Willkommen bei Würth Deutschland Nur für Gewerbetreibende

Produktqualität neu definiert

So wie wir uns in Richtung einer zirkulären Wirtschaft entwickeln, so heben wir auch unsere Produkte auf das „next level“. Hier ist es uns wichtig, das Qualitätsversprechen gegenüber unseren Kunden zu halten, weshalb wir auf Innovation und Transparenz durch Digitalisierung setzen. In Zukunft werden beispielsweise digitale Produktpässe eine verbesserte Lieferkettenkontrolle ermöglichen. Damit soll jederzeit überprüfbar sein, dass unsere Produkte fair gegenüber Mensch und Umwelt und mit gleichbleibender Qualität produziert werden. Außerdem investieren wir vermehrt in Forschung und Entwicklung. Daraus ergibt sich auch eine der Zielsetzungen unseres Innovationszentrums: einen positiven Beitrag zur Schonung der Erde und ihrer Ressourcen zu leisten, mithilfe vereinter Kraft aus Wissenschaft und Würth Know-how.

Daran arbeiten wir aktuell

Der Würth Supplier Code of Conduct

Mit dem Bekenntnis zum UN Global Compact hat sich Würth zum Ziel gesetzt, mehr Sicherheit und eine höhere Transparenz über die komplette Lieferkette zu erhalten. Ein Aspekt dieses Vorhabens ist es, die Nachhaltigkeitserwartungen an die Lieferanten präzise zu formulieren. Dies soll im Rahmen eines Verhaltenskodex umgesetzt werden. Der Würth Supplier Code of Conduct wird nun sukzessive an die Lieferanten kommuniziert. Er wird fester Bestandteil eines jeden Lieferantenvertrags sein. Weitere Maßnahmen, vor allem zur Kontrolle der Einhaltung dieser Anforderungen, folgen und stehen in Zukunft im Fokus.

Rotes Dokument in Kreis
Würth Material Passport

Material Passport für Würth Produkte: Material, Social und Technical Compliance

Für eine zirkuläre Wirtschaft sind unsere Produkte der Dreh- und Angelpunkt. Um dies zukünftig vollumfänglich auszuschöpfen, werden wir ein umfangreiches Datenportfolio benötigen - von anwendungsbezogenen Daten über Materialzusammensetzungen bis hin zu Ursprungsländern. Ein Weg, die Daten in übersichtlicher Weise bereitzustellen, ist ein Material Passport pro Produkt. Ähnlich eines Personalausweises werden die relevanten, produktbezogenen Daten gespeichert und entsprechend verarbeitet. Nur so können wir auf die unterschiedlichsten Anforderungen aussagefähig reagieren und die Umstellung der Produktinhaltsstoffe hin zur Nachhaltigkeit zukünftig bestmöglich unterstützen.

Das haben wir schon geschafft

Cradle to Cradle Logo

VARIFIX® auch 2019 Cradle to Cradle Certified™

Im Jahr 2019 erhielt das VARIFIX® Schnellmontagesystem erneut den Silber-Status der Cradle to Cradle Certified™ Zertifizierung. Über das bestehende VARIFIX® Sortiment hinaus wurden bei der Re-Zertifizierung 2019 weitere 82 Artikel mit dem Cradle to Cradle Certified™ Zertifikat versehen. Damit ist sichergestellt, dass für nahezu jeden Anwendungsfall eine optimale VARIFIX® Lösung – und zwar Cradle to Cradle™-zertifiziert möglich ist.

Brücke mit Autos

RELAST® Bauwerksverstärkung: Reparieren statt Abreißen

Nachhaltigkeit made by Würth einmal ganz groß gedacht! RELAST® ist ein einzigartiges System, das die Lebensdauer von Stahl- und Spannbetonbauwerken durch nachträgliche Verstärkung signifikant verlängert und somit Abriss und Neubau verhindern kann. RELAST® trägt direkt zur Schonung wertvoller Ressourcen bei. Da Brücken, Tunnel und Unterführungen mit RELAST® im laufenden Betrieb saniert werden können, sind keine Sperrungen und Umleitungen des Verkehrs nötig – baustellenbedingten Staus wird so entgegengewirkt.

Sentinel Haus Institut Logo

Gesundes Bauen – gesündere Innenraumluft für jeden

Die Anforderungen an die Gebäudehüllen sind in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen. Wo früher Wärme, aber auch Schadstoffe aus den unterschiedlichsten Quellen durch Ritzen und Fugen „automatisch”, aber unkontrolliert weggelüftet wurden, verbleibt heute zwar die Wärme im Haus – die Schadstoffe aber auch. Eine bedeutende Quelle dieser Belastungen der Innenraumluft können Bauprodukte darstellen. Um eine schadstoffarme Raumluftqualität gewährleisten zu können, sollte auf emissionsgeprüfte Baustoffe und Bauverfahren geachtet werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut aus Freiburg haben wir ein entsprechendes Produktportfolio aufgebaut, das kontinuierlich erweitert wird, um langfristig alle innenraumrelevanten Anwendungen so schadstoffarm wie möglich zu konzipieren.

Blaue Müllsäcke

Blaue Müllsäcke von Würth: auf dem Weg zu Material aus 100 % Post Consumer Waste

Die blauen Müllsäcke gehören zu den Topsellern bei Würth. Rund 16.625.858 Millionen solcher Säcke verkaufen wir jährlich. Das sind circa 1.500 Tonnen Plastik, die letztlich selbst im Müll landen. Daher haben wir ein Produkt entwickelt, das die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllt und gleichzeitig einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Als Material für unsere blauen Müllsäcke setzen wir auf Plastik aus „Post Consumer Waste”. Also Plastik, das schon einmal im Umlauf war. 2020 werden wir 5.775.000 Müllsäcke aus reinem Recyclingmaterial auf den Markt bringen. So schließen wir den Kreis – und sparen wertvolle Ressourcen und Energie ein.

Olivenzweig

ECO Line: Peeling durch Grobhandreiniger ersetzen

Ein großer Anteil von Kosmetik und Handreinigern beinhaltet Mikroplastik als Reibemittel. Diese gelangt über das Abwasser in die Umwelt und wird von Menschen und Tieren aufgenommen. Würth hat sich zum Ziel gesetzt, Mikroplastik in den Handreinigern durch eine natürliche Alternative zu ersetzen. Dabei setzen wir auf Olivenkernmehl, da die Rohstoffe nachwachsen und die Überreste biologisch abbaubar sind. Außerdem beziehen wir Olivenkernmehl aus Europa. Es hat dadurch einen kürzeren Transportweg als z. B. Walnussschalenmehl und somit eine niedrigere CO2-Bilanz.

Urkunde, Leder und Nähmaschine

Materialgesundheit am Beispiel eines Lederhandschuhs

Die Unbedenklichkeit der für Würth Produkte verwendeten Materialien ist in punct Kundengesundheit eines unserer wichtigen Fokusthemen. Exemplarisch wurde der Qualitätskontrollprozess sowie die Lieferkette des Lederhandschuhs skizziert, eines der umsatzstärksten Produkte von Würth: Beim Gerbprozess des Handschuhs kommen Chromsalze zum Einsatz. Die Oxidationsstufe Chrom III ist dabei für den Menschen gesundheitlich unbedenklich. Herrschen jedoch unsachgemäße Gerbbedingungen wie zu hohe Temperaturen bei Lagerung und Transport, können für den Menschen gesundheitsschädliche Chrom-VI-Verbindungen entstehen. Um dies zu vermeiden, werden die Gerbereien und Herstellungsstätten der Handschuhe regelmäßig auditiert. Mehr dazu lesen Sie im Nachhaltigkeitsbericht auf S.27.