So geht's online: Instagram für Handwerker - Teil 8

Titelbild So geht's online: Instagram für Handwerker - Teil 8

Seien Sie auf Instagram präsent!

So geht's online:

Instagram für Handwerker - Teil 8

Mit 6 Tipps zur Instagram-Seite

Ein attraktiver Social-Media- oder Web-Auftritt ist für viele Handwerksbetriebe Neuland. Sollte es aber nicht sein! Schließlich funktioniert Kundengewinnung heute auch über das Internet. In unserer Serie „So geht’s online: Tipps & Tricks für Handwerker“ helfen wir Ihnen, Ihr Internet-Marketing zu optimieren.

Teil 8: Instagram für Handwerker – Mit der Bilderplattform zum Erfolg

Instagram verzeichnet in Deutschland monatlich mehr als 15 Millionen aktive Nutzer. Damit ist es eine sehr interessante Alternative zu Facebook, das aktuell 31 Millionen aktive Mitglieder zählt. Instagram funktioniert völlig anders, denn in diesem sozialen Netzwerk können nur Bilder gepostet werden. Anders als bei der Facebook-Chronik pflegt hier jeder Nutzer ein eigenes Foto- und Videoalbum. Vor allem in der digitalen Welt sagen Bilder häufig mehr als tausend Worte. Auch Social-Media-Experte und Malermeister Geyer empfiehlt daher Handwerksbetrieben, Instagram zu nutzen: „Das Handling ist sehr einfach und der Zeitaufwand ist gering. Aufgrund der hohen Nutzerzahlen lassen sich über diese Plattform viele potenzielle Kunden erreichen.“

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Praktische Erfahrung im Onlinebereich steuert Malermeister Volker Geyer bei. Er gewinnt viele Kunden über seine Social-Media-Kanäle und seine Webseite www.malerische-wohnideen.de. Ohne die Unterstützung einer Agentur hat er sein Netzwerk selbst aufgebaut. In unserer Serie verrät er Ihnen, wie Sie bei der Online-Akquise ähnlich erfolgreich sein können.

Wie Sie Ihren Instagram-Auftritt erstellen und pflegen, zeigen wir Ihnen hier:

Startseite Instagram

1. Die ersten Schritte

Instagram ist vor allem für Smartphones entwickelt worden und wird über die App bedient. Diese können Sie sich im Google Play Store oder im App Store von Apple herunterladen. Wie bei allen Social-Media-Kanälen benötigen Sie ein Profil. Als Benutzername empfiehlt sich Ihr Firmenname, als Profilbild das Logo Ihres Unternehmens. Die Profilbilder werden später kreisförmig angezeigt, achten Sie daher darauf, dass das Logo komplett zu sehen ist. Zusätzlich können Sie Ihrem Profil die Firmenwebseite zuordnen und einen 150 Zeichen langen Text anhängen. Hier platzieren Sie am besten kurze Infos über Ihr Unternehmen und angebotene Leistungen.

Instagram Feed

2. Die Macht der Hashtags

Bevor Sie damit anfangen, Bilder zu posten, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie Ihr Profil und die Inhalte von potenziellen Kunden gefunden werden können. Bei Instagram sind dafür die Hashtags entscheidend.

Sicher ist Ihnen ein Hashtag im Netz schon mal begegnet. Im Grunde bedeutet „Hashtag“ nichts anderes als „Stichwort“. Gekennzeichnet werden Hashtags durch die Raute # vor dem Wort, Beispiel: #maler. Mit Hashtags wird die Suche bei Instagram vereinfacht. Wenn Sie sich für einen Maler aus Stuttgart interessieren, können Sie mit den Hashtags #maler und #stuttgart mögliche Treffer finden. Diese Mechanik können auch Sie nutzen: Legen Sie sich eine Liste mit Hashtags an, für die Sie gefunden werden wollen. Ergänzen Sie diese Liste durch allgemeine Begriffe, die auf Instagram sehr häufig verwendet werden. Beispiele dafür sind der jeweilige Wochentag oder schlichtweg #work.

Instagram ist ein internationales Netzwerk, denken Sie daher auch immer an englische Begriffe. Selbst wenn Sie keinen internationalen Kundenstamm aufbauen möchten, vergrößern Sie auf diese Weise Ihre Reichweite. Sie können maximal 30 Hashtags in einem Post unterbringen, allerdings sieht der Post dann nicht mehr so ansprechend aus. Malermeister Geyer empfiehlt, maximal 10 bis 15 Hashtags zu verwenden.

Hier ein Beispiel aus seinem Instagram-Auftritt „malerische_wohnideen“. Er zeigt einen Kollegen bei der Arbeit und beschreibt kurz, was zu sehen ist. Zudem hat er zehn Hashtags hinzugefügt, die das Bild thematisch einordnen.

Vernetzen ist angesagt

3. Vernetzen ist angesagt

Nachdem Sie Ihr Profil fertiggestellt haben, können Sie sich mit anderen Usern vernetzen. Dazu folgen Sie den Profilen anderer User, das heißt, Sie abonnieren deren Beiträge. Über die Suchfunktion können Sie mit Hashtags nach Instagrammern suchen, die sich für Ihre Leistungen interessieren. Sollten Sie beispielsweise nach anderen Malern suchen, geben Sie in das Suchfeld „#maler“ ein. Den vorgeschlagenen Usern können Sie dann folgen. Viele werden mit großer Wahrscheinlichkeit dann auch Ihrem Profil folgen. Zusätzlich können Sie branchennahe Posts kommentieren oder mit einem Klick auf das Herzsymbol liken. Das wird die Zahl Ihrer Follower zusätzlich erhöhen.

Zusammenspiel Bild und Bildunterschrift

4. Das Zusammenspiel von Bildern und Bildunterschrift

Damit potenzielle Kunden sich für Ihr Profil interessieren, müssen Sie immer wieder neue Inhalte posten. Ganz wichtig: Bilder auf Instagram werden immer quadratisch ausgespielt. Achten Sie also darauf, dass keine wichtigen Details am Bildrand sind und eventuell abgeschnitten werden. Die Standardgröße der Bilder beträgt 612 x 612 Pixel. Alle sonstigen relevanten Bildgrößen auf Instagram finden Sie hier. Posten Sie Bilder aus dem Arbeitsalltag, Mitarbeiter bei der Arbeit oder fertige Arbeiten. Zusätzlich können Sie sich von Ihren Followern inspirieren lassen. Was posten diese? Was interessiert sie? Gehen Sie mit Ihren Posts auf mögliche Interessen ein.

Obwohl Instagram von Bildern lebt, sollten Sie eine interessante Bildunterschrift nicht vergessen. Mit dieser können Sie den Kontext des Bildes genauer erklären, über Hintergründe informieren oder Ihr Unternehmen besser präsentieren.

Filter die Qual der Wahl

5. Filter: Die Qual der Wahl

Das Besondere an Instagram sind die Filter, mit denen Sie Ihre Bilder besser in Szene setzen können. Zur Verfügung stehen Ihnen zahllose Varianten vom schlichten Schwarz-Weiß bis zum brillianten Blauton. Angesichts der Fülle hilft nur Ausprobieren. Später sollten Sie sich für einen oder wenige ausgewählte Filter entscheiden, damit sich ein Stil etabliert, den auch Ihre Fans wiedererkennen.

Ganzes Feed

6. Ist weniger oder mehr besser?

Während Ihnen im Newsfeed von Facebook nicht jeder Post angezeigt wird, sehen Sie bei Instagram alle geposteten Inhalte der Seiten, denen Sie folgen. Dies wirkt sich auch automatisch auf die Häufigkeit aus, mit der Sie Posts veröffentlichen sollten. Nur Wenige freuen sich über mehrere Posts pro Tag! Dosieren Sie Ihre Posts daher sorgfältig. Sie können einen Post pro Tag veröffentlichen oder sich auf 2-3 Posts pro Woche beschränken. Bei Instagram gilt die Regel: Qualität vor Quantität.

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