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Logistikdienstleistungen nach Maß

Warenlieferungen spielen bei uns eine zentrale Rolle. Das verursacht allerdings auch CO2-Emissionen und es fallen Verpackungsmaterialien an. Beides gilt es zu reduzieren. Durch den Bau eines zentralen Umschlaglagers können wir z. B. Liefersplits reduzieren, also die Anzahl der Pakete, die unsere Kunden erhalten. Wir benötigen weniger Transporte, senken so die CO2-Emissionen und erhöhen gleichzeitig die Kundenzufriedenheit.

Auch die Automatisierung des Versands verbessert die Nachhaltigkeit in der Logistik: Mit maschineller Unterstützung können Kartonagen passgenau auf die zu verpackenden Produkte zugeschnitten werden, was Verpackungs- und Füllmaterial reduziert. Trends wie digitale Lieferscheine, klimaneutraler Versand oder nachhaltige Lieferoptionen sind selbstverständlich Bestandteil unserer Logistikprojekte der Zukunft, da sie unseren Kunden ökonomische Vorteile bieten und gleichzeitig die Umwelt schonen.

Daran arbeiten wir aktuell

Automatisierung des Versandbereichs im Vertriebszentrum Nord

Durch die schrittweise Harmonisierung und Automatisierung des Versands vermeiden wir mehrfache Umschläge bei den Dienstleistern, reduzieren die Zustellzeit und verringern die Anliefersplits beim Kunden. Dafür ist ein Umbau von Packerei und Versand zwingend notwendig, den wir in den nächsten Jahren angehen. Und natürlich erhoffen wir uns durch gezielte Lieferungen und weniger Verpackungsmüll auch zufriedenere Kunden.

Geplante Einsparungen bei den Verpackungskosten:

  • Reduktion des Füllmaterials um 30%
  • Reduktion des Transportvolumens um circa 30%
  • Reduktion der Entsorgungskosten
  • Wegfall der Verpackungsbänder und höhere Skaleneffekte in der Kartonbeschaffung

Versandpakete auf Fließband
Versandpakete gestapelt

Entwicklung eines neuen Produktverpackungsstandards

Neben den Versandverpackungen wollen wir auch die Produktverpackungen sortenrein gestalten, um deren Recyclingfähigkeit zu erhöhen. Im Jahr 2020 wird daher mit der Überarbeitung der ORSY® System-Kartonage mit Sichtfenster begonnen. Diese Verpackungen verfügen derzeit über eine Kunststofffolie als Sichtfenster, die mit dem Karton verklebt ist. Damit ist der ORSY® System-Karton über die Altpapierentsorgung schlecht recycelbar. Eine ausführliche Befragung unserer Kunden hat ergeben, dass 90% keinen Wert auf das Sichtfenster legten, was auch mit den Ergebnissen der Wesentlichkeitsanalyse übereinstimmt. Durch das Weglassen der Sichtfenster können Verpackungen dann einfach über die Altpapierentsorgung der Wiederverwertung zugeführt werden. Damit sparen wir alleine in Deutschland jährlich rund 9,3 t Kunststoff ein.

Digitalisierung der Lieferscheine

Langfristig gesehen soll der Lieferschein im Lieferprozess bei Würth nicht mehr erforderlich sein. Bereits heute wissen wir, dass einige Kunden den Lieferschein eigentlich gar nicht mehr benötigen. Andere brauchen ihn noch zur Wareneingangskontrolle oder für ihre Buchhaltung. Diese Umstellung erfordert eine umfangreiche IT-Anpassung. So arbeiten wir uns Schritt für Schritt ans Ziel – schließlich wird für rund 17 Mio erstellter Lieferscheine pro Jahr eine Waldfläche von knapp 3.300 m² verbraucht und über 4,5 Mio l Wasser benötigt. Ressourcen, die wir einsparen wollen.

Dokument und Tablet
LKW mit Paketen

Zusätzliche nachhaltige Lieferoption für unsere Kunden – der „Versandplan“

Im Berichtszeitraum 2020/ 21 widmen wir uns dem Ausbau und der Vermarktung einer nachhaltigeren Lieferoption für unsere Kunden. Ein definierter Versandplan bietet die Möglichkeit, Bestellungen zurückzustellen und bis zu einem definierten Versandtag zu bündeln. Dies ist ideal für einen langfristigen und planbaren Warenbedarf bei hoher Bestellfrequenz. So ist die konsolidierte Anlieferung mehrerer Aufträge möglich, was mehrfache Transportwege reduziert, dem Kunden administrativen Aufwand abnimmt und zudem keinen Stauraum bei ihm beansprucht.

Das haben wir schon geschafft

Lager mit LKW

Ein zentralisiertes Umschlaglager

Das neue zentrale Umschlaglager an der Bundesautobahn A6 läuft seit Ende 2019 im Probebetrieb. Bis zur Jahresmitte 2020 werden alle Hallenbereiche bezogen und die Inbetriebnahmephase wird bis Ende des Jahres planmäßig abgeschlossen. Ziel war es, die unterschiedlichen Außenlager für Sperriggüter in einem zentralen Lager zusammenzuführen. Dadurch wird eine erhebliche Reduktion der bisherigen Liefersplits erzielt. So können die Packstücke reduziert, doppelte Transportwege verhindert und CO2-Emissionen eingespart werden.

Fünf Sporthallen

Vom Schaum zur Luftpolsterfolie

Polyurethan-Schaum, kurz PU-Schaum, war bis dato das Füllmaterial Nummer eins in Paketen von Würth. Pro Jahr entstanden so 40.000 m3/ t Verpackungsmüll. Das entspricht einer Füllung von 5 großen Turnhallen. Durch Verwendung von Luftpolsterfolie reduziert sich der Verpackungsmüll auf 4.600 m3/ t, was einer Füllung von einer halben Turnhalle entsprechen würde. Im Jahr 2019 fiel daher die Entscheidung, die komplette Logistik im ersten Schritt auf Luftpolster umzustellen, da diese zudem kreislauffähig sind, also recycelt werden können.