

So geht’s online:
Social Media - Teil 2

Diese 5 Tipps helfen Ihnen bei Ihrer Vermarktung auf Social Media.

Ein attraktiver Social-Media- oder Web-Auftritt ist für viele Handwerksbetriebe Neuland. Sollte es aber nicht sein! Schließlich funktioniert Kundengewinnung heute auch über das Internet. In unserer Serie „So geht’s online: Tipps & Tricks für Handwerker“ helfen wir Ihnen, Ihr Internet-Marketing zu optimieren.

Social Media für Handwerker: 5 Tipps, die Ihnen den Einstieg leicht machen

Bevor Sie die ersten Schritte in soziale Netzwerke gehen, sollte Ihnen eines klar sein: Social Media dient in erster Linie zur Neukundengewinnung und Imagepflege, nicht zur Gewinnsteigerung. Mit einem attraktiven, aktuellen Auftritt in den sozialen Netzwerken können Sie Ihre Kunden dauerhaft an Ihr Unternehmen binden. Lassen Sie es dabei ruhig langsam angehen. Beginnen Sie mit einem Social-Media-Kanal und fügen Sie weitere hinzu, wenn Sie etwas Übung haben.

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Praktische Erfahrung im Onlinebereich steuert Malermeister Volker Geyer bei. Er gewinnt viele seiner Kunden über seine Social-Media-Kanäle und seine Webseite www.malerische-wohnideen.de. Ohne die Unterstützung einer Agentur hat er sein Netzwerk selbst aufgebaut. In unserer Serie verrät er Ihnen, wie Sie bei der Online-Akquise ähnlich erfolgreich sein können.

E-Business

1. Erstellen Sie einen Themenplan

Um in der Handwerkersprache zu bleiben: Social-Media-Auftritte sind immer Dauerbaustellen. Denn eine Seite, auf der im Jahr nur fünf Posts veröffentlicht werden, bleibt unbemerkt und schafft es nicht, Nutzer dauerhaft zu binden. Mit Hilfe eines Themenplans halten Sie Ihren Social-Media-Kanal aktuell, nur das bringt nachhaltigen Erfolg. Auch Malermeister Volker Geyer nutzt einen Themenplan: „Damit plane ich meine Aktivitäten im Voraus, vergesse nichts und kann nach Erledigung ein Häkchen dran setzen.“

Bei der Themenauswahl sollten Sie die Interessen Ihrer Kunden im Auge behalten: Analysieren Sie deren Informationsbedürfnis und passen Sie Ihre Beiträge entsprechend an. Ein witziges Video ist nicht verboten. Den dauerhaften Erfolg sichern aber Beiträge, die den Nutzen Ihrer Arbeit demonstrieren – etwa Referenzen zu abgeschlossenen Projekten (siehe dazu auch Punkt 4.).

Inhalte pflegen

2. Weniger ist mehr

Fassen Sie sich kurz in Ihren Beiträgen, zu viel Text schreckt die User ab. Wecken Sie lieber Neugier und vermitteln Sie eigenes Wissen und Kompetenz. Im besten Fall haben Sie den potenziellen Kunden so neugierig gemacht, dass er Ihre Leistungen näher in Augenschein nehmen will. Erleichtern Sie Ihm diesen Schritt, indem Sie einen passenden Link zu Ihrer Webseite (Point of Sale) ans Ende Ihrer Beiträge setzen. Dort findet der Nutzer dann ausführlichere Informationen.

Social Media

3. Kommunizieren Sie mit den Nutzern

Geyer sieht das Community-Management als Herzstück der Social-Media-Arbeit. Am Dialog erkennen Nutzer, „welchen Stellenwert das Unternehmen Werten und dem Umgang mit Menschen zukommen lässt.“ Es empfiehlt sich, die Kommentare Ihrer Nutzer mindestens mit einem „Gefällt mir“ zu belohnen. Bleiben Sie bei kritischen Kommentaren sachlich, nutzen Sie das Feedback zur Verbesserung ihrer Produkte und Dienstleistungen. Beziehen Sie Ihre User aktiv mit ein – Umfragen oder Gewinnspiele steigern das Interesse.

das Handy ist immer dabei

4. Abwechslung ist die halbe Miete

Achten Sie darauf, dass Ihre Social-Media-Kanäle nicht zu trocken sind. Ein bunter Mix aus Unternehmens- und Produktinformationen, Bildern und Videos ist ideal. Bei Malermeister Geyer enthalten alle Posts ein Bild, manchmal auch ein Video. Ein absolutes No-Go für ihn: „Plumpe Werbung und übertrieben Selbstdarstellung!“

auch von unterwegs

5. Nutzen Sie Tools

Kleine Software-Helfer erleichtern Ihnen die Verwaltung Ihrer Social-Media-Kanäle. Zugleich geben sie Auskunft darüber, welche Inhalte und Formate erfolgreich sind. Geyer empfiehlt die Plattform Hootsuite für die Verwaltung mehrerer Kanäle. Weitere hilfreiche Tools finden Sie im Internet, etwa in diesem Beitrag. Für die Erstellung eines Themenplans benutzen Sie einfach eine Excel-Tabelle oder ein Word-Dokument.

Im dritten Teil unserer Serie erfahren Sie, was eine interessante und kundenfreundliche Webseite ausmacht.

Im ersten Teil unserer Serie erfahren Sie von der Suchmaschine besser gefunden werden.

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