Das zweite Original - made in Germany - Manni Dirsch

Titelbild Das zweite Original - made in Germany - Manni Dirsch

Manni Dirsch ist Zimmermann mit Leib und Seele

Unser langjähriger Kunde hat eine ganz besondere Liebe zum Holz,
wir haben ihn einen Tag lang besucht - überzeugen Sie sich selbst.

Der Zimmerermeister Manfred Dirsch aus dem mittelfränkischen Landkreis Roth ist unser zweites „Original – made in Germany“ – seine Liebe gehört dem Holz und der Natur

Würth - Das Original - made in Germany: Manni Dirsch

Die Liebe zum Holz wurde Manfred Dirsch in die Wiege gelegt. Seit Generationen schon betreibt seine Familie ein Sägewerk in der Lösmühle, einem malerischen Waldstück nahe Allersberg, zwischen Nürnberg und Ingolstadt. Heute führt der Bruder das Sägewerk, während Manfred Dirsch seit fast 30 Jahren seinen eigenen Zimmereibetrieb managt. „Ich bin mit dem Holz und der Natur groß geworden“, sagt der Mann, den hier alle nur Manni nennen, „und ich habe es auch gelernt, Respekt und Dankbarkeit gegenüber Mutter Erde zu empfinden.“ Diese Verbundenheit mit der Natur ist dem 55-jährigen Zimmermannsmeister deutlich anzumerken. Sein kunterbunt gestrichenes Fachwerkhaus steht mitten im Wald, im Garten verbreiten Indianerstatuen, Buddhas und Einhörner zwischen Schwimmbad, Hühnerstall und Kräuterbeeten eine zauberhafte Atmosphäre. Was Manni Dirsch hier mit seiner Frau Gitti und den drei Kindern erschaffen hat, ist eine Insel der Stille und Zeitlosigkeit. Harmonisch integriert in dieses Arrangement ist der moderne Zimmereibetrieb mit sieben Angestellten.

Barfuß Manni Dirsch Schreiner

Das ganze Jahr über barfuß und in kurzer Hose

Das Markenzeichen von Manni Dirsch sind seine kurzen Hosen und die nackten Füße. „Zwischen Dezember und März trage auch ich Schuhe und hin und wieder eine lange Hose“, sagt der Zimmerer aus Leidenschaft. „Die Leute schauen dann aber ganz komisch, weil sie mich halt so nicht kennen.“ Der Barfuß- und Kurzhosen-Manni ist eben ein echtes Original. Landauf, landab bekannt in seiner Region – und geschätzt für seine freundliche, offene und unaufgeregte Art. Ein Botschafter für das naturnahe, ökologische Bauen mit Holz – und ein engagierter Innungszimmerer. „Für mich ist der Zimmermannsberuf der schönste der Welt“, sagt er und da sei es doch nur folgerichtig, dass er sich auch um den Nachwuchs kümmere, um diesen Beruf am Leben zu erhalten. Immerhin 15 Zimmererlehrlinge gehen dieses Jahr auf die Berufsschule im Landkreis Roth, „nachdem sie im letzten Jahr schon den Zug für Zimmerer einstellen wollten, weil sich nur sieben gemeldet hatten.“ Das konnten und wollten er und seine Innungskollegen nicht hinnehmen und rührten die Werbetrommel – mit Erfolg.

ASSY(R) Schraube vom Schreiner verarbeitet

„Würth? Des basst.“

Die Sorge um seinen Berufsstand, die Sorge auch um den Zustand des Planeten treiben den Holzbauunternehmer durchaus um. Gleichzeitig strahlt er eine Zuversicht und Lebensfreude aus, die ansteckt. Auch das Filmteam von Würth, das ihn für unsere Serie „Das Original – made in Germany“ zwei Tage lang begleitet hat, fühlte sich bei Dirschs eher wie bei Freunden als wie bei Kunden. Vielleicht auch, weil der Zimmermeister auf eine Jahrzehnte lange Beziehung mit der Marke Würth zurückblickt. „Des basst“, sagt er in breitestem Fränkisch. Und wer die Franken kennt, der weiß, dass diese Aussage über Würth ein geradezu überschwängliches Lob ist. Vor allem die ASSY® Schrauben haben es Manfred Dirsch angetan. Das einzige Ärgernis in all den Jahren waren aus seiner Sicht die zu kleinen Beschriftungen auf den Schraubenschachteln. Um das zu ändern, suchte er den Briefwechsel mit Reinhold Würth. „Er hat mir zurückgeschrieben und irgendwann waren die Bezeichnungen dann größer“, schmunzelt er und bekräftigt, dass er diese Art von persönlichem Austausch zwischen dem Chef einer Weltmarke und dem Chef eines regionalen Handwerksbetriebs sehr schätze.

Schreiner Dirsch vor der Kamera

Persönlich. Individuell. Anders.

Persönlich, individuell, anders – mit diesen Schlagworten wirbt Manni Dirsch für seine siebenköpfige Zimmerei. Und diese Attribute verkörpert er auch. An seinem Beruf liebt er das Kreative und das Vielfältige. „Ich mach eigentlich alles, wenn es mich interessiert und wenn die persönliche Ebene passt“, beschreibt er sein Betätigungsfeld. So wurde er 2011 für den Deutschen Holzbaupreis nominiert – für die Realisierung eines Hausboots aus Holz, das nun an einem Kanal nahe Hamburg steht. „Die ham ein gesucht, der das realisiert – da hab ich halt ein bisschen überlegt, geplant und dann war`s fertig.“ Manfred Dirsch ist ein Zimmerer mit Weitblick, ein Unternehmer mit Leidenschaft, ein Handwerker aus Überzeugung. Für unsere Serie „Das Original – made in Germany“ ist er ein authentischer, glaubhafter Botschafter des Zimmerergewerks. Einer, der die Liebe zum Holz mit Leben füllt. So, wie viele andere Würth Kunden auch. Danke Manni!

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