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Unser Weg der Transformation

Die letzten Jahre standen für uns im Zeichen einer konsequenten Transformation hin zu mehr Kreislauffähigkeit. Schritt für Schritt haben wir dafür zentrale Weichen gestellt – und richten unseren Blick nun auf die nächsten Etappen.

2020

2020 haben wir mit #HelloCircle ein klares Ziel gesetzt: Bis 2030 wollen wir weitestgehend kreislauffähig wirtschaften. Damit begann unser Weg der unternehmerischen Transformation.

2022

Mit #CreatingCircles folgte 2022 der nächste Schritt: Auf Basis unserer Wesentlichkeitsanalyse entwickelten wir unsere Transformationsstrategie gezielt weiter. Im Mittelpunkt stehen seither zwei zentrale Hebel: die Transformation unseres Unternehmens und unserer Produkte.

Damit Kreisläufe entstehen können, braucht es zwei Dinge: belastbare Daten und engagierte Menschen. Daten helfen uns, Fortschritte messbar zu machen und unseren Kurs zu steuern. Doch erst durch das Wissen, Engagement und die Umsetzungskompetenz unserer Mitarbeitenden wird Transformation möglich – sie sind die treibende Kraft hinter unserem Wandel.

2024

#ClosingCircles stellt 2024 die konkrete Umsetzung in den Fokus. Unsere Power Tools ABS 18 Compact und Subcompact wurden als weltweit erste Akku-Bohrschrauber nach Cradle to Cradle®bronze zertifiziert. Für unsere Strategie, die daraus gewonnenen Erkenntnisse systematisch in die zirkuläre Weiterentwicklung unserer Power Tools einfließen zu lassen, wurden wir mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet – Europas bedeutendster Preis für ökologische und soziale Spitzenleistungen. Ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zur Kreislauffähigkeit.

Der nächste Schritt

Wir weiten unseren Blick auf die Analyse zentraler Stoffströme und den Aufbau der nötigen Infrastruktur - von Daten bis hin zu Partnerschaften - um unsere Kreisläufe in Zukunft schließen zu können.

 

HEUTE FÜR EINE GEMEINSAME ZUKUNFT

Im Rahmen unserer Weiterentwicklung haben wir unsere zentralen Hebel neu definiert. Heute bündeln wir unsere Aktivitäten in drei strategischen Transformationsfeldern: Klima, Stoffkreisläufe und Soziale Standards. Sie bilden das Fundament unseres Handelns auf dem Weg in eine zirkuläre Zukunft.

Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Bekenntnis, sondern ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie, die besagt, dass unser Handeln ökonomisch erfolgreich, ökologisch sinnvoll und sozial tragfähig sein soll. Sie zielt darauf ab, wirtschaftliche Resilienz zu stärken und langfristige Werte zu schaffen.

Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Transformationsfeld Klima

Klimaschutz ist ein zentraler Bestandteil unserer Transformationsstrategie. Unser Ziel: aktiver und echter Klimaschutz - mit klaren Maßnahmen und messbaren Fortschritten. Dafür investieren wir gezielt in die Reduktion unserer Treibhausgasemissionen. Die Grundlage für unser Handeln bildet unsere Klimabilanz, die wir nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol berechnen. Sie macht sichtbar, wo unsere größten Emissionstreiber liegen und hilft uns, gezielt Maßnahmen abzuleiten, zu priorisieren und umzusetzen.


Bisher lag unser Fokus auf direkten Emissionen aus unserem eigenen Betrieb (Scope 1) und eingekauften Energieemissionen (Scope 2). Erstmalig haben wir nun auch unsere Scope-3-Emissionen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette intern erfasst – ein wichtiger Schritt für ganzheitlichen Klimaschutz.


Parallel bauen wir unser Datenmanagement systematisch aus, um künftig anhand der gewonnenen Erkenntnisse wirksame Reduktionsmaßnahmen für Scope 3 abzuleiten und umzusetzen.

0
% Reduktion Treibhausgasemissionen Scope 1 & 2*
0
% Umstellungsquote
auf E-Mobilität
0
% Eigenstrom-
erzeugungsquote

*im Vergleich zu 2019
Stand der Fakten 2024

Maßnahmen


E-Mobilität & HVO

Um die Treibhausgasemissionen unseres Fuhrparks zu senken, setzen wir auf klimafreundlichere Mobilitätsvarianten: Wir erhöhen den Anteil von Elektrofahrzeugen und bauen die Ladeinfrastruktur aus, während die noch im Einsatz befindlichen Dieselfahrzeuge mit HVO klimafreundlicher betrieben werden.


Energiemanagementsystem

Um eingesetzte Energien wie Wärme oder Kälte so effizient wie möglich nutzen zu können, haben wir am Campus ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt.
Es unterstützt uns dabei, die Energieeffizienz kontinuierlich zu steigern – und so Emissionen sowie Kosten nachhaltig zu senken.


Eigenstromproduktion & Ökostrom

Langfristig wollen wir unseren Strombedarf primär selbst decken. Durch Photovoltaikanlagen auf Gebäuden unseres Campus steigern wir die Eigenstromproduktion aus erneuerbaren Energien. Den verbleibenden Strombedarf beziehen wir seit 2021 vollständig aus Ökostrom – am Campus und in den Niederlassungen.


Energiezentrale

Künftig wird unsere Energiezentrale mit Photovoltaik-Fassade unseren gesamten Campus über ein zentrales Nahversorgungsnetz effizient mit Wärme und Kälte versorgen.
Überschüssige Wärme wird im Wärmespeicher der Energiezentrale gespeichert und dem Nahwärmenetz zur Verfügung gestellt.


Bau neuer Gebäude

Wir planen neue Gebäude bereits in der Bauphase ganzheitlich, um die Energieeffizienz weiter zu steigern.
Erkenntnisse aus DGNB-zertifizierten Projekten wie dem Parkhaus an unserem Campus und der betrieblichen Kindertagesstätte "Würtholino" lassen wir in nachfolgende Projekte einfließen.


Datentransparenz in Scope 3

Die erstmalige interne Erfassung unserer Scope-3-Emissionen für 2024 entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette legt den Grundstein für eine ganzheitliche Klimabilanz. Unsere Erhebungsprozesse und Datenqualität werden kontinuierlich verbessert, um Maßnahmen abzuleiten und gezielt umzusetzen.

 

 

Transformationsfeld Stoffkreisläufe

Stoffkreisläufe sind der Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft. Sie bedeuten, den Einsatz von Primärrohstoffen zu verringern und die Ressourceneffektivität zu erhöhen. Materialien sollen am Ende ihres Lebenszyklus in den Kreislauf zurückgeführt werden.

Unser Ziel ist es, Wirtschaftswachstum von der Nutzung endlicher Ressourcen zu entkoppeln. Damit Materialien nach ihrer Nutzung nicht zu Abfall werden, sondern im Umlauf bleiben, setzen wir beispielsweise auf Wiederverwendung, Recycling oder gezielte Rückführung.

Unser Anspruch: Rohstoffe so lange wie möglich im Kreislauf halten. Deshalb wollen wir bereits in der Entwicklungsphase verstärkt auf eine kreislauffähige Gestaltung von Produkten und Verpackungen achten. So können diese am Ende ihres Lebenszyklus zurückgeführt und wiederverwendet werden – als Rohstoffe von morgen. Neben dem kreislauffähigen Design achten wir darauf, unsere Produkte und Verpackungen ressourceneffizient zu gestalten. Dafür setzen wir auf einen verstärkten Einsatz von Sekundärrohstoffen und wollen durch Wartungs- und Reparaturangebote zur Verlängerung von Produktlebenszyklen beitragen.

Pilotprojekte spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie helfen uns, praktische Erfahrungen zu sammeln, beispielsweise zur technischen Machbarkeit oder Praxistauglichkeit. Sind diese Projekte erfolgreich, werden die gewonnenen Erkenntnisse auf vergleichbare Produkte und Verpackungen übertragen und schrittweise ausgerollt.

0
Tonnen Verpackungsmaterial
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% aus nachwachsenden Rohstoffen
0
% recycelter Abfall

Stand der Fakten 2024

Maßnahmen


Circular Power Tools & C2C-Zertifizierungen

Mit der Circular Power Tools Strategie gestalten wir unsere Power Tools zunehmend kreislauffähig. Erster Meilenstein: Cradle to Cradle® (C2C) Bronze‑Zertifizierung der Akku‑Bohrschrauber ABS 18 Compact und Subcompact samt 18V M‑CUBE‑Akkus. Die Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung unserer Power Tools ein.


Reparaturservice & Flottenmanagement

Der WÜRTH MASTERSERVICE ist ein zuverlässiger Partner für Reparatur, Wartung und Prüfung von Maschinenparks – unabhängig davon, ob Maschinen bei Würth gekauft wurden oder das Rundum‑Sorglos‑Paket mit ORSY®fleet genutzt wird. Mit unserem Serviceportfolio unterstützen wir Kunden bei der Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen.


CO₂e-Fußabdrücke & Umweltauswirkungen

Wir betrachten die Umweltwirkungen unserer Produkte über den gesamten Lebenszyklus. Mit CO₂e-Fußabdrücken (PCF) und Umweltproduktdeklarationen (EPD) schaffen wir Transparenz für uns, unsere Lieferanten und Kunden.
Für unser Standardsortiment gibt es einen klaren Fahrplan zur Erstellung von EPDs und PCFs.


Transparenz durch Material-Passport

Mit dem Material-Passport werden alle Produktbestandteile und ihre Materialeigenschaften vollständig offengelegt. Dadurch kann bewertet werden, inwiefern Produkte und ihre Bestandteile am Ende der Nutzung wiederverwendet, recycelt oder in andere Kreisläufe zurückgeführt werden können.


Verpackungsentwicklung

Bei über 125.000 Produkten in unserem Sortiment sehen wir großes Potenzial, Verpackungen nachhaltiger zu gestalten. Bestehende Materialströme können genutzt werden, um kreislauffähige Verpackungen auszuweiten. Ein interner Leitfaden unterstützt Mitarbeitende dabei, Verpackungen umweltfreundlicher zu gestalten.


Produktbewertung

Unsere eigens entwickelte Nachhaltigkeitsbewertung macht die Nachhaltigkeitsleistung unserer Produkte transparent. Sie bildet die Grundlage zur gezielten Weiterentwicklung unseres Produktportfolios. Schrittweise prüfen wir alle Produkte in den vier Kategorien Klima, Umwelt, Ressourcen und Emissionen / Schadstoffe.

Soziale Standards

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für uns mehr als nur ökologische Verantwortung. Denn ein Produkt und seine Qualität sind immer nur so gut wie das Rohmaterial und die gesamte Kette, die zu seiner Herstellung zusammenarbeitet. Unsere Lieferanten sind daher zentraler Bestandteil unseres Zielbilds einer zirkulären Wirtschaftsweise. Unser Handeln folgt klaren Grundsätzen – mit besonderem Fokus auf der Einhaltung internationaler Sozial- und Arbeitsstandards im Unternehmen und bei unseren Lieferanten.

Wir haben unseren Lieferantenauswahlprozess optimiert und bewerten Risiken entlang der Lieferkette systematisch. So stärken wir Standards und entwickeln unsere Lieferanten gezielt. Hinweise auf mögliche Menschenrechts- und Umweltverstöße können hier vertraulich gemeldet werden.

Auch intern treiben wir die Entwicklung kontinuierlich voran: Wir fördern Vielfalt, Chancengleichheit und eine respektvolle Zusammenarbeit – über alle Ebenen hinweg. Gesundheitsschutz, Weiterbildung und Mitgestaltungsmöglichkeiten sind dabei feste Bestandteile unseres Arbeitsumfelds.

0
% der Lieferanten bewertet anhand von Umweltkriterien
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% der Lieferanten bewertet anhand von sozialen Kriterien
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% der überprüften Lieferanten mit niedrigen Umwelt- und sozialen Risiken

Stand der Fakten 2024

Maßnahmen


Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem

Mit ISO 45001 haben wir seit 2025 eine international anerkannte Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutz verankert. Sie unterstützt uns, das Wohlbefinden unserer Beschäftigten in den Mittelpunkt zu stellen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt entgegenzuwirken.


Diversity & Inclusion

Unsere Vielfalt macht uns innovativ und zukunftsfähig. Wir fördern Chancengleichheit und ein inklusives, vorurteilsfreies Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Perspektiven wertgeschätzt werden. Mit unserem Verhaltenskodex und einem etablierten Beschwerdeprozess sichern wir ein respektvolles und konstruktives Miteinander. Seit 2007 bekennen wir uns zur Charta der Vielfalt.


Lieferantenauswahl

Unsere Werte bilden die Grundlage für die Gestaltung und Weiterentwicklung unserer Lieferantenbeziehungen. Neue Lieferanten werden sorgfältig geprüft und verpflichten sich mit der Bestätigung unserer Allgemeinen Einkaufsbedingungen zur Achtung der Menschenrechte sowie Wahrung von Umweltstandards.


Lieferantenbewertung

Unser Ziel ist es, die Transparenz in der Lieferkette zu steigern, um Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen präventiv zu begegnen und gezielte Verbesserungen konsequent umzusetzen.
Mit Hilfe einer zweistufigen Risikoanalyse prüfen wir, ob menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten entlang unserer Lieferkette eingehalten werden.


Lieferantenentwicklung

Bei allen Lieferanten setzen wir auf präventive Maßnahmen wie unseren Supplier Code of Conduct, um soziale und ökologische Standards zu sichern und möglichen Verstößen gegen Menschenrechte oder Umweltstandards vorzubeugen. Besteht bereits ein konkretes Risiko, setzen wir zusätzlich auf Abhilfemaßnahmen, um dieses wirksam zu beherrschen.


Beschwerdemechanismus

Unser Beschwerdemechanismus ermöglicht es allen Stakeholdern, Hinweise auf mögliche Verstöße gegen Menschenrechte oder Umweltstandards in der Lieferkette über ein öffentliches Formular einzureichen. Alle Meldungen werden vertraulich behandelt und unabhängig geprüft, sodass ein transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit potenziellen Risiken gewährleistet ist.