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Meine Ausbildung als Werkstoffprüfer bei Würth

Hallo zusammen, mein Name ist Hazem. Ich bin 22 Jahre alt und habe meine Ausbildung zum Werkstoffprüfer im September 2020 begonnen.

Würth Karriereblog

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Do., 08.07.2021

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5 Minuten

Hallo zusammen, mein Name ist Hazem. Ich bin 22 Jahre alt und habe meine Ausbildung zum Werkstoffprüfer im September 2020 begonnen. Ich komme ursprünglich aus Erlangen, bin jedoch für meine Ausbildung nach Baden-Württemberg gezogen. Meine Hochschulreife habe ich in Erlangen absolviert und mich daraufhin für den Studiengang Chemie entschieden. Am Anfang des Studiums ist mir klargeworden, dass mir die Verbindung zwischen dem Gelernten und der praktischen Anwendung fehlt. Da ich auch im Studium einige Module mit Werkstoffkunde hatte und mich die Zusammensetzung der verschiedenen Elemente sehr fasziniert, habe ich mich für die Ausbildung als Werkstoffprüfer bei Würth beworben. Nun bin ich hier der erste Auszubildende in diesem Berufsbild.

Praxis und Theorie in Künzelsau und Stuttgart

Woraus sind die Dinge gemacht? Wenn dich diese Frage interessiert, dann erfüllst du schon mal die Grundvoraussetzung für den Beruf des Werkstoffprüfers (m/w/d). Werkstoffprüfer sind unersetzlich für die Metall-, Kunststoff- und Elektroindustrie, denn anhand ihres technischen Fachwissens entscheiden sie, ob Materialien für die Produktion geeignet sind oder nicht.

Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung in der Würth-Zentrale in Künzelsau-Gaisbach. Den Großteil meiner Ausbildungszeit verbringe ich in unserer Qualitätssicherung. Dabei unterscheidet man zwischen den technischen Schwerpunkten Chemie und Mechanik.

Wie jede Ausbildung ist auch diese in einen praktischen und theoretischen Bereich aufgeteilt. Den praktischen Teil absolviere ich hauptsächlich im Betrieb, während ich den theoretischen in der Kerschensteinerschule in Stuttgart in Form von Blockunterricht besuche. Da steht natürlich jede Menge Werkstoffkunde und Chemie auf dem Stundenplan, aber auch elektrotechnische, mathematische und physikalische Grundlagen werden dir vermittelt. Neben den naturwissenschaftlichen Fächern habe ich in der Ausbildung zum Werkstoffprüfer auch das Fach Englisch. Dies ist auch sehr nützlich, denn auch Teile der Fachliteratur sind in dieser Sprache geschrieben. In der Schule werden ebenfalls die praktischen Arbeitsaufträge aus dem Betrieb anhand von Praktika, die alle zwei Wochen stattfinden, wiederholt und gefestigt.

Welche Aufgaben hat ein Werkstoffprüfer?

In meiner Ausbildung erhalte ich interessante Eindrücke in der Qualitätssicherung. Zu den vielfältigen Themengebieten gehören die Kundenprüfungen im Prüflabor, Wareneingangsprüfungen und die Bearbeitung von Reklamationen. Grundlage für die technischen Bewertungen ist der Umgang mit sämtlichen Prüfmitteln und Prüfmaschinen auch im akkreditierten Prüflabor. Ein akkreditiertes Prüflabor ist verpflichtet, seine Prüfungen nach dokumentierten und von der Deutschen Akkreditierungsstelle begutachteten Verfahren durchzuführen. Ebenso müssen die Prüfmaschinen jährlich von einer Materialprüfanstalt überprüft werden. Dadurch ist der fachgerechte Ablauf der Prüfungen sichergestellt. Ein besonderes Projekte war es, meine Kolleginnen und Kollegen bei der Vorbereitung für das Audit dieses Jahres zu unterstützen. Die Teilaufgabe bestand darin, die Probenvorbereitung für verschiedene Normprüfungen zu übernehmen. Hier konnte ich das bisher Gelernte selbstständig umsetzen.

Ich freue mich auf viele weitere spannende Projekte und darauf, dass ich mein fachliches Wissen nun täglich in der Praxis anwenden kann.

 

Hazem, Auszubildender Werkstoffprüfer

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