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Ressource statt Abfall

Titelbild Ressource statt Abfall

In einem gemeinsamen Projekt zeigen der Verpackungshersteller rose plastic und der Spezialist für Montagematerial Würth, dass kreislauffähige Verpackungslösungen machbar sind, und ermuntern zum mit- und nachmachen.

Kegelsenker

Die neuen Verpackungen der Zerspanungswerkzeuge von Würth sind nach Cradle to Cradle zertifiziert.

Würth begrüßt die Kreislaufwirtschaft

Bis zum Jahr 2030 wollen wir möglichst komplett kreislauffähig wirtschaften, so ist es auch in unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht festgehalten. Ein Ziel, das sich nur Schritt für Schritt realisieren lässt. Neben Optimierungen an verschiedenen Produkten und umweltschonenderen Lösungen im Logistikprozess kümmert sich Würth auch um eine sukzessive Einführung kreislauffähiger Verpackungen.

Innovative Verpackungslösungen von rose plastic

Auch für den Verpackungshersteller rose plastic spielt die Entwicklung nachhaltiger Kunststoffverpackungen eine wichtige Rolle. Das Familienunternehmen verwendet schon lange ausschließlich recycelbare Kunststoffe, erreicht dank sortenreiner Herstellungsprozesse eine interne Recyclingquote von annähernd 100 Prozent.

Was also lag da näher, als gemeinsam ein kreislauffähiges Verpackungsprojekt zu starten?

Cherry-picking? Nicht erwünscht.

Sowohl Würth als auch rose plastic fuhren bei der Entscheidung, gemeinsam ein Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltiger Verpackung anzugehen, eine klare Linie: „Wir wollten zunächst für einen konkreten Produktbereich eine Verpackungslösung umsetzen, die zu 100 Prozent unserem Anspruch entspricht, kreislauffähig zu wirtschaften, und haben uns dabei für den Bereich der Zerspanungswerkzeuge entschieden“, so Thomas Eberlein, Produktmanager bei Würth.

Die Idee, auf die sich Würth und rose plastic verständigten: Verpackungen aus 100 Prozent Post-Consumer-Rezyklat (PCR), also aus dem Kunststoffabfall von Privathaushalten, der im Gelben Sack gesammelt wird. „Wir haben den ehrlichen Anspruch, etwas zu verändern“, sagt Thorsten Kircher, Leiter Vertrieb und Marketing bei rose plastic. Deshalb war auch klar, dass aus dem Gelben Sack all das genommen wird, was drin ist. „Wir picken uns keine Rosinen raus.“

Granulat

Im Sinne der Nachhaltigkeit wird das graue Granulat für die Verpackungen bei Würth nicht eingefärbt.

Grau ist das neue Schick

Der Kunststoffabfall aus dem Gelben Sack wird von anderen Stoffen getrennt, in der Größe differenziert, nach Kunststoffart sortiert, gemahlen, gewaschen, geschmolzen, gefiltert und wieder granuliert und so in neue wertvolle Ressourcen umgewandelt. In ihrer Funktionalität stehen Verpackungen aus PCR herkömmlichen Kunststoffverpackungen in nichts nach, haben aber aufgrund des Ausgangsmaterials einen grauen Farbton. Zwar besteht generell die Möglichkeit, das Material bei der Verarbeitung einzufärben, doch auch auf diesen Schritt verzichtet Würth im Sinne der Nachhaltigkeit – und setzt noch eines obendrauf: Selbst die Etiketten, die wichtige Informationen zum Produkt tragen, sind zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff und werden mit ökologisch unbedenklichem Klebstoff aufgebracht. Damit war es sogar möglich, die neuen Verpackungen nach Cradle to Cradle zertifizieren zu lassen.

Nachmachen? Absolut erwünscht.

Sobald bestehende Vorräte aufgebraucht sind, werden ab Dezember 2020 zunächst Kegelsenker, dann weitere Zerspanungswerkzeuge von Würth in Verpackungen aus 100 Prozent PCR ausgeliefert. Bei Würth werden durch diese Umstellung pro Jahr rund 45 Tonnen neuer Kunststoff eingespart und die CO2-Emission um 77 Prozent gesenkt. Doch Würth und rose plastic verfolgen mit dem gemeinsamen Projekt weitaus höhere Ziele: „Wir wollen diese gemeinsame Entwicklung explizit nicht alleine nutzen“, erklärt Thomas Eberlein. „Vielmehr wünschen wir uns möglichst viele Nachahmer – ob aus unserer oder anderen Branchen.“ Bei rose plastic soll das Material in allen rund 4.000 Standardverpackungslösungen Anwendung finden können. Gemeinsam wollen Würth und rose plastic, zwei Marktführer ihrer jeweiligen Branche, so ihrer Verantwortung gerecht werden und auf neuen Wegen vorangehen – Schritt für Schritt Richtung Nachhaltigkeit.

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